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..|| Episoden ||..

| Episode 1 |
A
lte Liebe verwelkt nicht...

Es war ein warmer Sommermorgen und Naomi schlummerte noch Seelen ruhig in ihrem Bett. Die Stimme ihrer Freundin, Ayane Todai, riss sie aus dem schlaf "Naomi! Du musst Aufstehen! Wir kommen schon wieder zu spät!" mürrisch drehte Naomi sich um und schlief weiter. "Naomi!" Das plötzliche hämmern gegen die Tür rüttelte Naomi aus ihrem schlaf und sie richtete sich langsam in ihrem Bett auf. Als sie auf die Uhr blickte erschrak sie und rannte ins Bad, in Windeseile machte sie sich für die Schule fertig und packte ihre Tasche. Seit zwei Jahren wohnte sie nun alleine in diesem Appartement und bisher hatte sie jeden Morgen verschlafen. Zusammen mit ihrer Freundin Ayane, die seit kurzem in dem Appartement gegenüber wohnte, rannte sie wie immer zur Schule. "Ayane, wie oft den noch du brauchst morgens nicht auf mich zu warten." Die Freundin lächelte sie an und rannte noch schneller. "Sag mal was machst du eigentlich Nachts? Schlafen ja wohl nicht." Ayane nahm Naomi, die immer noch ziemlich schläfrig hinter ihr her rannte an die Hand und zog sie mit sich. Gerade noch rechtzeitig erreichten die beiden Mädchen das Klassenzimmer und setzten sich auf ihre Plätze. Der Unterricht verging nur langsam und Naomi kam er schier unendlich vor, sie schaute aus dem Fenster und beobachtete ein Vogel der genau auf einem Baum vor dem Fenster saß. "Naomi" ihre Freundin tippte sie an und machte sie darauf aufmerksam das sie dran war. Erschrocken blickte sie auf und den Rest des Unterrichts hörte sie nun aufmerksam zu. In der Pause ging sie zusammen mit Ayane auf den Schulhof wo schon einige Mädchen auf die beiden warteten. Die Mädchen und Ayane unterhielten sich angeregt über Diebstähle die in der letzten Zeit häufiger vorkamen. "Sie kündigt ihre Diebe an." Sagte das eine Mädchen aufgeregt. "Und sie hinterlässt immer eine schwarze Rose!" Fügte ein anderes Mädchen hinzu. "Sie kündigt ihre Diebe an... als würde sie mit der Polizei spielen. Und das sie immer eine schwarze Rose hinterlässt ist auch nicht besonders clever. Man könnte die Rosen auf Fingerabdrücke untersuchen" Ayane beteiligte sich sehr aktiv an dem Gespräch. Ihr Vater war Polizist und sie wollte später genauso werden wie er. "Das kuriose ist, sie hinterlässt keine spuren. Nur Rosenblätter und eine Rose." Sprach sie aus Erfahrung. Die Informationen konnte sie schon aus ihrem Dad rauskitzeln. "Vielleicht will sie nur zeigen das sie keine gewöhnliche Diebin ist, in dem sie ihre Diebstähle ankündigt." Mischte sich Naomi leicht desinteressiert ein. "Oder sie empfindet es als gewissen Kick wenn die Polizei dabei ist." Mischte sich ein anderes Mädchen wieder ein. Die Schulglocke läutete und Naomi, sichtlich erleichtert, ging als erste wieder ins Klassenzimmer. Nach dem Unterricht ging Naomi noch zum Training. Ayane begleitete sie und wie immer trainierte sie hart mit, sie wollte als Polizistin schließlich beweglich sein. Naomi trainierte hart und probte immer schwerere Choreografien. "Naomi, nicht so aggressiv! Du musst dich geschmeidiger bewegen." Dies sagte ihre Trainerin jedes mal wenn Naomi sich in ihren Sport steigerte und nur noch an den Wettkampf dachte. Ayane kam zu ihr herüber "Du willst um jeden Preis gewinnen oder?" Naomi sammelte die Geräte wieder zusammen und verließ mit ihrer Freundin die Turnhalle. Sie legte einen schnellen Schritt vor und beachtete die frage von Ayane gar nicht mehr. "Warum hast du es jetzt auf einmal so eilig?" Ayane hatte mühe schritt zu halten "Ich hab noch einiges vor!" Ayane legte ein Zahn zu um auf Augenhöhe von Naomi zu sein "Vielleicht können wir ja zusammen was unternehmen?" Sie waren an dem Haus mit ihren Appartements angekommen. "Tut mir leid Ayane heute nicht. Wie wäre es mit morgen?" Ayane guckte erst geknickt lächelte jedoch gleich wieder. "Einverstanden, du kannst ja morgen zum essen kommen!" Die beiden Mädchen verabschiedeten sich und gingen in ihre Wohnungen. Naomi hörte noch Ayane Mutter, wie sie fragte ob Naomi nicht zum essen rüberkommen wollte. Sie sagte dankend ab und verschwand in ihrer dunklen Wohnung. Statt Licht an zu machen machte sie sich ein Paar Kerzen an. Überall in ihrer Kleinen Wohnung standen Blumenvasen mit Rosen. Sie setzte sich alleine an den Tisch im Wohnzimmer und aß kurz ein bissen. Danach ging sie unter die Dusche und zog sich ein schwarzes Kleid an. Holte aus dem Bad eine Blume die im Wasser stand und verließ die Wohnung wieder. Durch die halbe Stadt lief sie mit ihrem schwarzem Gewand, bis zum Stadt Friedhof. Zielgerichtet ging sie auf ein Grab zu, jeden Tag seid dem Unfall kam sie nun hier her. Mit Tränen in den Augen stand sie dar, ihr Kleid wehte sanft im leichtem Wind. Sie stand einfach nur da und begutachtete das Grab. Dann warf sie die schwarze Rose die sie mitgebracht hatte auf das Grab. "Eine schwarze Rose, die mochtest du doch so gern." Sie erinnerte sich an alte Zeiten wo er sie mit einer schwarzen Rose in der Hand gemalt hatte. Langsam begann es zu dämmern und es wurde kühler. "Könntest du mich jetzt sehen... wärest du stolz auf mich?" Fragend schaute sie auf das Grab hinunter und eine leise Stimme Antwortete "Er wäre ganz sicher Stolz auf dich Naomi, vertrau mir" Die Stimme klang freundlich und gut Mütig. Naomi schaute auf den Namen der auf dem Grabstein stand und ein heftiger Wind wirbelte die Rosenblätter vom Grab auf. "Es wird dunkel, zeit dich mir wieder ein Stück näher zu bringen." Naomi stand entschloßen vor dem Grab und der Wind wehte ihr die Kaputze vom Kopf. Ihr langes Rotes Haar wehte im Wind und vermischte sich mti den Rosen Blättern. Und wieder sprach die freundliche Stimme
"Möge das Spiel beginnen!"

| Ende |


| Episode 2 |
Der Neue...

Naomi erinnerte sich daran das sie Ayane am Tag zuvor zu gesagt hatte "Ja einverstanden, was möchtest du den machen?" "Wenn du möchtest kannst du ja erstmal mit zu mir komm, meine Mum freut sich wenn du zum essen bleibst." Naomi lächelte verlegen "Danke ich komm gern zum essen rüber. Dann stell ich nur schnell meine Tasche ab und komm dann rüber okay?" Die beiden Mädchen kamen gerade im Hausflur des Hochhauses an und Naomi ging wie jeden Nachmittag zum Briefkasten. Sie öffnete ihn langsam holte tief luft und schaute hinein, Ayane musste jeden Nachmittag das traurige Gesicht von Naomi mitansehen, wenn sie in den leeren Briefkasten schaut. Ayane ging langsam aus sie zu "Von wem erwartest du den so dringend Post?" Naomi zuckte zusammen und schloß schnell den Briefkasten "Ach eigentlich von niemanden!" Sie zwang sich ein lächeln ab, bemerkte aber schnell das Ayane ihr nicht glaubte. "Komm lass und schnell hoch fahren und dann bei euch essen!" Naomi packte Ayane am Handgelenk und zog sie zum Fahrstuhl. "Naomi vorsicht da..." Ayane konnte ihren Satz nicht zu ende führen, da rannte Naomi schon schnur stracks in ein haufen Kartons mit ihr. Naomi fiel auf den Boden und einige leere Kartons fielen auf sie drauf. Ayane war auch kurz vorm fallen sie versuchte aber krampfhaft das gleichgewicht zu halten, als eine starke Hand sie am Oberarm packte und festen halt gab. Ayane wollte sich gerade bedanken als sie in zwei eisblaue Augen starrte, die sie eindringlich durchbohrten. "Alles in ordnung mit dir? Ich hoffe du hast dir nicht weh getan?" Ayane warerstummt und konnte nichts weiter tun außer diesem Jungen in die Augen zu schaun. Naomi war von dem Sturz etwas benommen und wühlte sich aus den Kisten hervor als sie ihn sah. Den Jungen der immer noch Ayane am Oberarm festhielt, er sah ihm so ähnlich, diese gesichtszüge, diese eisigen blauen Augen. "Ryo?" Benommen saß Naomi da und war den Tränen nahe. "Ryo? Nein mein Name ist Seto. Sorry wegen den ganzen Kisten, ich bin neu hier eingezogen. Ganz oben, kommt mich doch mal besuchen *g*!" Naomi saß immer noch stumm auf dem Boden, er war es nicht, sie hatte es sich so sehr gewünscht, aber das konnte unmöglich war sein. "Wie toll wir wohnen auch ganz oben, wir können zusammen hoch fahren!" Platzte es aus Ayane heraus. Naomi fasste sich wieder und sprang auf "Kannst du dein Müll nicht woanders hin räumen?" sie rannte zum Fahrstuhl "Ich fahr schon mal vor Ayane! Bin dann zum essen bei dir!" Sie drückte die "Tür schließen" Taste des Fahrstuhls und wartete nich länger auf Ayane. Im Fahrstuhl sank sie in eine Ecke und fing an zu weinen. Ein Jahr war dieser Unfall nun her und sie kam immer noch nicht darüber hinweg. Als sie in der 7. Etage angekommen war wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht und ging in ihr Apartment. "Ich bin wieder da!" Niemand reagierte, es herschte absolute stille. Naomi stellte ihre Tasche ab und zog sich Altagskleidung an, dann schrieb sie schnell noch ein Zettel "Bin bei Ayane zum essen!" Und dann stellte sie ein Glaß Milch und ein paar Kekse daneben. Als sie den Fahrstuhl erneut hörte wartete sie bis dieser unbekannte Junge, Seto, in seinem Apartment verschwunden war und ging dann rüber zu Ayane. "Wo warst du? Warum warst du auf einmal soschnell weg? Und wer bitte ist Ryo?" "Ich musste auf Toilette und konnte nicht länger warten, außerdme wollte ich euer Gespräch nicht stören." Ayane bemerkte das ihre Freundin ihr auswich, hielt es jedoch für angebracht nicht weiter nachzufragen und lies das Thema einfach untern Tisch fallen. Die beiden aßen mit Ayanes Eltern zu Abend und verschwanden dann in Ayanes Zimmer. Ayane erzählte Naomi die ganze Zeit von diesem Seto. "Er ist so freundlich, hilfbereit und gut Aussehend! Was meinst du, geht er auf unsere Schule?" "Ist mir eigentlich relativ egal Ayane..." Ayane lies sich diesmal nich unterkriegen und redete noch den ganzen Abend weiter über Seto, obwohl sie sich nur ein paar Minuten mit ihm unterhalten hatte, war sie hin und weg von ihm. Naomi verabschiedete sich von ihrer Freundin mit der Ausrede sie sei totmüde und das war sie auch. Sie ging in ihr Apartment und viel sofort ins Bett. Am nächsten morgen wurde sie wie immer von demKlopfen und rufen von Ayane geweckt. "Naomi bitte. Steh auf! Ich will heute pünktlich in die Schule kommen!" Naomi machte sich fertig Packte ihre tasche und stand verschlafen vor Ayane "Warum zur Hölle hast du es so eilig?" "Ich will wissen ob Seto vielleicht wirklich auf unserer Schule ist und jetzt komm!" Wieder rannten die beiden zur Schule und polterten genau mit dem Klingelzeichen ins Klassenzimmer. Naomi hechelte Ayane hinterher, die im Türrahmen stehen blieb. "Was ist? Geh schon rein!" Ayane flüsterte ihr ins Ohr "Ich habs gewusst! Er geht auf unsere Schule." Naomi wollte gerade etwas sagen als ihre Lehrerin ihr ins Wort fiel "Freulein Todai, Freulein Kusakabe würden sie sich bitte hinsetzen!" Naomi und Ayane gingen auf ihre Plätze. Schlecht gelaunt sah Naomi zu wie die Lehrerin Seto Nagoya Vorstellte und ihm sagte er solle sich einen Platz aussuchen. Als er den Platz neben Naomi wählte wurde dieser nur noch mulmiger. Er rückte seinen Tisch so nah wie möglich an ihren und zwängte ihr auch sogleich ein Gespräch auf. Naomi zeigte jedoch null interesse an einem Gespräch, er lächelte sie charmant an, machte ihr Komplimente, fragte sie aus, doch sie lies das alles kalt. Ayanes eifersucht war ihr ins Gesicht geschrieben, als Seto dann auch noch fragte ob Naomi mal mit ihm ausgehen würde war bei beiden Mädchen alles zu spät. Ayane lief rot an vor Zorn (was niemand außer Toya, ein Klassenkamerad, mitbekam) und Naomi wurde so nervös das sie ihre gesamten Bücher und ihre Stifte runterwarf. Da sie damit den Unterricht erheblich gestört hatte musste sie zur Strafe am ende des Tages die Tafel wischen und das Klassenzimmer aufräumen. Ayane wartete auf ihre Freundin vor dem Klassenzimmer, da sie ihr nicht helfen durft, aber sie wartete nicht allein. Als Naomi raus kamtraute sie ihren Augen nicht. "Was willst du denn noch hier? Wegen dir durfte ich das Klassenzimmer aufräumen!" Ayane verteigte Seto, der mit ihr gewartet hatte, sofort. "Er hat extra auf dich gewartet, weil er ja irgendwie Mitschuld hat!" "Kann er nicht für sich alleine sprechen? Oder musst du das für ihn tun Ayane?" "Sei doch nicht so gemein Naomi, er hat nur wegen dir gewartet." Seto drehte sich um und ging richtung Ausgang "Ich kann auch gehn wenn dir meine Anwesenheit nicht passt." "Seto warte!" Ayane rannte ihm hinterher und gab Naomi ein handzeichen das sie auch mitkommen sollte. Gemeinsam gingen die drei nach hause. Auf dem weg zum Hochhaus bedankte sich Naomi noch mal bei Ayane das sie gewartet hatte, nach bösen blicken von Ayane bedankte sich Naomi dann auch noch bei Seto. Im Hochhaus angekommen ging wieder alles seinen gewohnten gang, Naomi schaute in einen leeren Briefkasten, Ayane sah es stumm mit an und versuchte Naomi zu trösten. Seto schaute auch nur stumm zu, als die drei jeweils in ihre Apartments gingen, lief alles seinen gewohnten gang ab, Naomi ging unter die Dusche zog sich ein schwarzes Kleid an, nam eine schwarze Rose und ging zum Friedhof. Wieder stand sie vor dem Grab. "Es ist, als wärest du wieder hier... aber kann das sein?" wieder hörte Naomi die liebliche Stimme einer Frau.
"Er ist nicht der für den du ihn hälst und er birgt ein geheimnis..."

| Ende |


| Episode 3 |
T
rainingslager in den Bergen (Teil1)

Es war mal wieder ein schönes Wochenende, es war heiß und Naomi freute sich das es endlich losgehen sollte ins Trainingslager. Dies hieß für die Mädchen, der Rhythmischen Gymnastik, ein Wochenende lang trainieren in den Bergen. Für Naomi hieß das jedoch nur eins, entspannen und keine nervigen anmachen von Seto. Naomi genoß die Fahr mit dem Bus in das Schullandheim regelrecht, wärend Ayane Schauermärchen über das Schullandheim erzählte. "Naomi warum freust du dich so auf das Trainigslager? Kennst du nicht die Geschichten die über das Schullandheim erzählt werden?" Naomi wirkte wenig interessiert, "Was denn für Geschichten? Soll es da etwa spuken?" Naomi lachte laut auf und alles im Bus drehte sich zu ihr um, Ayane nutzte die aufmerksam keit und begann mit einer schaurigen Story. Naomi bemerkte das ihre Freundin es echt drauf hatte Geschichten zu erzählen, besonders Geschichten mit gruselfaktor. Gelangweilt von den ständigen Geistergeschichten sah sie aus dem fenster und betrachtete die schöne Landschaft. Als sie endlich ankamen bemerkten sie einen zweiten Bus und als Naomi und Ayane das Fußballteam aussteigen sahen konnten sie es kaum glauben. Ayane war begeistert, weil Seto auch seit kurzer Zeit im Fußballteam war, Naomi konnte ich pech kaum fassen. Total genervt ging sie vorran und blieb vor dem Haus stehen. Ihre Lehrerin stellte ihnen Herrn Munakata als den hausbesitzer und ihren Ansprechpartner vor. Die Mädchen und Jungs bemerkten schnell das der gute Mann scheinbar etwas merkwürdig war. Erst brüllte er die Versammelte Manschaft an, dann bat er sie ganz freundlich ins Haus und zeigte Jungs und Mädchen die einzelnen Zmmer. Er war gerade dabei den Mädchen ihre Schlafräume zu zeigen als Ayane ein Geräusch vernahm, "Naomi, hast du das eben auch gehört?" Naomi versuchte Ayane abzuschütteln die sich an ihren Arm klammerte. "Komm schon hör auf mit deinen Schauermärchen, ich glaub den quatsch nicht!" Ayane blieb der festen Meinung etwas gehört zu haben und schleifte Naomi mit zu dem Raum aus dem sie glaubte das geräusch zu vernehmen. Gerade als Naomi die Tür öffnen wollte stellte sich Herr Munakata davor "HALT! Dieses Zimmer wird nicht betreten!" "Aber wir haben ein geräusch gehört." wehrte sich Naomi. "Wenn ich sage nein, dann heißt das auch NEIN!" Mürrisch gingen die Mädchen auf ihr Zimmer und alle fragten Ayane aus ob sie wirklich etwas gehört hätte. Der Abend verging schnell und rasch wurde es dunkel. Zu einem Trainingslager gehört natürlich auch das Training. Und nach dem Training waren nur noch Naomi und Ayane in den Umkleideräumen, Naomi regte sich immer noch auf da sie die Falschen Traningsklamotten eingepackt eingepackt hatte. "Ich war mir so sicher das ich die Richtige Trainingsjacke eigesteckt hab!" "Vergiss doch mal die blöde Trainingsjacke, sei doch mal die blöde Trainingsjacke, sei doch mal ehrlich, hast du vorhin nicht auch was gehört?" "Wie sieht denn das aus, jetzt hab ich als einzige die Blaue Jacke an..." "Naomi, antworte mir." "D-d-d-d-da" Naomi zeigte stotternt auf die Tür, kreide bleich und zähneklappernt drehte Ayane sich um und merkte erst das Naomi sie auf den Armgenommen hatte als diese laut anfing zu lachen. Ayane ballte die Fäuste und warf Naomi böseblicke zu. Naomi jedoch machte sich nur weiter über Ayane lustig und trieb es zuweit, wutendbrand jagte Ayane Naomi durchs ganze Haus. Als die beiden auf zwei andere Mädchen trafen schrie eine von ihnen entsezlich laut los. Sofort kamen ein Paar Jungs, darunter auch Seto, vom Fußballteam um die Ecke gelrannt. "Was ist los warum schreit ihr so?" Fragte einer und das Mädchen was geschrien hatte erzählte das sie ein Geräusch aus dem "Verbotenem Raum" gehört hatte, auf einmal erzählte jeder merkwürdige dinge die sich in diesm haus zutrugen. Ayane klammerte sich ängstlich an Seto. In einem moment der Stille vernahmen alle Schritte, die langsam näher kamen. ls die schritte hörbar nahe waren hilten die Mädchen die luft an, langsam und gelassen kam die Lehrerin um die Ecke. "Was ist hier los? solltet ihr nicht schon längst im Bett sein? Also gut, wer noch baden will soll das tun und danach ab in eure Zimmer!" Ayane und Naomi gingen noch ein entspannendes Bad in der außen Badestelle nehmen und saßen entspannt in dem schönem heißen Wasser. Naomi hatte ihren Kopf gerade entspannt auf einen Stein gelegt als Ayane schon wieder anfing. "Naomi schau mal, da oben auf der Brücke hat sich doch grad was bewegt oder?" Naomi wendete langsam ihren lick nach oben "Und wie sich da was bewegt hat. Das ist Seto dieserSpanner!" Naomi griff nach der Seife und warf so hart wie sie nur konnte, verlor dabei jedoch das Gleichgewicht im Wasser und riß sich und Ayane Unterwasser. Seto wusste gar nicht so recht wie ihm geschieht als er von der Seife getroffen wurde. Als er Naomi und ayane wieder auftauchen sah war ihm jedoch klar was passiert war. "Spinnt ihr, sowas tut doch weh!" "Geschieht dir recht du Spanner!" "Was spanner? Wofür haltet ihr mich denn?" Naomi war sichtlich erbost und Seto gab es auf mit ihr zu diskutieren. Seto verzog sich in sein Zimmer und auch Naomi und Ayane gingen nach dem Baden ins Bett und schiefen schnell ein. Am nächsten Tag, der letzte Tag im Trainingslager, viel Naomi wärend des Tranings ein kleines Haus auf. Als sie näher trat und durchs Fenster sah erblicke sie ein kleines Mädchen mit braunen Haaren. Das kleine Mädchen sah sie böse an und rannte dann aus dem Raum, beinahe rannte sie den Hausmeister Herrn Munakata um.
(Jetzt nicht über den plötzlichen Zeitraffer wundern XD einfach weiter lesen okay!!!)
Es war dunkel, tiefste Nacht die Mädchen und Jungs im Schullandheim schliefen bereits, als eine Stimme die Stille der Nacht zerriss. "Die Stille der Nacht ist mein Schild, der glaube an Gott ist meine Kraft! Black Rosè ist hier, die gesannte des Herrn!" leise schliech sich Black Rosè zu dem "Verbotenem Raum" und öffnete die Tür einen spalt. In diesem dunklen Raum erblickte sie das kleine braunhaarige Mädchen. "Satomi..." als das Mädchen mitbekam das sie beobachtet wurde drehte sie sich blitzschnell um und griff Black Rosè an. "Die Puppe!" Aka-Tenshi, die ständige Begleiterin von Black Rosè rief ihr Tips zu. Der Blick der kleinen Satomi veränderte sich und mit einer dämonischen Stimme sprach sie nun "Du hast es erraten, Naomi Kusakabe" "Was?" Black Rosè war verwirrt, trotz ihrer Verwandlung hatte Satomi sie erkannt. Oder war es nur der Dämon der in der Puppe schlummerte der Satomi sprechen ließ? "Ich weiß genau wer du bist! Du bist einsam Naomi! Nicht fähig zu lieben, obwohl dir soviele Menschen ihre Liebe schenken! Du bist dafür geboren, geboren um zu HASSEN!" Diese Worte hämmerten in Naomis Kopf, "obwohl dir soviele Menschen ihre Liebe schenken!" gegen ihren willen erinnerte sich Naomi an die Nachtwanderung die sie ein paar stunden zuvor durch den nahe gelegenen Wald gemacht hatten.
~Rückblick... Nachtwanderung im Wald~
Seto und Naomi gingen den steilen Berg im Wald hinauf, Naomi war mit den gedanken ganz woanders. Für sie wa es unangenehm mit Seto zu laufen, er hatte sie an die Hand genommen, damit sie sich nicht verlieren. Leicht errötet und in gedanken versunken stolperte Naomi über eine wurzel, bevor sie jedoch unsanft stürzte packte Seto sie am Arm. Verlegen schauten sie sich an und Naomi bedankte sich, Seto war zuerst erschrocken, es war das erste mal das Naomi sich bei ihm für etwas bedankte. "Mach doch deine schönen Augen auf." sagte Seto verlegen, diese Worte hatten jedoch eine andere Wirkung als Seto es gewollt hatte, Naomi blickte traurig auf den Boden. Diesen Satz hatte Ryo immer zu ihr gesagt. Als sie auf dem Berg ankamen fanden sie eine Kiste vor, die aufgabe war es diese zu finden. Seto öffnete die Kiste und hob eine Maske heraus, Naomi musste lachen als er sich die Maske vors Gesicht hielt und wilde Geräusche von sich gab. Im nächsten Moment öffneten sich die alten Türen des Tempels vor dem sie standen, den hatte Naomi bis dahin noch gar nicht bemerkt, zwei gruslige Gestalten stürmten aus dem Tempel. Erschrocken und total verängstich umklammerte Naomi Seto und riß den, der damit nicht gerechnet hatte, um. Ayane und eine Mitschülerin nahmen die Masken ab und Ayane freute sich rießig das sie es geschafft hatte Naomi zu erschrecken! Als Ayane jedoch genauer hinsah und Naomi und Seto auf dem Boden liegend sah hörte sie auf zu lachen, wieder trieb ihr die Eifersucht den Zorn ins Gesicht. "Spinnst du, willst du mich umbringen?" Naomi zitterte und konnte sich kaum abstützen. "Es geht mich nichts an, aber was zur Hölle macht ihr da?" Naomi schaute verlegen nach unten und bemerkte das sie immer noch über Seto lag. Mit hoch rot angelaufenem Kopf drückte sie sich vom Boden weg und stand auf!
~Rückblende Ende... Wieder beim Kampf~
"Nein!" Naomi verdrängte mit aller macht die Erinnerung und die Worte "Du bist dazu geboren, geboren um zu Hassen" aus ihrem Kopf. "Sieh es doch endlich ein! Du bist allein, niemand wird zu dir halten wenn dein geheimnis gelüftet wird!" mit dieser Dämonischen Stimme sprach die kleine Satomi und machte Naomi damit schwer zu schaffen. Ihr wille war fast gebrochen. Naomi stand regungslos da und hörte nur noch diese Dämonische Stimme
"Du bist allein, geboren zu HASSEN, nicht fähig zu Lieben!"

| Fortsetzung Folgt |


| Episode 4 |
Trainingslager in den Bergen (Teil2)

 "Du bist allein, geboren zu HASSEN, nicht fähig zu Lieben!"
Hämmerte es Naomi durch den Kopf, langsam begann sie daran zu glauben, schließlich war sie immer allein gewesen. "Naomi! Komm zu dir, du bist die Auserwählte, du bist nicht allein. Hast du vergessen was ich dir erzählt habe?" Langsam kam Naomi wieder zu sich, sie erinnerte sich daran was ihr Aka-Tenshi über ihre Bestimmung gesagt hatte.
~Rückblick... In der Umkleide nach dem Training~
Naomi vergewissertesich noch einmal das sie alleine in der Umkleide war und öffnete dann ihr Beutycase (schreibt man dis so?)
"Na endlich ich dachte schon du willst mich hier drin Versuaern lassen!" Der kleine Engel plusterte sich sofort auf und blaffte Naomi an. "Ach hab dich nicht so, ich weiß sowieso nicht warum du mir ständig auf der Pelle hängst." Naomi schaute den Engel fragend an. "Wie oft soll ich es dir den noch erklären! Du bist die auserwählte, nur du kannst die Dämonen Bannen. Du trägst die Göttliche macht zwar in dir und du kannst auch die Dämonen bannen, aber nur ich kann sie ausfindig machen!" Naomi rollte mit den Augen "Und wie oft soll ichs dir noch erklären, ich arbeite für niemanden... ich Stehle nur was mir gehört." "Naomi diese Sachen gehören dir nicht, was ist wenn ein Dämon mal in einem anderem Kunstwerk ist? Nicht in einem von Ryo." Naomi schaute traurig auf den Boden, nachdem Ryo gestorben war begannen seine Eltern jedes seiner Kunstwerke zu verkaufen. Einige konnte Naomi retten der rest der Verkauft wurde stahl sie nun zurück. Seit sie jedoch mit dem Stehlen angefangen hatte, war auch in jedem Objekt das sie stehlen wollte ein Dämon. Aka-Tenshi hatte ihr das alles schon so oft erklärt. Das sie die Göttliche Kraft hätte weil sie eine Reineseele hat. Doch Naomi wollte das nicht so richtig war haben. Sie bannt die Dämonen wie Teshi es ihr sagt und nimmt das Kunstwerk (jedesmal in einer Schachfigur) mit zu sich nachhause.
~Rückblende Ende... Wieder beim Kampf~
"Ich kenne meinen Auftrag, geschickt von Gott, begleitet von einem Engel, bin ich nicht allein!"
Naomi war mit voller kraft wieder dabei, sie erinnerte sich wie traurig Herr Munakata aussah als er von seiner kleinen Satomi erzählte. Ayane und die anderen hatten über das grusselige kleine Mädchen geredet, das einige aus der Truppe nachts im Haus rum rennen gesehen hatten. Herr Munakata erzählte das sie keine angst haben brauchten. Satomi sei in letzterzeit nur einwenig Nachtaktiv und Menschen schon immer gegenüber scheu. Naomi sammelte ihre gedanken und schwor das kleine Mädchen von dem einfluß des Dämons zu befreien, sie griff nach ihrem Amulett und wollte das ganze beenden. Die Puppe erhob sich wie von Geisterhand, da Naomi ein neuen Angriff erwartete griff sie zu einem herum liegenden Kissen. Und wie erwartet stürmte satomi auf sie los und Griff sie an. "Wie lange willst du dich noch verstecken? Wie lange willst du noch die Menschen, die dich lieben betrügen und belügen? Du Heuchlerin! Wie lange willst du noch vor der Wahrheit davon laufen?"  Naomi erinnerte sich an Ayane. Wie stolz sie bei der Nachtwanderung verkündet hatte das sie höchstpersönlich ihren Vater unterstützen würde Black Rosè zu fangen. Die Mädels waren begeistert nur Naomi stand unbeeindruckt neben Ayane und dachte insgeheim daran was passieren würde wenn Ayane heraus bekäme wer Black Rosè wirklich ist. Wärend der Nachtwanderung verschwand sie dann heimlich um sich in Black Rosè zu Verwandeln und der kleinen Satomi zu helfen. Wärendessen wurden die Sieger der nachtwanderung gekührt und alle gingen wieder zu Bett (bevor die Lehrerin etwas von der Nächtlichen aktion mitbekam) alle außer Ayane gingen zu Bett, denn die vermisste ihre Freundin.Naomi konzentrierte sich wieder auf den Kampf, wie schafte der Dämon es immer sie abzulenken und durch ihre Gefühle zu schwächen. Dieses kleine Mädchen, ging mit soviel hass auf sie los.
~Rückblick... Wärend des Trainings~
Die Mädchen trainierten fleißig in einer alten Trainingshalle. Alle trainierten hart unter der aufsicht der Lehrerin. Als Naomi ihren Ball verlor und der hinaus rollte rannte sie hinter her und beobachtete kurz die Jungs die draußen trainierten. Seto schoß den Ball viel zu hoch und er flog direkt in den Vorgarten des kleinen Nebenhauses. Naomi ging neugierig rüber zu dem kleinem Häuschen und schaute durchs fenster. Dort saß die kleine Satomi und spielte mit ihrer Puppe. Erschrocken durch Seto der auf sie zu gerant kam um den Ball wieder zu holen, gab Naomi ein kleines Geräusch von sich. Satomi schaute die beiden böse an und rannte davon.
~Rückblende Ende... Wieder beim Kampf~
Naomi nam ihren Pin und schprang zur Puppe die nun am Boden lag.
"Im Namen des Herrn, Schach Matt!" Sobald der Pin die Puppe berührt hatte verwandelte sich diese in eine Schachfigur und Aka-Tenshi fing sie auf. "Die Mission ist Beendet." Die kleine Satomi kam wieder zu sich udn schaute Black Rosè mit großen Augen an. "Pass gut auf dich auf kleine Satomi, okay!" Mit einem Augenzwinkern verschwand Black Rosè. Sie lief gerade den Flur entlang und machte ihr Haarband auf (so verwandelt sie sich zurück zu Naomi) als plötzlich Ayane vor der Tür ihres Zimmers stand. "Wo warst du?" Ayane stand mit verschränkten Armen vor der Tür. "Oh... ich muss mich wohl im Wald verlaufen haben, ich hatte solche angst... und bin einfach ohne Seto weiter gelaufen. Wie spät ist es? Ist die Nachtwanderung schon vorbei?" *unschuldig lächel* Ayane stand unglaubig da und wusste nicht so recht was sie sagen sollte. "Du Ayane ich bin müde. Komm lass uns schlafen." Die beiden Mädels gingen schweigend nebeneinander her und schliefen auch ohne ein weiteres Wort miteinander zu wecheln ein. Am nächsten Tag hatte sich die Situation beruhigt, alle redeten freudestrahlend über die gelungene Nachtwanderung und Ayane erzählte Naomi strahlend was sie alles verpasst hatte. Naomi lächelt zufrieden und schaute zurück auf das Schullandheim was nur noch ganz klein zusehen war.
"Pass gut auf deinen Großvater auf Satomi."
"Was hast du gesagt?"
Fragte ihre Freundin.
Naomi wimmelte Ayane mit einer Handbewegung ab und lächelte sie an.

| Ende |


| Episode 5 |
Matcho oder Beschützer?

Die Schulzeit ging ganz normal weiter, die Mädchen und Jungs der Sportgruppen gingen wieder normal zur Schule. Keiner verlier mehr ein Wort über die grusligen geschenisse, sondern nur noch über das süße kleine Mädchen Satomi und die absolut gelungene Nahtwanderung. Ayane verlor kein Wort mehr über die Nacht, Naomi war das nur recht. Sie wollte ihre Freundin nicht weiter anlügen. Nur Seto sprach Naomi noch direkt auf die Nachtwanderung an, warum sie auf einmal weg war, ob sie angst hatte und was sie gemacht hatte. Naomi versuchte ihm aus dem Weg zu gehen, aber leider ging er ja in die selbe Klasse und saß auch noch direkt neben ihr. Naomi konzentrierte sich auf den Unterricht, aber mit jeder Frage die Seto ihr stellte veränderte sich ihr Blick zu einem genervten Gesicht. "Seto, könntest du mich bitte einfach inruhe lassen?" Naomi sprach diesen Satz lauter aus als sie wollte.Die Lehrerin schickte sie raus, weil sie den Unterricht gestört hatte udn den rest der Stunde stand Naomi vor dem Klassenzimer und konnte nur lauschen was die Lehrerin erzählte. "Ständig bekomme ich ärger wegen diesem Kerl." Dachte sich Naomi, sie dachte gerade an die vielen verschiedenen Seiten die sie von Seto schon kennen gelernt hatte. Die eine Seite, der Matcho... der sie andauernd blöd anmachte. Die andere Seite war warscheinlich der Beschützer... der sie igrendwie schützen wollte. Naomi wurde nich schlau aus ihm. Sie raufte sich gerade die Haare als es zum Stundenende klingelte.Seto stand vor ihr und grinste sie an "was tust du? Überlegst du wie du dich am besten entschuldigst?" Naomi sah ihn mit offenem Mund und zerrauften Haaren an "Bitte? Ich mich entschuldigen? Du hast sie ja wohl nicht alle!" Seto lächelte nur noch mehr "Aber nett das du auf mich gewartet hast!" Naomi schnappte nach Luft, wie konnte er sich so eine frechheit herausnehmen. Sie wollte gerade einfach vor Setos Nase davon stolzieren als er sie an die Wand drückte. Ihre Gesichter waren sich so nahe wie nie zuvor. Er kam ihr immer näher und flüßterte dir ins Ohr "Lass deine Gefühle doch einfach zu, versteck sie nicht länger!" Naomi war verwirrt, was meinte er... was sollte das warum sprach er plötzlich so ernst nicht mehr so überheblich wie sonst? Er kam ihr immer näher Naomi wurde panisch, was sollte das. Als seine Lippen fast ihre berührten holte sie aus und verpasste ihm eine saftige Ohrfeige. Das tuscheln um sie herum verstarbt. Naomi wand Seto mit einer gekonten Drehung den Rücken zu und bevor sie ging sagte sie noch laut, so das es alle hören konnten "Sei nicht so selbstsicher, nicht jedes Mädel fällt auf dein Stumpfsinniges gelaber rein!" Naomi stolzierte davon. Seto stand da, anscheinend die Situationnoch nich begriffen, und sah ihr nur hinterher. Zusammen mit Ayane ging Naomi nach hause. "Warum bist du immer so gefühlskalt? Das war ein so romantisches Bild, was hat dich dazu geritten ihm eine Ohrfeige zu verpassen?" "Ayane, bitte lass mich in ruhe mit diesem Typen. Ich mag ihn einfach nicht okay!" "Aber wie ihr euch angesehen habt, ich hab es geehn du hast ihn angeguckt und wurdest rot. Woran hast du gedacht?" "Ayane! Du sollst mich in ruhe lassen!" Naomi rannte den weg nach hause alleine und ließ ihre Freundin einfach stehn. Naomi rannte den weg bis zum Eingang des Hochhauses, sie wurde langsamer als sie die Glastür vor sich sah, durch die Automatik ging sie wie von zauberhand auf, Naomi lief schnur stracks auf die Briefkästen zu. Wieder stand sie reglos davor. Was sie nicht mitbekommen hatte Ayane hatte sie unterdessen eingeholt und auch Seto standen in dem Flur des Hochhauses. Seto fragte Ayane auf was für Post Naomi den wartet. "Ich weiß es auch nicht, sie spricht nie darüber." Seto lächelte "Naja heute wird sie sich freuen." Als könnte Seto hellsehen lächelte Naomi diesmal als sie in den Briefkasten sah. Ayane schaute erschrocken Seto an "Woher wusstest du das?" Naomi las die kleine Karte: "Ich weiß nich worauf du wartest, aber ich weiß das du einsam bist, komm doch einfach mal rüber und ich Koch dir was schönes... Seto!" Naomi schoßen die Tränen in die Augen, aus reflex sah sie zur Eingangstür, wo Ayane und Seto noch standen. Ihr rollten Tränen übers Gesicht. Sie schaute Seto mit diesen verheulten Augen an und rannte zum Fahrstuhl. Ayane war vollkommen verwirrt. "Was war das denn?" Seto lächelte nicht mehr so selbstsicher, er schien nachdenklich. "Ich habs versaut." "Was? Was meinst du?" Seto erklärte Ayane, das er Naomi ein gefallen tun wollt eund ihr deshalb Post geschrieben hatte, natürlich überspielte er geschickt die frage was er denn geschrieben hatte. Er sagte ihr das er Naomi doch nur eine freude machen wollte, da sie immer so traurig in den Briefkasten guckte. Sein Plan war also nach hinten losgegangen, das wollte er nun wirklich nicht bezwecken das Naomi ihn so ansah. Seto und ayane gingen auch zusammen nach oben. Ayane redete Seto noch mal gut zu und bestätigte ihm das es ja nur lieb gemeint war, aber er solle sie einfach in ruhe lassen und sich nicht in ihre Angelegenheiten einzumischen. Seto ging in seine Wohnung, er ging auf und ab und war durcheinander und nachdenklich. Naomi gings in ihrer Wohnung nicht anders. Sie schmieß den Brief in die nächst beste ecke und ging ins Bad, sie zog sich ihr lieblings Kleid an und wollte sich auf den weg zum Friedhof machen. Als sie aus der Wohnung kam ging nebenan genau im selben moment die Tür auf. Naomi erblickte Seto und sofort schoßen ihr wieder die Tränen in die Augen, erst die Sache nach der schule, dann dieser Brief, spielte er mit ihren Gefühlen? Naomi wollte so schnell wie möglich an Seto vorbei, in der eile und durch dieTränen mit verschwommenem Blick geriert Naomi mal wieder ins Stolpern. Seto hatte sehr gute reflexe und fing Naomi und hielt sie fest obwohl sie wieder halt fand. "Ich wollte mich entschuldigen für..." "Lass mich einfach inruhe, misch dich nicht in mein Leben ein und schon gar nicht in meine Gefühle!" Naomi drückte sich weg und rannte die Treppen nach unten. Seto folgte ihrmit einem traurigen blick, sein Kopf sagte "Nein folg ihr nich, das hat sie gerade deutlich gesagt" sein Bauch jdoch sagte "Komm schon Folg ihr lieber bevor ihr was passiert in diesem zustand." Seto entschloß sich auf seinen Bauch zu hören und schliech Naomi hinterher. Da Naomi mit ihren Gedanken total fertig war interessierte es sie nicht ob ihr jemand folgt oder nicht, sie wollte nur an ihren lieblings Ort. Am friedhof angekommen atmete Naomi das erste mal wieder richtig durch, das Seto ihr gefolgt war hatte sie nicht mitbekommen. Naomi stand vor dem Grab. "Ich wünschte du wärst hier, würdest mich in den Arm nehmen und mir sagen das war alles nur ein böser Traum." Aufeinmal sprach eine weibliche Stimme zu ihr. "Es ist kein Traum, find dich damit ab. Er kommt nicht zurück und er wurde auch nicht in Seto wieder geboren. Deinen Ryo gibt es nicht mehr!" "Teshi, woher weißt du?" Naomi war überrascht den kleinen Engel dem sie in der Wohnung kaum beachtet hatte, hier anzutreffen. "Naomi ich kenne dich mitlerweile gut genug, wenn du heulnt aus der Wohnung gehst weiß ich genau wo du hingehst." Naomi blickte traurig auf die schwarzen Rosen die auf dem Grab lagen. "Du hast recht, Seto kann Ryo nicht ersetzen und er benimmt sich auch total ander." "Lass dich von ihm nicht verarschen,er ist nicht der für den du ihn hälst." Naomi nickte und sah nun entschloßen auf den Namen der auf dem Grabstein stand. "Ich bin nicht allein, denn du... wirst immer bei mir sein." Seto beobachtete das ganze aus sicherer Entfehrnung, als Naomi den Friedhof wieder verließ ging er zum Grab und sah sich den Grabstein an.
"Ryo... wer mag das sein, ob ihre Gefühle ihm gelten?"

| Ende |


| Episode 6 |
Geheime Ängste... (Teil1)

Naomi hatte sich in den letzten Tagen beruhigt, Seto hatte keine fragen mehr gestellt und scheinbar war alles schön. Doch hinter Naomis und Setos Rücken war die Ohrfeige mitten im Schulflur das Gesprächsthema nummer eins. Eine kleine Gruppe Mädchen stand auf dem Schulhof unter einem Baum, darunter auch Ayane. Sie tuschelten und lachten, als Naomi jedoch hinzutrat verstummte das getuschel. "Was ist? Warum redet ihr nicht weite? habt ihr geheimnisse weiter zu tratschen, dann lasst euch doch nicht stören!" Naomi schaute die Mädels und besonders Ayane grimmig an. "Nein, wir waren sowieso gerade fertig mit reden!" versuchte Ayane sie zu besänftigen. Die anderen Mädels nickten einfach nur schauten Naomi jedoch nicht an. Ein leises rascheln aus dem Baum unter dem sie standen liesen die Mädchen hinaufblicken. Ayane konnte gerade noch einer schultasche, die gerade von diesem Baum fiel, ausweichen. Im nächsten moment sprang Seto von einem der Äste. "Lass dir keine Lügenmärchen auftischen." Naomi sah Seto verwundert an, die anderen mädchen geriehten ins Schwärmen wie elegant er doch von diesem Baum gesprungen ist und Ayane spielte sich auf weil sie fast erschlagen wurde. "Was meinst du damit?" wollte Naomi wissen, bereute die Frage im selbenmoment wie sie, sie ausgesprochen hatte jedoch sofort wieder. "Sie haben aufgehört zu reden, weil sie dir nicht unter die Nase reiben wollen das wir gesprächsthema nummer eins sind." Seto kam Naomi wieder sehr nahe und flüsterte ihr ins Ohr "Sie reden über uns, sie munkeln wir wären ein Paar." "Blödsinn!" Naomi holte mit ihrer Schultasche aus und wollte Seto damit treffen, der jedoch machte sich gekonnt aus dem Staub und ging in richtung Klassenzimmer. Die Mädels tuschelten wieder und schauten Naomi mit verliebten Blicken an. Ayane hielt sich zurück und dachte über Setos Worte nach. "Ist das wahr?" Fragend sah Naomi Ayane an, sie hoffte zu hören das Seto lügt. "Ja, er hat recht. Wir haben über euch geredet, aber ich dachte das würdest du bestimmt nich hören wollen." Naomi sah ihre Freundin mit einem traurigen Blick an. "Warum hast du das gemacht? Warum hast du mich angelogen? Es stimmt ich hätte es nicht gerne gehört das ihr heimlich über mich und Seto redet, aber es wäre tausend mal besser gewesen als das du mich anlügst!" "Naomi... lass mich erklären..." Aber Naomi drehte ihrer freundin den Rücken zu und verließ das Schulgebäude. Sie hatte sich angewöhnt, immer wenn ihr was über den Kopfstieg, in die Sporthalle zu gehen und zu trainieren. So tat sie es diesmal auch, alleine ging sie in die Sporthalle und trainierte alleine vor sich hin. Somit Schwänzte sie, wie desöfteren, den eigentlichen Unterricht. "Naomi Kusakabe würdest du mir bitte erklären warum du nicht am Unterricht teilnimmst?" Naomis Klassenlehrerin stand auf einmal hinter ihr. "Ich ähm..." Naomi fiel keine anständige begründung ein. Sie konnte ihrer Lehrerin ja schlecht sagen das sie den Unterricht schwänzte weil ihr irgendwelche dinge auf die Nerven gingen. "Naomi wenn du trainieren willst dann nutze deine Freizeit dazu oder den Spotunterricht, aber du kannst nich einfach in der schulzeit trainieren." "Ich möchte die Weltmeisterschaft unbedingt für unsere schule gewinnen!" Eigentlich wollte sie dir Weltmeisterschaft aus ganz anderen Gründen gewinnen aber dies lies sich jetzt sehr gut als Ausrede verwenden. "Naomi das ist ja sehr schön, aber ich möchte nicht das du andere Unterrichtsfächer deswegen vernachlässigst. Der Unterricht ist jetzt sowieso vorbei. Bitte geh jetzt nachhause und schwänze nicht weiter den Unterricht!" Naomi räumte stumm die Trainingsgeräte wieder weg und verließ mit ihrer KLassenlererin die Turnhalle. "Es tut mir leid Frau Pallkalamau." Mit gesenkten Kopf lief Naomi nach Hause und wartete gar nicht ob ihre Lehrerin ihr noch etwas zu sagen hatte. Naomi verließ gerade das Schulgelände als sie vor sich Ayane, Seto und, sie glaubte es kaum, Toya vor sich stehen sah. "Was macht ihr denn noch hier?" "Wir ham auf dich gewartet." Sagte Ayane mit leiser Stimme, sie klang unsicher und traurig. Toya stand einfach nur stumm neben Seto und hielt Karten in der Hand. "Das ist echt lieb von euch, aber hätte nicht sein müssen." Naomi ging an Seto und den andern einfach vorbei, doch im vorbeigehen packte Seto sie am Arm. "Toya wollt dich noch was fragen." Naomi sah Seto giftig an, der ließ sofort ihren Arm wieder los und deutete auf Toya. "Was hast du denn? Willst du mir eine Standpauke halten weil ich den Unterricht mal wieder geschwänzt hab?" Toya stand da mit hoch roten Kopf und streckt die Karten in Naomis richtung. "N-N-Nein, ich... ähm... also" "Was er damit sagen will ist, das er Freikarten für den Vergnügungspark hat und fragen wollte ob wir mit ihm dahin gehn." viel Seto ihm ins Wort. Naomi lächelte matt, der Vergnügungspark, der Ort wo sie so gerne mit Ryo gewesen war. "Wann willst du denn mit uns dahin gehn?" "Ähm, die Karten sind nur für heute..." Naomi lächelte ihn an, diesmal mit einem ehrlichen lächeln. "Okay dann gehn wir eben heute." Ayane sah dieses lächeln und vergass ihre Traurigkeit, sie vergass den vorvall in der Schule und freute sich Naomi so lächeln zu sehen, auch Seto hatte ein lächeln auf den Lippen. Und Toya, der freute sich das jemand mit ihm in den Vergnügungspark gehen wollte. Naomi lief freude Strahlend vor den anderen her. Ayane Seto und Naomi liefen kurz nach hause um sich umzuziehen und trafen sich dann vor dem Vergnügungspark mit Toya wieder. Naomi trug ein schwarz rotes kleid, mit einwenig gelben Hihgliths, Seto war sichtlich begeistert udn Ayane und Toya standen angenervt neben den beiden und sahen machtlos zu wie Seto vergebens Naomi komplimente machte und Naomi so tat als hätte sie nichts gehört. Ayane schien genervt "Könn wir dann endlich? Oder wollt ihr hier draußen bleiben?" Naomi lächelte auf einmal und umarmte Ayane.
"Auf gehts, ab in den Vergnügungspark!"

| Fortsetzung Folgt |


| Episode 7 |
Geheime Ängste... (Teil2)

Ayane war überrascht über Naomis plötzliche gute Laune. War jedoch sehr erfreut darüber. Glücklich gingen die beiden Mädchen voran und ließen die Jungs hinter sich. Ayane steuerte einfach wild durch den Park, doch Naomi wusste ganz genau wo sie hinwollte. Als sie Ayane aus den Augen verlor, weil sie ein wenig geträumt hatte, schlug sie eine andere richtung ein. Bis sie vor dem Karussell stand das ihr so vertraut schien, das sie schon so oft gesehn hatte. Alles in dem Park war neu oder Renoviert worden. Nur dieses Karussel war das alte, es war das auf dem Naomi so oft saß. In gedanken versunken stand sie davor. Als sie plötzlich merkte das jemand neben ihr stand. "Und möchtest du eine Runde mitfahren?" Seto stand neben ihr und grinste sie an. "Wo sind Ayane und Toya?" Naomi wollte schnell vom Thema ablenken, es war ihr peinlich das Seto sie so vorfand. Stand sie da und starte dieses dumme Karussell an, Seto musste sonst was von ihr denken. Sie rappelte sich wieder zusammen und ignorierte Seto. Sie ging weiter. "Nein, ich wollte doch nicht Karussellfahren, ich ähm..." Sie schaute sich suchend um, um irgendwas zu finden das sie machen wollte, das erste was ihr ins Auge fiehl war des Gruselkabinett. "Ich wollt in das Spukhaus, mich ham... ähm die klein Kinder fastziniert."  Seto lächelte sie an "Okay, komm dan gehn wir ins Spukhaus." Naomi war wenig begeistert, sie hatte nicht vor wirklich ins Gruselkabinett zu gehen, doch nun musste sie. Verlegen lächelnt ging sie hinter Seto her. In dem Spukhaus ließ sie sich nicht anmerken das sie sich nicht wohl fühlte. Tapfer lief sie durch die verschiedenen Gänge und war bemüht Seto abzuschütteln. Nach dem sie abwechselnt mal rechts und mal links, mit schnellen Schritten, lang ging hatte sie Seto abgehängt. Nun ging sie langsam diesen scheinbar absolut leeren gang entlang. Als sie um eine ecke biegen wollte hörte sie eine Stimme. "Naomi..." Jemand flüsterte ihren Namen. "Naomi... so allein?" Sie drehte sich um und sah ein Bild, auf dem ein kleines Mädchen zu sehen war. "So allein, in den tiefen der dunkelheit? Du hast angst im dunklen, nicht wahr? Angst davor allein zu sein, klammerst dich an jene die sich deine Freunde schimpfen, Aber wo sind sie jetzt? Du bist allein! Allein in der dunkelheit! Und du würst es immer bleiben" Naomi konnte nicht von dem Bild weggucken, sie sah das kleine Mädchen und erinnerte sich an ihre eigene Kindheit, sie war oft abends allein gewesen und konnte im dunklen nicht einschlafen. Ja, sie hatte angst und sie war allein. Sie war schon immer allein und sie sollte immer allein sein. Immer mehr glaubte sie an die Stimme die ihr zuredete sie sei allein. "In dieser Welt hast du keine Freunde, komm zu mir. Du musst nicht allein sein." Naomi wollte sich dagegen wehren, sie war nicht allein. Sie hatte Teshi und Ayane, Seto, obwohl sie in verbindung mit ihm sofort wieder an Ryo denken musste. Leise begann sie vor sich hinzumurmeln. "Nein... ich bin nicht allein..." Die Stimme flüsterte nun nicht mehr sondern wurde lauter. "Du bist einsam und allein. Verbittert und nicht fähig zu lieben, geboren um zu hassen!" Naomi erinnerte sich an den Kampf mit der Puppe von Satomi, der Dämon in der Puppe hatte das selbe gesagt. Ihr schoßen bilder durch den Kopf, sie als kleines Mädchen, mit einem Nachtlicht weil sie sich vor der dunkelheit fürchtete. An die Nachtwanderung, wie Seto sie an die Handnahm und sie sich wohl fühlte, danach schoßen ihr die Bilder der Ohrfeige mitten im Sculflur durch den Kopf. Und immer und immer wieder sah sie dieses Bild vor Augen, Seto der sich die leicht errötete Wange hielt und mit niedergeschlagenem Blick Naomi hinterher sah. Sie wollte die Bilder aus ihrem kopf verdrängen. "Nein... lass mich inruhe! NEIN!" Naomi sank in die Knie und hielt sich die Hände vors Gesicht, ihr rannen Tränen übers Gesicht, sie bereute diese Ohrfeige, nur weil er ihr zunahe kam, weil sie angst hatte ihn zu nahe an sich heran zu lassen? Naomi kauerte vor dem Bild als sie schnelle Schritte näher kommen hörte. "Naomi?" Seto stand am anderen ende des Ganges und Naomi schaute erschrocken zu ihm. Schnell wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht. "Alles okay? Ich hab dich schreien gehört?" Naomi wischte sich flüchtig übers gesicht und zwängte sich ein künstliches Lächeln auf. "Was ich hab geschrien? Oh, naja ich hab mich verlaufen und du warst auch nich mehr da." Naomi lachte verlegen und versuchte ihre Angst zu überspielen. Seto jedoch bemerkte ihre wässrigen Augen und die roten wangen. Er nahm sie an die Hand und lief mit ihr richtung Ausgang, Naomi schallte diese Stimme ein letztes mal im Kopf "Du bist allein, komm zu mir!" sie schüttelte die Stimme ab und klammerte sich an Setos Arm. Seto schaute sie verwundert an, freute sich jedoch über diesen Körperkontakt. Als die beiden wieder draußen waren klammerte Naomi immer noch und Seto führte sie einfach eine weile durch den Vergnügungspark. Sie waren vor einem Riesenrad angekommen und Seto schlug vor eine Runde zu drehen. Naomi war begeistert, da gab es nun echt nichts wovor sie sich fürchten müsste. Sie stiegen in die Gondel und noch bevor es los ging fing Seto schon wieder an fragen zu stellen. Ehe die Gondel sich überhaupt bewegt hatte, hatte Naomi es bereut eingestiegen zu sein, hier konnte sie Seto nicht ausweichen oder einfach davon laufen. "Naomi, beantwortest du mir eine Frage?" "Kommt drauf an..." Naomi wollte die frage gar nicht hören, die Gondel bewegte sich langsam und Naomi schaute sturr aus dem Fenster. "Ich bin ein wenig verwirrt, immer hin hast du mir vor ein paar Tagen eine Ohrfeige verpasst und heute... naja du hast so gute Laune und vorhin hast du dich so... naja freiwillig an mich geklammert..." Naomi hatte befürchtet das so oder in der Art eine Frage kommen musste.

| Fortsetzung Folgt |


| Episode 8 |
Geheime Ängste... (Teil3)

Seto und Naomi saßen in einer Gondel des riesenrades. Naomi schaute verlegen auf den Fußboden und wusste nicht wirklich was sie Antworten sollte. "Das war nur so eine Laune, gewöhn dich lieber nicht dran." Naomi konnte Seto nicht in die Augen schaun. "Und was war dis bei der Nachtwanderung, als Ayane dich erschrocken hat? Auch so eine Laune?" "Wie du gerade so schön fest gestellt hast, das war weil Ayane mich erschreckt hat." Naomi versuchte sich rauszureden. "Und davor? Wo du das gleichgewicht verloren hast und ich dich gefangen hab? Ich hab gesehn das du rot geworden bist und ohne dich dagegen zu wehren durfte ich deine Hand den rest des Weges halten." "Das war nur weil..." Naomi versuchte ausflüchte zu finden, jedoch vergebens. "Ich muss mich vor dir nicht rechtfertigen für des was ich tue!" Wieder schaute sie sturr auf den Boden und wagte es nicht Seto ns Gesicht zu schaun. Seto hielt für einen moment lang inne, Naomi hoffte schon er würde es aufgeben. "Von wem erwartest du eigentlich Post? Von mir ja scheinbar nicht, zumindestens hast du dich nicht über meinen Brief gefreut." Naomi erinnerte sich an die kleine Karte, die Seto ihr in den Briefkasten gesteckt hatte."Das geht dich nichts an und ich möchte auch keine weitere Post von dir bekommen!" "Naomi ich will dich doch nur verstehen! Dir helfen, dich beschützen oder dir zur Seite stehen." "Du kennst mich überhaupt nicht, misch dich nicht in mein Leben ein!" Seto saß Naomi gegenüber und guckte sie unentegt an, er hatte kein Siegessicheres Lächeln auf dem Gesicht, er schaute sie ernst an. "Dann möchte ich dich eben kennenlernen, aber du lässt ja niemanden an dich ran." Naomi nam die Hände aus ihem Schoß und legte sie nebensich, zur Faust gebalt, auf den sitz. sie senkte den Kopf damit Seto ihre Tränen nicht sehen konnte. "Das ist der einfachste weg für mich, es ist leichter einen Menschen zu verlieren der dir wenig bedeutet, als ein Menschen zu verlieren der dir viel bedeutet." "Du hast also ledigtlich angst, jemanden so sehr zu lieben das du nicht mehr loslassen kannst?" Seto sah wie Naomi eine Träne auf ihr Kleid fiel. Er wusste nicht wie er reagieren sollte, vielleicht wäre es besser gewesen er hätte ihr nicht so viele Fragen gestellt, aber er wollte unbedingt etwas über sie heraus finden. "Woher soll ich wissen was Liebe ist... wenn mir immer nur Hass beigebracht wurde, mir immer nur das gefühl, das ich überflüßig bin, vermittelt wurde." In einem Ausbruch ihrer Gefühle, sprach Naomi das erste mal Seto gegenüber aus was sie wirklich Fühlte. "Es ist einfacher einen menschen erst gar nicht soweit an sich heran zu lassen, den es kommt der Zeitpunkt der Trennung..." Naomi führte ihren Satz nich, doch Seto beendete ihn als würde er ihre Gedanken lesen. "... und der Zeitpunkt kommt immer, irgendwann kommt immer der Augenblick der Trennung. Glaub mir nicht nur du hast ein geliebten Menschen verloren." Naomi sah Seto ins Gesicht, sie war sich nicht sicher ob er einfach ihren Satz beendet hatte, wie er dachte das sie ihn beendet hätte, oder ob er wirklich wusste wovon er spricht. Als sie in sein Gesicht sah, sah sie nicht dieses Siegessichere Lächeln wie sonst auf seinen Lippen. Er schaute mit leeren Blick aus dem Fenster. Sie wusste nicht was sie von ihm halten sollte, wusste er wirklich was in ihr vorging? Wie es ist ein geliebten menschen zu verlieren? Naomi wurde aus ihren Gedanken gerißen als die Gondel apprupt stehen blieb. Naomi schaute sich panisch um und bemerkte das nach und nach überall die Lichter im Park ausgingen. "Was ist den jetzt los?" Sie versuchte sich ihre angst nicht anmerken zu lassen, plötzlich bemerkte Naomi Teshi, den kleinen Engel, vor der Scheibe der Gondel. Aufgeregt zeigte sie zu der Dachklappe der Gondel. "Ist bestimmt nur ein Stromausfall." sagte Seto kühl. "Genau. Am besten wir bleiben ganz ruhig sitzen und sagen kein Ton." Seto willigte ein udn so leise wie möglich versuchte Naomi aus der Gondel zu klettern. Durch ihr fast tägliches Training war das eine der leichtesten übungen für sie. Aufgeregt erzählte Teshi ihr das in dem Bild des kleinen Mädchens ein Dämon versteckt ist. "Das hab ich mir gedacht..." "Dann mal los, möge das Spiel beginnen!" Mit der Göttlichenkraft die Aka-Tenshi verliehen wurde, gab sie Naomi die Kraft sich in BlackRosè zu verwandeln. Ohne zu zögern sprang Naomi von der Gondel, noch im Flug verwandelte sie sich und kam sanft auf dem Dach des Steurungscentrums des Riesenrades auf. Mit flinken Schritten huschte sie zum Grusellkabinett. Wieder stand sie vor dem Bild, diesmal hatte das Mädchen ein dämonisches Lächeln auf den Lippen. "Die Stille der Nacht ist mein Schild, der glaube an Gott ist meine Kraft! Black Rosè ist hier, die gesannte des Herrn!"  Naomi alias BlackRosè stand vor dem Bild, wieder begann der Dämon ihr einzurden sie wäre einsam, nicht fähig zu lieben, ängstlich und verletztlich. "Diese Dinge mögen stimmen, aber es ist nur natürlich das man vor etwas angst hat! Um gegen die ängste zu kämpfen muss ich mich ihnen Stellen. Hier bin ich, allein in der Dunkelheit. Und ich hab keine Angst." Plötzlich gingen auch die kleinen Notlampen aus und Naomi stand in der fölligen Dunkelheit, wieder kroch die Angst udn Panik in ihr hoch. Mit hastigen Blicken sah sie sich um, als würen unsichtbare geschoßen auf sie einschießen, wurde sie von allen seiten angegriffen. Sie sank zu Boden. Als plötzlich ein Bummerrang an ihr Vorbei geschoßen kam, es schien als würde er ein riß durch die Dunkelheit ziehen. Naomi wurde plötzlich klar das die Dunkelheit nur einbildung war, es war nicht dunkel, das Bildete sie sich nur ein. Der Bummerrang flog ein zweites mal und diesmal riß er das Bild an der Wand in zwei, Naomi nutzte ohne zu Zögern die Chance und setzte ein Schachmatt ein. Wieder fing Aka-Tenshi die nun entstandene Schachfigur. BlackRosè drehte sich um und suchte nach demjenigen der den Bummerrang geworfen hatte, der jedoch wollt egrade gehn, sie sah nur noch seinen weißen Umhang. "Warte!" befahl Naomi. Mit dem Rücken zu ihr blieb der unbekannte stehn. "Wer bist du?" der unbekannte drehte sich nicht um, antwortete jedoch. "Nenn mich Koibito, Kaito Koibito!" Mit dieserkurzen Antwort verschwand er. Naomi sah Teshi an. "Koibito? Geliebter? Kaito Koibito... Geliebter der Diebin? Was soll das?" "Ich hab keine Ahnung Naomi, is doch egal, lass ihn doch!" Naomi fiel ein, das sie ja eigentlich in der Gondel hätte sein sollen. So schnell sie konnte machte sie sich auf den weg zurück in die Gondel. Gerade hatte sie sich wieder hingesetzt und das Band in ihrem Haar gelöst, wodurch sie sich wieder in Naomi verwandelte, als das Licht in der Gonel wieder an ging. Naomi udn Seto saßen sich wieder gegenüber und Seto starrte immer noch aus dem Fenster. "Siehst du nichts passiert." Sagte Seto ruhig. Naomi lächelte. "Ja, lass uns wenn wir hier raus sind schnell Ayane und Toya suchen." Seto zuckte nur mit den Schultern. Nach dem sie die Gondel verlassen hatten und nach ein paar Minuten sinnlosen hin und herlaufens auch Ayane und Toa gefunden hatten gingen die vier nach Hause, Toya verabschiedete sich vor dem Park, da er in eine andere Richtung musste. Naomi und Seto liefen schweigend nebeneinander her und Ayane stellte dauernd fragen. "Wo wart ihr?" nachdem ihr keiner von beiden Antwortete gab sie auf und als sie beim Hochhaus angekommen waren und mit dem Fahrstuhl hoch gefahren waren verabschiedete sie sich von den beiden. Ayane war schon in ihrer Wohnung verschwunden, Seto und Naomi gingen immer noch langsam nebeneinander her, Seto wollte gerade in seine Wohnung gehen als Naomi neben ihm stehen blieb. "Seto" mit hoch rotem Kopf hielt Naomi Seto am arm fest, so das er nicht in die Wohnung gehen konnte. "Ich würde gerne mal mit dir zusammen essen." Seto schüttelte sich liebe voll los, gab Naomi ein Kuss auf die Stirn und ging dann in seine Wohnung. "Mein Angebot steht noch, ich Koch uns was schönes, aber nicht heute." Naomi sah erleichtert aus. Sie ging in ihre Wohnung, machte wie immer ihre Kerzen an und legte sich auf ihre Couch, glücklich kam Teshi angeflattert. "Naomi du hast es begriffen, toll, du hast es akzeptiert." "Was soll ich kapiert haben?" Teshi sah beleidigt aus. "Na das du die Auserwählte bist um die Dämonen zu bannen!" "Wie oft soll ich es dir noch sagen, ich stehle nur zu meinem eigenem Vorteil!" "Aber das Bild heute..." "Weißt du wer dieses Bild gemalt hat... Richtig, Ryo. Er hat dieses kleine Mädchen gemalt, was glaubst du warum dieses Mädchen mir so ähnlich sieht. Er hat viele Bilder von mir gemalt, er hatte das Talent und konnte mich altern oder jüngern lassen." "Schade, ich dachte du hast es endlich eingesehn..." Naomi schwelgte in Erinnerungen und lächelte den ganzen Abend.

| Ende |


| Episode 9 |
Annährung auf die andere Art

Nach dem Besuch im Freizeitpark sah Naomi immer viel erholter und glücklicher aus. Sie lächelte erlich und beteiligte sich viel an gesprächen und am Unterricht. Ayane und Toya sprachen viel darüber und grübelten was im Freizeitpark wohl passiert war das Naomi plötzlich immer so strahlte und Seto sein sieges Sicheres Lächeln verloren hatte. Naomi langweilte sich, trotz neuem Lebenswandel im Geschichtsunterricht und sah unauffällig zu Seto rüber, der schaute bedrückt aus dem fenster. Naomi sah das und  blickte stumm auf ihren Tisch, ihr kam eine Idee, schnell griff sie nach einem Stift und schrieb eine kurze Nachrricht auf einen Zettel und schob ihn unauffällig zu Seto rüber. "Heut bei dir oder bei mir?" Seto lass den Zettel und sah Naomi entgeistert an, diese grinste und schrieb auf ein weiteren Zettel das Wort "Essen". Seto unterdrückte ein lächeln und legte die Hand so auf den Zettel das nur noch "bei dir" zu lesen war und zeigte ihn Naomi. Ayane, die hinter den beiden saß und nur die hälfte mitbekommen hatte versuchte vergeblich den Zettel zu lesen. Nach dem der Unterricht beendet wurde griff sich Naomi schnell die Zettel und steckte sie weit nach unten in ihre Tasche. Sie lächelte Seto nochmals an und ging dann mit Ayane nach Hause. Denn ganzen weg ließ Ayane Naomi nicht in ruhe, Seto wusste schon warum er weiter hinten lief, weil er nicht auch noch ausgequetscht werden wollte. "Jetzt sag schon, was habt ihr so wichtiges zu klären gehabt, das ihr Zettelchen schreiben müsst!" "Wie gesagt, es war echt nichts wichtiges." Verteidigte sich Naomi. "Dann sags mir doch wenns nich wichtig war!" "Okay..." "Echt?" Unglaubig schaute Ayane ihre Freundin an. "Ja echt, also ich hab ihn gefragt ob er mir aushelfen kann, weil mein Kühlschrank absolut leer ist!" Skeptisch schaute Ayane Naomi an, sie wusste zwar das Naomis Kühlschrank öfter mal leer war, weil sie zu faul war einzukaufen, aber normaler weise Fragte Naomi immer sie ob sie nicht zum Essen rüber kommen konnte. Ayane schaute auf ihre Füße und kickte ein Stein vor sich her. Im Eingang des Hochhauses angekommen spielte sich das gleiche Bild wie jeden Tag ab. Naomi stellte sich vor den Briefkasten, atmete Tief durch und schaute dann hinein. Jedoch zuckte sie diesmal nur mit den Schultern als der Briefkasten leer war und lächelte Ayane an. Diese stand bereits, wie immer mit Seto neben Naomi. Sie stiegen zu dritt in den Fahrstuhl. Als sie in der 7. Etage angekommen waren stieg Seto zu erst aus, mit eiligen Schritten ging er auf seine Wohnung zu um nich auch noch ins Kreuzverhör von Ayane zu geraten. Dies gelang ihm jedoch nicht, sie klammerte sich an seinen Arm und hielt ihn somit fest. "Was haltet ihr denn davon wenn wir zu dritt etwas Kochen?" Naomi wollte dem gerade zustimmen, als Seto für sie antwortete. "Wie kommst du darauf das wir Kochen? Mein Kühlschrank ist leer, ich hab keine Zeit zum Kochen!" Er schüttelte sich los und ging in seine Wohnung, Naomi stand wie vor den Kopf geschlagen da und wusste nicht was sie sagen sollt. Ayane war scheinbar auch verwirrt, sah aber Naomis verletzten Blick und entschuldigte sich bei ihr. "Entschuldigung, hab ich was flasches gesagt?" Naomi rannte an ihr vorbei und stürmte in ihre Wohnung. Sie schmieß die Tür hinter sich zu und Teshi die auf dem Wohnzimmertisch saß viel fast hinunter. "Was ist denn mit dir?" "Wie konnte ich nur so blöd sein, da hab ich dch tatsächlich gedacht er meint es ernst!" Teshi wusste sofort worum es ging und kam auf Naomi zugeflogen. "Ich hab dir von anfang an gesagt du sollt ihm nicht vertrauen!" "Lass mich inruhe!" Naomi schleuderte teshi ein Kissen entgegen, da die wiedersprechen wollte. Eine weile lag Naomi einfach nur auf ihren Bett, starrte an die Decke und überlegte warum er das gesagt hatte. Hatte sie etwas Missverstanden? Betrübt stand sie auf und ging zum Kühlschrank, ihr magen hing ihr in den Kniekehlen. Als sie den kühlschrank öfnette viel ihr wieder ein das ja wirklich nichts drin war. "Och nö... Teshi ich geh einkaufen." Mit diesen Worten verließ Naomi die Wohnung und zog die Tür hinter sich zu, Teshi wollte ihr eigentlich folgen, jedoch wurde ihr die Tür vor der Nase zugeschlagen. Naomi ging den Flur entlang, immer noch in gedanken vertieft. Auf einmal rempelte sie jemanden an, sie wollte sich gerade entschuldigen als sie bemerkte wen sie angerempelt hatte. Seto stand vor ihr, Naomi sah ihn böse an, ohne ein weiteres Wort zu verlieren. Seto hielt sie fest. "Wo willst du hin? Ich denke wir wollten kochen?" Naomi sah in mit einem so bösartigen blick an das Seto kurz zusammen zuckte. "Bitte was? Ich denke du hast keine Zeit zu Kochen?" Eingeschnapt riß Naomi ihren Arm los und ging an Seto vorbei. Der lief ihr hinterher in den Fahrstuhl. "Bist du sauer wegen vorhin?" "Was ich sauer? Nein! War mir von anfang an klar das du das nicht ernst meinst!" Naomi verschrenkte die Arme und sah Seto nicht an. Seto seufzte laut und stellte sich dann direkt vor Naomi. "Ich dachte WIR wollten Kochen! Hätte ich Ayane vorhin die wahrheit sagen sollen? Dann hätten wir sie an der Backe gehabt... ich wollt doch mit dir alleine Kochen." Wieder näherte sich Seto langsam, Naomi war verwirrt, sollte sie ihm jetzt noch glauben? Als sie seinen Atem schon im Gesicht spürte schubste sie ihn von sich weg und stieg aus dem Fahrstuhl. Seto ließ nicht locker und folgte Naomi "Und wo willst du jetzt hin?" Naomi ließ auf die Glastür des Einganges zu. "Ich geh einkaufen, mein Kühlschrank ist leer!" "Okay dann komm ich mit, schließlich wollt ich ja Kochen!" "Stimmt ja dein Kühlschrank ist ja leer, du hast keine Zeit zum Kochen!" "Naomi hör mir doch mal zu! Ich hab das doch nur gesagt weil ich mit dir ALLEINE Kochen wollte." Naomi beachtete Seto gar nicht weiter und ging zielgerichtet auf die Geschäfte zu in denen sie einkaufen wollte. Sie ging ziemlich zügig durch die Regal und packte alles in den Korb was sie mochte und brauchte, was sie nicht mitbekam, Seto legte noch einige Sachen mithinzu. Nach einer weile, ohne das sie ein weiteres Wort mit Seto gewechselt hatte war Naomi fertig mit ihren einkäufen. Voll beldaen mit den Einkaufstüten stapfte sie nach hause. Seto lief ihr immer noch hinterher. "Wenn du mir schon hintrherläufst, dann kannst du mir ruhig mal tragen helfen. Hast du keine Manieren?" Naomi guckte Seto giftig an, der guckte genauso giftig zurück. "Du hättest dir sowieso nicht helfen lassen wenn ich gefragt hätte!" Bockig drückte Naomi ihm einige Tüten in die Hand und lief mit noch zügigeren Schritten vor ihm her. Selbst im Fahrstuhl sprachen sie nicht mit einander, Seto trug die Tüten bis vor Naomis haustür, dort drückte sie ihm auch noch die restlichen Tüten in die Hand um ihren Schlüßel zu suchen. "Da du ja jetzt schön eingekauft hast kann ich uns ja was kochen!" Naomi wusste nicht so recht was sie sagen sollte, eigentlich hatte sie sich ja darauf gefreut, anderer seits war die Absage vorhin eindeutig gewesen. Stumm schloß sie die Wohnungstür auf und wartete ab wie Seto reagierte. "Soll ich dir die Tüten noch reintragen?" Naomi nickte und schloß vorsichtig die Tür hinter sich, Seto ging vorsichtig in die Wohnung. "Ähm, gibts hier auch Licht? Damit ich wenigtens sehe wo ich hin muss?" "Du musst vorne gleich links, warte ich mach die Vorhänge auf." Erst als Naomi die dunklen schweren Vorhänge vor den Fenstern, die bis zum Boden reichten, aufzog erkannte Seto das das komplette Mobilia komplett schwarz war. Er ging in die Küche und stellte die Tüten auf den Küchentisch und wollte gerade wieder die Küche verlassen. Naomi stand im Türrahmen und verspehrte ihm somit den weg, verblüft blieb er stehn. "Was würdest du mir denn leckeres Kochen wollen?" Seto strahlte plötzlich wieder. "Ich hab da so einiges bei dein Einkäufen gesehn woraus ich was tolles zaubern könnte." Naomi lächelte kurz. "Dann fang mal an." Naomi zeigte oder reichte ihm alles was er brauchte und wärend er anfing zu kochen räumte sie ihre einkäufe weg. Naomi setzte sich auf einen Stuhl und beobachtete Seto. Nach einer weile war fast alles fertig und Seto bat Naomi kurz raus zu gehen, sie wusste nciht was er vorhatte aber sie tat ihm den gefallen. Als er sie an der hand wieder in die Küche führte merkte Naomi wie sie rot wurde. Seto hatte scheinbar die ganze Küchen durchsucht nur um den Tisch schön zu dekorieren. Neben der schwarzen Rose standen nun auch zwei schwarze Kerzen und zwei Teller. Die Teller waren gefüllt mit duftendem Essen und schön dekoriert mit Gewürzen. Die beiden aßen und Unterhielten sich das erste mal länger als 10 Minuten ohne sich zu streiten. Nachdem beide mit essen fertig waren lehnte Naomi sich zurück. "Oh gott so gut hab ich lange nicht mehr gegessen, ich bin eindeutig zu faul zum Kochen!" "Naomi dürfte ich dein Bad mal benutzen oder soll ich rüber gehen?" "Ach is schon in ordnung. Gleich im Flur rechts, ich wasch dann schon mal ab." Seto ging aus der Küche und um wieder in den Flur zu kommen musste er durchs Wohnzimmer das jetzt von der Untergehenden Sonne in ein rotes Licht getaucht wurde. Er sah sich einwenig um und ihm fiehlen auf einem Regal einige Fotos auf, darunter war ein schönes Foto von Naomi auf einer weißen Couch, ein Familienfoto, wodrauf Naomi noch ganz klein war. Er betrachtete die Fotos, neben dem Foto von Naomi lagen noch ein paar Fotos umgeklappt. Er hob gerade eins an um drunter zu schauen, als Naomi aus der Küche rief. "Hast dus gefunden?" Schnell warf Seto ein blick unter das Bild, er erkannte nur Naomi, mit schwarzen Haaren und einen Jungen, den er nicht kannte. Sie sahen glücklich aus und trozder Rabenschwarzen Haare sah Naomi glücklicher aus als jetzt. "Ja ich habs schon gefunden danke." Das war zwar gelogen aber Seto begab sich jetzt wirklich auf den weg zum Bad. Er half Naomi zum abschluß des Abends noch beim Abwasch und ging dann auch rüber in seine Wohnung. Naomi zog die Vorhänge wieder zu, machte einige Kerzen an und schaute auf die Fotos, ihr viel sofort auf das, das Foto was mit dem Gesicht nach unten lag verschoben war. Sie stand auf und stellte das Bild wieder richtig hin, noch bis tief in die Nacht hinein starrte sie das Erinnerungsfoto von sich und Ryo an. In gedanken versunken verglich sie, ganz ohne es zu wollen Seto imme mehr mit Ryo.

| Ende |


| Episode 10 |
Die unbekannte Schöne an Seto's Seite

Naomi war glücklicher als Ayane sie je gesehen hatte. Sie freute sich für ihre Freundin, jedoch war ihr auch klar warum Naomi so glücklich war. Ayane hatte es eingesehn und sich Seto aus dem Kopfgeschlagen. Sie wollte den beiden bei ihrem Glück auf keinem Fall im wege stehen. Naomi tänzelte den ganzen weg zu Schule und Ayane lief gelangweilt hinterher. "Ayane was guckst du den so niedergeschlagen? Was ist denn los mit dir?" Ayane war total in gedanken versunken und schaute erschrocken auf. Sie zwängte sich ein lächeln auf. "Ach ich hab nur shclecht geschlafen, ich bin müde!" Naomi schaute ihre Freundin noch mal Prüfent an, dann viel ihr auf das sie mal wieder viel zu spät waren. Naomi nahm Ayane an die Hand und rannte mit ihr die Straße entlang. Gerade noch pünktlich setzten die beiden sich auf ihre Plätze. Sofort viel beiden auf das einer in der Klasse fehlte. Ayane tippte Naomi auf die Schulter. "Wo ist denn Seto?" Naomi zuckte mit den Schultern, traurig schaute sie auf den leeren Platz neben ihr. Sie überlegte ob er vielleicht krank sei? Aber es war doch erst gestern abend das sie zusammen gegessen haben. Naomi konnte sich im Unterricht nicht wirklich konzentrieren um so glücklicher war sie als sie hörte das sie die letzten zwei Stunden ausfall hatten. Sie wollte eigentlich so schnell wie möglich nach Hause, Ayane jedoch überredete sie noch ein wenig Shoppen zu gehen. Nach einem ausgiebigen Shoppingtrip wollten sie sich anschließend noch in ein Cafè setzen, Naomi war die ganze zeit leicht abwesend und träumte vor sich her. Als Ayane sie plötzlich nach unten zog und sich halb auf den Boden kauerte und auf das Cafè deutete. Naomi wusste erst nicht was los war, erst als sie näher hin sah erkannte sie was Ayane meinte. "Was zur Hölle?" Sie konnte es nicht fassen, Seto saß dort seelenruhig mit einem gut aussehendem Mädchen. Naomi hatte si noch nie zuvor gesehen. Warum schaute sie ihn so verliebt an, wer war sie, warum schwänzte er einfach die Schule, nur um sie zu treffen? Naomi starte mit offenem Mund immer noch zum Tisch an dem die beiden saßen, Ayane Kochte mitlerweile schon vor zorn. Sie schlichen sich näher ran um die beiden belauschen zu können. Das einzigste was sie jedoch sehen oder hören konnten war, das das Mädchen mit tränen in den Augen aufsprang und Seto anschrie. "Seto ich liebe dich doch! Ich bin deine Verlobte, wie kannst du mir das antun?" Naomi ring nach Luft, dieser Satz schien ihr die Kehle zuzuschnüren. Ayane stand auf und gab ein empörten schrei von sich, das Mädchen die Seto nun gegenüberstand schaute Naomi und Ayane böse an. Ihr rannten tränen über die Wangen, sie schaute Seto noch einmal an und lief dann davon. Seto sah ihr traurig hinterher, er legte Geld auf den Tisch und ging, mit dem Blick immer nach unten gerichtet, nach Hause. Ayane setzte an und wollt eihm hinterherlaufen, blieb jedoch kurz stehen als sie bemerkte, das Naomi in die andere richtung rannte. Ayane wusste nicht so recht wem sie hinterher laufen sollte und als sie sich entschied Naomi nach zu laufen war die schon hinter der nächsten Ecke verschwunden und Ayane verlor sie aus den Augen. Auch Seto hatte sie durch ihre lange überlegung verloren und ging nun alleine nach Hause. Naomi rannte ohne hinzusehen über voll befahrene Straßen, lief quer durch die Menschenmasse und kam letztendlich da an wo sie hinwollte, zum Friedhof. Sie war in letzterzeit weniger her gekommen. Seto hatte sie dermaßen an Ryo erinnert das sie vollkommen vergass ihn auf dem Friedhof zu besuchen. Sie ging nun langsamer und atmete wieder ruhiger, wieder stand sie vor dem Grab das sie nun schon fast täglich seit einem Jahr besuchte. Die Tränen rannen ihr wieder unaufhörlich übers Gesicht. Sie schloß ihre Hände als würde sie Beten, ihre Tränen fielen auf ihre festumklammerten Finger und wieder strich ein starker Wind ihr surchs Haar. "Kamikaze, der Göttliche Wind, es ist Gott er ruft dich und er beschützt dich." Teshi, der kleine Engel tauchte plötzlich auf und setzte sich auf den Grabstein. "Gott kann mich nicht beschützen! Sonst hätte er nicht zugelassen das ich diesem Mistkerl glaube. Gott kann nur drei dinge! Lebenschaffen! Über das Lebenwachen... und den Wind wehen lassen. Gott kann niemanden beschützen!" Naomi schlug die Hände vors Gesicht um ihre Tränen zu verbergen und rannte davon, nicht mal mehr hier hatte sie ihre ruhe. Sie lief nach Hause, ging unter die Dusche und ließ das kalte wasser einfach nur über ihr warmes Gesicht laufen. Anschließend zog sie sich ihre bequemsten Klamotten an und ging auf ihren Balkon. Sie atmete die kalte nachtluft ein und genoß den herlichen ausblick aus dem 7. Stock und schaute hinauf in den Himmel zu den Sternen. "Sie strahlen heut Nacht noch heller nicht wahr?" Naomi erschrack, nebenan auf dem Balkon stand Seto. Sie war drauf und dran nach drinnen zu gehen "Du willst sicher wissen wer sie ist oder? Du glaubst ich hätte dir meine gefühle nur vorgespielt oder?" Naomi gab sich mühe ihre trauer nicht zu zeigen und machte ein uninteressiertes Gesicht. "Es interessiert mich nicht wer sie ist! Sie ist deine Verlobte und deine Gefühle habe ich dir nie abgekauft." "Diese Verlobung wurde mir aufgezwungen, lass es mich erklären!" Naomi schüttelte mit dem Kopf. "Du bist mir keine erklärung schuldig, ich an deiner Stelle hätte mir auch nichts von einer Verlobten erzählt, sonst hättest du es nie geschaft so nah an mich heran zu kommen um mich dann noch mehr zu verletzen!" Naomi rannte zurück in ihre Wohnung schmiß die Balkon Tür zu und hockte sich auf ihr Bett. Seto verschrenkte die Arme auf der Balkonbrüstung und legte seinen Kopf darauf ab, kurze zeit später stellte er sich gerade hin und schlug mit voller wucht mit seiner geballten Faust gegen die Wand. "Ich bin so ein Idiot!" Auch er ging zurück in seine Wohnung, beide lagen noch eine weile wach in ihrem Betten und dachten über ihre Wahren gefühle nach, Naomi weinte sich in den schlaf und schwor nie wieder jemanden so nah an sich heran zu lassen. Seto plagte noch eine weile das schlechte gewissen und er überlegte wie er es ihr am betsen erklären konnte. Und Ayane lag ebenfalls wach und überlegte wie sie Naomi am besten wieder aufmuntern sollte, ihr war sofort klar das sie dieses ehrliche lächeln auf Naomis Lippen nun nicht mehr alt zu bald zu Gesicht bekommen würde.

| Ende |


| Episode 11 |
Verletzte Würde

Wieder eine Sternklarenacht, eine milde Brise streifte durch ihr Goldblondes Haar. Fest entschloßen stand sie dar, sich die Show nicht schon wieder von Kaito Koibito stehlen zu lassen. Black Rosè war wieder mal auf Beutezug, die letztenmale kam ihr jedoch verstärkt dieser Mysteriöse Kerl dazwischen. Doch nicht an diesem Abend, sie konnte es nicht fassen das sie Kunstwerke von ihrem Geliebten Ryo an diesen Kerl, der so frech grinste, verloren hatte. Diesmal befand sich ihr Objekt der Begierde ganz in der nähe eines Schrottplatzes. Es kam ihr gleich so komisch vor das alles glatt lief bei ihrem Diebstahl, nur Kaito kam ihr in den weg. Keine Polizei und auch keine Ayane. Immer noch Stirnrunzellnt wollte sie sich über den Schrottplatz davon machen. Mitten auf dem höchsten Schrottberg, betrachtete sie sich noch mal ihren stolz ergatterten Schatz. Auf einmal gingen Überall um sie herum scheinwerfen an. Das helle Licht blendete sie und sie taumelte ein paar Schritte zurück. Sie verlor das Gleichgewicht und viel Rückwärts den Schrotthaufen hinunter. Sie versuchte sich zu fangen und schaffte es  in letzter Sekunde auf beiden Beinen aufzukommen. Durch den aufprall knackte ihr Knöchel und Black Rosè sackte auf die Knie, mit schmerzverzehrtem Gesicht rieb sie sich den schmerzenden Knöchel. Als sie ein geräusch vernahm und sich umsah merkte sie das von oben ein Fangnetz auf sie geworfen wurde. Mit einem, mehr oder weniger, elegantem Sprung wich sie der Falle, die eindeutig von Ayane kam, aus. Dieser Sprung gab ihrem Knöchel jedoch den Rest, sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Wackelig lief sie, ohne zu wissen wohin, über den Schrottplatz. Da es mitten in der Nachtwar und der Schrottplatz nicht mehr beleuchtet, konnte man nicht richtig erkennen was vor einem lag. Naomi, die am ende ihrer Kräfte war, hörte noch wie ein Polizist hinter ihr "Halt!" rief. ie rechnete nicht damit das diese Warnung ihr galt und lief, bzw torkelte weiter. Sie merkte zu spät das bei dem nächsten Schritt kein fester boden mehr unter ihren Füßen war. Sie stürzte in eine tiefe Grube, da sie sich durch ihren verletzten Knöchel nicht abfangen konnte hielt sie schützend die Hände vors Gesicht. "Naomi!" Sie rieß die AUgen auf udn sah sich um, Kaito Koibito hielt sie im Arm und verschwand mit ihr in der dunkelheit. Sie konnte es nicht fassen, war er es? Hatte er ihren Namen gerufen und somit ihre wahre Identität rausgefunden? Oder sollte es Ayane gewesen sein, die diesen Sturz nicht vorher gesehen hatte und Black Rosè durchschaut hatte? Wer hatte ihren Namen gerufen? Und warum hatte dieser Kerl sie gerettet? Als Naomi merkte das sie wieder Festenboden unter den Füßen hatte drükte sie sich von Kaito weg und atmete kurz durch. "Was soll das? Ich hätte mich auch alleine aus der Situation befreien können!" Und wieder lächelte Kaito einfach nur frech, wie jedesmal wenn er Naomi ein Kunstwerk wegschnappte. "Grins nicht so! Und warum stielst du diese Kunstwerke, du hast nicht das Recht dazu!" Kaito schaute auf einmal ernst, mit einem schnellen Handgriff zog er Naomi an sich heran, so das sein Mund genau an ihrem Ohr war, se konnte seinen warmen Atem spüren und hören. "Hör mir gut zu! Weder du noch ich haben das Recht zu steheln, was bezweckst du damit? Oder wer gibt dir den Befehl dazu?" Naomi stammelte, sie wusste nicht so recht was sie antworten sollte. "Ich... ich stehle aus Freien Stücken! Und meine Hintergründe gehen dich nichts an! Warum stehlst du diese Kunstwerke, die dir überhauptnichts bedeuten?"  Kaito ließ Naomis Hand wieder los und machte ein Paar Schritte zurück. "Du solltest dir vielleicht darüber klar werden wer die Dämonen auf die Erde schickt, und wieso!" Mit diesen Worten verschwand er und ließ Naomi mit ihrem Kaputten Fuß in der Nacht stehen. Mühsam schleppte sie sich nachhause. Dort angekommen ließ sie sich ins Bett fallen und bat Teshi ihr Eis und ein Verband zu holen. Sie verband ihren Fuß und kühlte ihn. Erschöpft und von Kaitos Worten verwirrt legte sie sich ins Bett und schließ schnell ein. Am nächsten Mogen wurde sie wie immer von Ayanes geklopfe und geschreie geweckt. Murmelnd und fluchnd erhob sie sich aus ihrem Bett und vergass das sie sich ja den Knöchel verletzt hatte und sackte kurz zusammen als sie voll auftrat. Mit tränen, vor schmerz, in den Augen machte sie sich schnell fertig für die Schule und öfnete Ayane die Tür. "Das hat ja heut noch länger gedauerd als sonst! Beeil dich endlich, wir kommen schon wieder zu spät zum Training!" Naomi versuchte nicht zu humpeln und unter schmerzen versuchte sie mit Ayane Schritt zu halten. "Wie oft soll ich dir das noch sagen, du musst morgens nicht auf mich warten!" Ayane ignorierte diese Bemerkung wie immer und wollte Naomi wie gewöhnlich am Handgelenk paken und mit sich ziehen, doch diesmal zuckte Naomi zusammen. Ayane schaute für ein bruchteil einer Sekunde auf Naomis Fuß, dann sah sie ihre Freundin fragend an. Schnell setzte sich Naomi sich ein gekünsteltes Lächeln auf und winkte ihrer Freundin ab. "Tut mir leid ich war in gedanken, hab wohl noch geschlafen. Dachte du wärst jemand anderes!" Ayane schaute sie traurig an, sie ging davon aus Naomi hätte an Seto gedacht, schnell lächelte sie und nahm ihre Freundin an die Hand. "Komm jetzt!" Gemeinsam rannten die Mädchen zur Schule. Naomi baß sich auf die Lippen um nich zu schreien vor schmerz. Aber sie war stark, sie war geübt darin... darin ihre Freundin Ayane anzulügen, was immer schwerer fiel. Darin ihre wahren Gefühle zu verstecken. Wie sie so hinter Ayane her lief, ihre Schmerzen vor ihr verstecken musste, wurde ihr klar, lange würde sie das nicht mehr aushalten. Nicht nur das sie Ayane andauernd anlügen musste, nein die Schmerzen durch das rennen wurden unerträglich. Endlich sah sie die Turnhalle vor sich, Naomi war erleichtert. Als sie in der Umkleidekabine waren bat sie Ayane schon mal vor zugehen. Als Ayane hinter sich die Tür geschloßen hatte ließ Naomi sich auf eine Bank fallen und lehnte sich an die Wand. Sie blieb eine weile sitzen und zog sich dann ihre Trainingssachen an. Vorsichtig stand sie auf und stützte sich an der Wand ab. Sie schloß die augen, atmete tief durch und machte ihren Verband ab, sonst würde Ayane vielleicht noch verdacht schöpfen.Nachdem sie sich im Duschraum den Fuß nochmal mit kalten Wasser kühlte ging sie auch in die Trainingshalle. Dort bekam sie von der Lehrerin gleich einmal eine Standpauke weil sie zu spät kam, desweiteren fragte Ayane sie aus warum sie so lange gebraucht hatte. Naomi jedoch schenkte beidem wenig aufmerksamkeit und nahm sich gleich ein Band und fing an zu üben. Sie legte oft eine Pause ein, da ihr knöchel schmerzte. "Fräulein Kusakabe, was ist den heute los mit ihnen, sie sind überhaupt nicht Konzentriert!" "Es tut mir leid Frau Palkalamao, ich bin heut einwenig durcheinander, hab wenig geschlafen." Naomi versuchte sich zu konzentrieren, unterdrückte den schmerz und übte ihre Koeographie von neuem aus, alles klappte, ihre Lehrerin aplaudierte und alle anderen Mädchen staunten, sie setzte zum sprung an und merkte im nächsten Augenblick das, das ein fehler war. Sie kam mit dem verletzten Fuß zu erst auf und sackte unter dem Schmerz zusammen. Sie stürzte, das Band was sie in die Lüfte geworden hatte fiel neben ihr zu Boden. Man hörte alle in der Halle die Luft anhalten, nur von der Tür her kam ein klatschen, Mirai, Seto's Verlobte, stand im Türrahmen. "Also wenn du so auch an der Weltmeisterschaft teil nimmst, dann brauch ich mir ja gar keine sorgen zu machen. Auch dieses Jahr wird der Titel mir gehören." Sie hielt inne und dann platzte ein höhnisches Lachen aus ihr heraus, was sie blitzartig wieder unterbrach und ihr Gesichtsausdruck sich in verärgert wandelte. "Und Seto... wird auch mir gehören!" Ein Mädchen in der Halle ließ ihren Ball fallen, der Naomi genau zurollte. Als Mirai sich umdrehte um zu gehen stand Naomi auf, packte den Ball und warf ihn mit aller Kraft nach Mirai. "Den Idioten kannst du gern haben!" Der Ball prallte gegen die and und Mirai verschwand. Naomi hatte Tränen in den Augen, sie ließ sich wieder auf den Boden fallen und schlug mit der faust immer wieder auf ihn ein. "Dir werd ich den Sieg bestimmt nicht nocheinmal gönnen...!" Nuschelte sie immer wieder vor sich her.

| Ende |


| Episode 12 |
Nach dem Hochmut kommt der Fall

Naomi stand in der Küche, nachdem sie nach dem training, was ihre Lehrerin für sie frühzeitig beendet hatte, da Naomi sich nicht mehr konzentrieren konnte und viel zu agressiv Tanzte. Sie konnte Mirais Auftritt nicht vergessen, was nahm diese Eingebildete Ziege sich eingentlich heraus davon auszugehen das sie Gewinnen würde. Naomi räumte ihren kleinen Wohnzimmertisch ab und deckte für zwei Personen. Sie war so in gedanken vertieft das sie den klein Engel, der um sie rum schwirte gar nicht richtig voll nahm. "Naomi was Kochst du denn da schönes? Darf ich mit essen?" Lange kam keine reaktion, Naomi lief zwischen Küche und Wohnzimmer hin und her, trug Töpfe, die leckeren duft verströmten, ins Wohnzimmer und stellte einige Kerzen auf. "Tut mir leid Teshi, ich krieg Besuch zum essen." Der kleine Engel sah verstimmt aus. "Was denn kommt dieser Seto schon wieder her?" Naomi setzte sich langsam auf die Couch, nahm sich eine Streichholzschachtel und zündete langsam eine Kerze an, danach die andere und kaum hatte sie beide Kerzen angezündet klingelte es auch schon. "Nein Ayane kommt zum essen!" Der kleine Engel flog beleidigt davon. Naomi öfnete die Tür und Ayane stand schon mit einem lächeln vor der Tür. "Hat es schon angefangen? ... Oh was richt den hier so gut?" Ayane und Naomi wollten sich heut zusammen ihre lieblings Serie angucken. "Ich hab uns was schönes gekocht. Du hast doch bestimmt noch nicht gegessen!" Ayane freute sich das Naomi scheinbar wieder so gute Laune hatte. Sie ging ins Wohnzimmer und lobte Naomis Kochkunst, als Naomi zu ihr getreten war setzten sie sich beide hin und Naomi machte ihnen beiden etwas zu essen auf. Ayane verfolgte gespannt die Schnulzensoap, für die sich Naomi sich heute nicht so begeistern konnte wie sonst. "Mach dir um diese Mirai keine Sorgen, die schlägst du mit links!" Sagte Ayane irgendwann aus heiterem Himmel. Naomi antwortete nicht, sondern legte ihren noch immer stark schmerzenden Knöchel mit auf die Couch. "Was ist? Tut dein Fuß weh?" Naomi sah Ayane entsetzt an, sie hatte vergessen das sie sich als Black Rosè den Fuß verletzt hatte und blitzartig reagierte sie und erfant eine notlüge. "Ähm ja, bei dem Sturz in der Turnhalle bin ich ziemlich blöd aufgekommen. Das is bestimmt morgen wieder gut." Die beiden Mädchen unterhielten sich über Mirai und Ayane beteuerte Naomi immer wieder das es für sie ein Kinderspiel sein würde Mirai zu schlagen. "Tja aber wenn du Mirai geschlagen hast, wovon ich ausgehe, dann musst du erst noch an mir vorbei!" Scherzte Ayane mit geschwellter Brust. Und Naomi musste aus vollem Herzen los lachen. Ayane war gekränkt, sie verschränkte die arme und fing an zu schmollen, musste jedoch schnell wieder lachen und schnappte sich ein Kissen das sie nach Naomi warf. Nach langem rumtoben und vielen schmerzhaften stichen in Naomis Fuß, schloßen die beiden Frieden und Ayane half noch mit aufräumen. Nachdem Ayane weg war spülte Naomi das Geschir und am späten abend kam auch der kleine Engel wieder angeflatter. Naomi machte die Balkontür auf und der Engel kam hineingeschoßen. "Und hat es geschmeckt?" Fragte Teshi mit erhobener Nase. "Türlich hat es geschmeckt ich habs ja auch gekocht! Es ist noch was da, wenn du möchtest?" "Engel essen nicht! Wir verspüren nicht solche bedürfnisse wie, Hunger, Durst oder Müdigkeit!" Naomi musste grinsen. "Warum fragst du dann ob du mit essen darfst? Und warum schläfst du dann immer wenn ich nach Hause komme?" "Ich schlafe nicht ich muss nur meine Augen ausruhen!" Naomi lächelte. "Ja ist in ordnung. Bist du mir noch böse?" "Nein bin ich nicht." Und beide umarmten sich. Naomi ging spät am abend schlafen und musste wieder schmunzeln als sie bemerkte das Teshi schon friedlich schlummerte. Auch Naomi schlief schnell ein, jedoch war die Nacht mal wieder viel zu kurz. Wieder wurde sie am nächsten Morgen von Ayane geweckt. Sie kamen zwar nicht ganz zu spät, aber wie immer auf den letzten drücker. Naomi hatte zu kämpfen das sie im Unterricht nicht einschlief. In der letzten Stunde , Geschichtsunterricht, der sie nie wirklich Interessiert hatte, schlief sie ganz ein. Als Seto sie vorsichtig versuchte zu wecken, zuckte sie zusammen und warf somit seine Federtasche hinunter, was ein riesen Krach machte und sich sämtliche Stifte auf dem Boden verteilten. Naomi wollte gerade alles zusammen sammeln, als Seto sie abhielt. "Lass nur ich mach das schon!" Naomi setzte sich wieder verlegen hin. Als der Unterricht vorbei war wollten sie und Ayane gerade gehen, als Seto sich von ihnen verabschiedete. "Was? Wo willst du denn hin?" Fragte Ayane traurig. "Ich hab doch Fußballtraining." Naomi und Ayane waren auf den weg nach Hause, auf halben wege hielt Naomi an. "Was ist denn jetzt?" "Mir fällt grad auf ich hab was vergessen!" Ayane schien genervt. "Ich muss mich heut beeiln, ich soll mit meiner Mum einkaufen." "Das ist kein Problem, geh schon nach Hause, ich geh noch mal schnell zurück." So verabschiedeten sich die beiden Mädchen und Naomi ging zurück in richtung Schule und blieb am Eingangstor stehen. Sie lief ein Paar mal hin und her und nach einer weile bekam sie Gesellschaft. "Na wen haben wir denn da? Vielleicht solltest du eine Freizeit nicht mit hin und her laufen vergeuden, sondern lieber ein bisschen Üben, damit du beim Großen Wettkampf nicht nur ein paar Mitleidspunkte bekommts!" Naomi drehte sich um, Mirai stand auf einmal hinter ihr, mit dem selben gehässigen Blick wie ein Tag zuvor. Naomi Kochte vor Wut. "An deiner stelle würde ich den Mund nicht zu voll nehmen. Ich weiß zwar nicht wieso du letztes Jahr gewonnen hast, aber diesmal wird dein Dadi dir nicht den Sieg kaufen können!" Mirai schien erschrocken. "Wie kommst du darauf das mein Dadi mir den Sieg gekauft hat?" "Tja ich lese Zeitung! Den Wettkampf hab ich zwar nicht verfolgt, aber die Zeitung hab ich gelesen, dort stand das dein stink Reicher Dadi ganz stolz auf seine kleine Prinzesin ist!" Naomi und Mirai feindeten sich noch einwenig an und vergaßen dabei scheinbar die Zeit. Auf einmal stand Seto neben Mirai, die gerade dabei war Naomi anzuschrein. "was geht den hier ab?" Die beiden Mädchen lösten ihre Hasserfüllten Blicke von einander und bemerkten Seto, Mirai stürzte auf ihn zu und schlang ihre Arme um sein Hals. "Seto, da bist du ja endlich! Ich wollt dich abholen." Seto versuchte sich aus Mirais Klammerndengrif zu befreihen und schaute Naomi hilfe suchend an. "Mirai, bitte. Ich komm gerade vom Training, ich bin durchgeschwitzt und kaputt." Mirai ließ Seto los und schaute ihn traurig an. "Du stehst nicht zu unserer Verlobung! Und ich dachte die Liebst mich!" Wieder drückte sie auf die Tränendrüse um Seto damit rumzukriegen. "Mirai ich kenne dich kaum, die Verlobung geht allein von unseren Vätern aus. Ich habe nie behauptet das ich etwas für dich empfinde." Bei diesem Worten wurde er immer leiser und Naomi überkam ein anflug von Schadenfreude, wie sie Mirai dort stehen sah, heulend weil Seto ihr mal wieder nen Korb gegeben hatte. "Du liebst sie stimmts?" Naomi wurde plötzlich klar das sie ja immer noch regungslos am Schultor stand und lief rot an als Mirai mit dem Finger auf sie zeigte. Seto räusperte sich nur und wusste scheinbar nicht so recht was er sagen sollte. So hatte Naomi ihn auch noch nicht erlebt, sprachlos... oder etwa verlegen? "Was hat die was ich nicht hab?" Naomi wich bei dieser Frage die rötung ganz schnell wieder aus dem Gesicht, sie holte Luft um Mirai zu antworten doch Seto schnitt ihr das Wort ab. "Sie hat etwas was du nie haben wirst... Auststrahlung!" Mirai hatte scheinbar nicht mit einer antwort gerechnet und rannte mit Tränen in den Augen davon. Naomi blieb nicht nur die Luft weg, sondern auch ihre Schadenfreude weg. So sehr sie Mirai auch hasste, das hatte sie nicht verdient. "Musstest du so grob zu ihr sein?" Seto ging ohne ein Wort zu sagen an Naomi vorbei. "Gut, vergessen wir das. Ich hab extra auf dich gewartet, jetzt warte doch auch mal auf mich." Seto ging wieder ein paar Schritte langsamer. "Wegen Geschichte vorhin tut mir leid das du deswegen ärger bekommen hast." "Schon okay." Eine weile liefen sie schweigend nebeneinander her. Dann überwand Naomi sich. "Es tut mir auch leid das ich dichnicht erklären lassen hab... was zwischen dir und Mirai läuft." Seto reagierte agressiv. "Es läuft nichts zwischen ihr und mir! Mein Vater wollte diese verlobung, ich wollte das nie!" "Ich glaub dir ja." Seto schaute Naomi jetzt das erste mal, seit Mirai weg war, an. "Du glaubst mir?" "Ja. Und ich wollt dich fragen ob du lust auf eine Kreuzfahrt hättest?" Verwirrt schaute er Naomi an. Dann kam sein Matcho lächeln wieder hervor. "Etwa nur wir beide? Na aber sicher, etwas Romantischeres kann ich mir nicht vorstellen!" "Nein, zu viert. Mit Ayane und Toya, Ayane würde sich bestimmt freuen wenn du auch mitkommst!" Seto sah schlagartig wieder traurig aus. "Du fragst also nur weil Ayane sich freuen würde..." Mitlerweile waren sie schon vor ihren Wonungen angekommen. Seto stand noch kurz vor seiner Wohnung, Naomi neben ihm weil sie noch auf eine Antwort wartete. "Ja ich komme mit. Aber nur, wegen deiner Ausstrahlung." Naomi wurde wieder rot, musste aber gleichzeitig an die ziemlich verletzte Mirai denken. Plötzlich zog Seto sie an den Hangelenken zu sich, gab ihr ein Kuss auf die Stirn und bevor er in die Wohnnung ging sagte er:
"Ich meine alles ernst was ich sage und Mirai muss endlich verstehen,

warum ich mich für dich entschieden hab!"
Naomi stand mit hoch rotem Kopf immer noch vor der verschloßenen Wohnungstür und leicht Taumelnd ging sie in ihre eigene Wohnung, wo sie Teshi alles erzählte und glücklich durch die Wohnung tänzelte.

| Ende |


| Episode 13 |
Geschenkte Kreuzfahrt

An diesem morgen war Naomi zur abwachslung schon aufgestanden bevor Ayane überhaupt an die Tür klopfen konnte. Noch immer war auf ihrem Gesicht ein lächeln zu sehen und auch als Ayane wie jeden morgen begann an de Tür zu klopfen machte sie nicht auf. Mit einem noch größerem lächeln stellte sie sich hinter die Tür und beobachtete Ayane. "Hey Naomi komm schon. Steh auf! Wenigstens heute könntest du mal pünktlich sein!" Amüsiert tänzelte Naomi durch die Wohnung, suchte ihre Sachen zusammen und stellte sich wieder hinter die Tür. "Hast du vergessen welcher Tag heute ist?" Naomi konnte durch den Spion sehen wie Ayane ein Schmollmund machte, in dem Augenblick riß sie die Tür auf und Ayane stolperte ein paar Schritte zurück. "Nein hab ich nicht! Komm Ayane wir müssen uns beeiln!" Über Ayanes Gesicht breitete sich ein lächeln aus. "Du hast es nicht vergessen?" Naomi lächelte frech und gab acht das Ayane ihr nich ins Gesicht gucken konnte. "Natürlich nicht, heut ist Freitag und morgen Wochenende, wie könnte ich das vergessen!" Aus den Augenwinkeln konnte sie sehn wie Ayane das lächeln aus dem Gesicht viel und sie wütend und traurig zugleich Naomi ansah. "Mehr fällt dir dazu nicht ein?" Naomi gab sich mühe dessinteressiert und gelangweilt zu wirken und nahm Ayane am Handgelenk. "Komm jetzt wir müssen uns beeilen!" Wie immer kamen sie noch gerade rechtzeitig zum Unterricht.Seto saß gelangweilt auf seinem Platz und begrüßte die zwei Mädchen nur halbherzig. Ayane setzte sich traurig auf den Platz hinter Naomi und sprach den ganzen Tag weder mit Naomi noch mit Seto. Naomi viel es schwer, aber sie spielte ihre Rolle perfekt. Jedesmal wenn Ayane doch versuchte ein Gespräch zu beginnen und auf Naomi zu kam, hatte sie plötzlich irgendwas vergessen oder noch etwas zu erledigen. Auf dem Rückweg sprach Ayane kein Wort und sie machte auch keine anstalten Naomi oder Seto ein Gespräch aufzudrängen. Wie üblich ging Naomi sofort zum Briefkasten als sie das Hochhaus erreichten, Ayane und Seto standen schon am Fahrstuhl. "Ayane willst du nicht die Post mit hochbringen?" Ayane drehte sich von Naomi und den Briefkästen weg und maulte leise etwas. "Das hat Mum bestimmt schon gemacht." Naomi biß sich auf die Lippen, dies lief nicht nach Plan, sie musste Ayane dazu bewegen an den Brief kasten zu gehen. "Scheinbar hat deine Mum die Post heut nicht geholt, schau mal bei euch steckt was drinne." Ayane drehte sich schnaubend um und stapfte zum Briefkasten. "Na schön, vielleicht hat ja jemand an meinen Geburtstag gedacht! Wenn meine Beste Freundin es schon nicht macht!" Naomi lächelte nur und auch Seto lies jetzt die gespielte langeweile sein und lehnte sich lässig gegen die Wand neben dem Fahrstuhl. Ayane öffnete den Briefkasten und nahm den Umschlag, auf dem nichts weiter als ihr Name stand, heraus. Sie erkannte die Handschrift sofort und schaute Naomi fragend an. Naomi lächelte und bedeutete ihr den Umschlag zu öffnen. Langsam las sie die wenigen Zeilen die auf die "Alles Gute Zum Geburtstag"-Karte geschrieben waren und sah nun noch verwirrter aus. Nun sah sie noch mal in den Umschlag und nahm die 4 Karten heraus die anbei gelegen haben. Ihr glück kaum fassent stieß sie ein freudenschrei aus und umarmte Naomi. "Das war alles geplant, du hast es nicht vergessen udn du hast alle angestiftet, du bist so gemein!" Naomi musste lachen und mit tränen in den Augen gestand sie ihrer Freundin das sie wirklich alles geplant hatte. "Wann solls denn los gehen?" Naomi sah erschrocken auf die große Uhr die in der Eingangshalle, in der sie immer noch standen, hing. "Oje! Jetzt gleich. Beeilen wir uns lieber, Ayane deine Mum hat deine Sachen schon gepackt!" Ayane schaute verblüfft. "Meine Mum wusste auch davon?" "Ja natürlich." Zusammen mit Seto der die ganze Zeit stumm an der Wand stand fuhren sie nach oben. "Für wen sind die 4 Karten?" Naomi hatte kaum Zeit Ayane zu antworten das klammerte diese sich schon an Setos Arm. "Kommst du etwa auch mit?" Seto lächelte Siegessicher wie immer. "Türlich!" Ayane strahlte und wandte sich wieder an Naomi. "Und für wen is die 4.?" "Ich hab mir erlaub Toya einzuladen, schließlich hat er uns auch Freikarten für den Vergnügungspart gegeben. Schlimm?" Naomi wusste nun nicht so recht ob es so gut war einfach über Ayanes Kopf hinweg zu entscheiden, doch Ayane reagierte erstaunlich glücklich. "Doch das war eine gute Idee!" "Gut Mädels dann würd ich sagen, wir holen unsere Sachen, treffen uns dann gleich wieder hier und dann holen wir Toya ab." Naomi schielte Seto von der Seite an. "Spiel dich nicht als Chef auf! Ayane hat heut das sagen!" Die beiden Mädchen mussten lachen und noch beim lachen verschwanden sie in ihren Wohnungen, Seto stand verwirrt da, kratzte sich am Kopf und ging dann auch seine Sachen holen. Voller vorfreude machten die drei sich auf den Weg um Toya abzuholen der schon nervös, und dauernd auf die Uhr starrend, auf sie wartete. Gemeinsam gingen sie auf das große Kreuzfahrschiff. Ayane war überwältigt, begeistert lief sie auf dem Schiff rum und sah sich alles an, Naomi klärte mit dem Pagen an Bord welches ihre Zimmerwaren, wo sie ihr Gepäck abstellen konnten. Nach dem sie Ayane wieder zu sich ran winkte damit sie dem Pagen die Eintrittskarten geben konnte es dann auch schon losgehen. Gemeinsam brachten sie ihre Sachen in die zwei Kabinen. Vor den Kabinen hielt Ayane sie noch mal auf. "Jungs ich hab an Deck ein tollen Pool entdeckt! Kommt lasst uns ne runde schwimmen. Noch is das Wetter gut." Die Jungs waren begeistert und gingen schnell in ihre Kabine um sich ihre Badesachen anzuziehen. Auch aomi und Ayane gingen in ihre Kabine und danach trafen sie sich mit den Jungs am Pool wieder. Toya und Ayane angelten sich eine Luftmatratze und drieben ein wenig im Pool hin und her und unterhielten sich. Naomi lag neben dem Pool auf einer Sonnenliege und genoß die Sonne.Wo Seto geblieben war interessierte sie nicht wirklich und Toya und Ayane scheinbar auch nicht. Naomi wurde aus ihren Träumen gerißen als der kleine Engel Aka-Tenshi Hysterisch angeflattert kam und völlig außer atem Naomi anblaffte. "Warum hast du mich nicht mitgenommen?" Naomi öffnete die Augen einwenig und blinzelte gegen die Sonne. "Du warst nicht zu Hause als wir los mussten und wir hatten doch keine Zeit mehr." “Du hast mich mit absicht nicht mitgenommen, gib es zu!” “Teshi das stimmt nicht und das weißt du genau! Ich hab dir gestern gesagt wann wir los gehen!” Der kleine Engel verzog das Gesicht zu einer Grimmasse. “Ist ja jetzt auch egal! Ich glaub dir! Aber weißt du wen ich auf diesem Schiff entdeckt habe?” Teshi schaffte es nicht auszureden da verzog Naomi das Gesicht. “Doch nicht etwa einen Dämon, ich hab keine Lust!” “Was soll das heißen du hast keine Lust? Soll ich dir das ganze jetzt noch mal erklären?” Naomi erhob schützend die Hände “Nein bloß nicht, ich hab es schon Tausend mal gehört!” Teshi schüttelte den Kopf “Ist auch egal, es ist sowieso kein Dämon, obwohl ich bin mir nicht sicher, es ist Kuro, dieser hinterhältige kleine Schwarze Engel!” “Teshi du bist auch ein kleiner Schwarzer Engel!” Teshi sah Naomi böse an, als würde es sie kränken das Naomi ihr unter die Nase rieb welchen Rang sie als Engel hatte. Beleidigt sprach sie ihren Satz zu ende in der Hoffnung, Naomi mit ihren Worten genauso zu treffen wie sie es getan hatte. “Er hat sich unterhalten! Mit Seto, sie arbeiten beide für den Schwarzen Lord! Seto ist Kaito.” Hochnäsig schwebte der kleine Engel nun vor Naomi und hatte mit den Worten genau das erreicht was sie erreichen wollte. Naomi sah erschrocken und erbost zugleich aus. “Was erzählst du denn da Teshi! Seto ist nicht Kaito!” “Warum nimmst du ihn in Schutz Naomi? Sind da etwa doch mehr Gefühle als Freundschaft? Wo ist denn dein ach so toller Seto jetzt? Er ist nicht hier oder?” Naomi sah sich um, Seto war wirklich nicht da, aber sie wollte den Worten von Teshi einfach kein glauben schenken. “Du darfst ihm nicht vertrauen, er will dich nur ausnutzen um die Dämonen selber zu fangen und damit Gott zu schwächen und den Dunklen Lord zu stärken!” Naomi schaute immer noch verzweifelt hin und her. Stimmte das was Teshi sagte? Sie wollte nicht wahr haben das all das was Seto zu ihr sagte gelogen sein soll. Sie sprang auf um Seto zu suchen und lief den Engel hinter sich. “Wie kannst du so was nur sagen Teshi!” Naomi rannte am Pool entlang und rief Ayane, die fragte wo sie hinwolle, im vorbei rennen zu das sie die Toilette suche. Bevor sie um die nächste Ecke rannte lauschte sie intuitiv und tatsächlich hörte sie die Stimme von dem kleinem Engel der Kaito immer begleitete. Wie erstarrt blieb sie stehen. Sie hörte wie er sich mit jemandem unterhielt, konnte die zweite Stimme jedoch nicht zu ordnen. Gerade als sie den Mut fasste und um die Ecke hechtete tippte sie jemand an der Schulter an. Erschrocken drehte sie sich um, Seto stand hinter ihr und lächelte ihr zu. “Was machst du hier?” Naomi war verwirrt, sie sah den Gang hinunter aus dem sie die Stimmen vernommen hatte, doch es war niemand zu sehen und Seto kam aus einer ganz anderen Richtung, er kann nicht gerade eben in diesem Gang gestanden haben und sich mit Kuro unterhalten haben. Den zeitgleich als die Stimmen verstummten tauchte er hinter ihr auf. Naomi war erleichtert. “Ich... Oh ich suche nur die Toiletten.” Seto lächelte und deutete über das Zeichen über der Tür neben ihm, es weiß auf die Toiletten hin. Naomi lief rot an. “Oh danke... Wartest du kurz hier, dann können wir zusammen zu den anderen zurück.” “Gerne!” Hinter einer Ecke beobachtete Teshi das geschehen und Blickte Seto böse an. Naomi ging in Richtung der Toiletten und im Damenklo angekommen stellte sie sich vor die Spiegel und Waschbecken. Sie stützte sich auf eins de Waschbeckenrändern und atmete tief durch. “Nein, er kann nicht Kaito sein... Aber warum sagt Teshi so was? “ Sie schüttelte den Kopf um die Gedanken zu verdrängen, schmiss sich ein bisschen kaltes Wasser ins Gesicht und ging wieder zurück zu Seto. Zusammen gingen sie wieder an den Pool, Toya und Ayane trieben immer noch Seelen ruhig auf dem Wasser. Seto, der bemerkt hatte das weder Ayane noch Toya die beiden näher kommen sahen, ließ sich den spaß nicht nehmen und sprang vom Sprungbrett aus genau neben die Luftmatratze, wodurch Toya und Ayane aus ihrem Gespräch gerissen wurden und mit der Matratze umkippten. Seto und Naomi mussten lachen, Toya und Ayane jedoch regten sich über Seto auf. Da Naomi den ganzen spaß nicht nur mit angucken wollte, entschloß sie sich kurzerhand auch vom Sprungbrett zu springen und machte ein gekonnten Köpper genau auf die andere Seite der Luftmatratze. Eine große Wasserschlacht ging los und die vier genossen die weitere Fahrt. Zum Abend würde es schnell kühler und sie verzogen sich in die Lobby. Später lief das Schiff wieder im Hafen ein und alle gingen erholt und vergnügt nach Hause. Naomi plagten jedoch die Gedanken an Teshis Worte und auch die stille in ihrer Wohnung machte dies nicht besser. Teshi war nicht zu Hause und Naomi ging allein und geschafft ins Bett. Schnell schlief sie ein und geplagt von Alpträumen.

| Ende |


| Episode 14 |
Falsches Spiel

Das Wochenende neigte sich zum ende zu und auch die Erholung, die die Kreuzfahrt mit sich brachte, lies langsam nach. Naomi saß auf ihrem Bett, die Gedanken an die Worte von Teshi ließen sie nicht los. Ständig sah sie Seto's Gesicht vor sich, wie es langsam immer mehr die Gestalt von Kaito dem Dieb annahm. Seit zwei Tagen lauschte sie dem nun vertrautem Klingeln ihres Telefons und wie entweder die Stimme von Ayane oder von Seto auf den Anrufbeantworter sprachen. Naomi war gerade auf dem Weg zur Küche als wieder das Piepen vom Anrufbeantworter zu hören war. Sie ging davon aus das es wieder Ayane, die bedeutend öfter anrief, sein würde und ging weiter in die Küche. "Hallo Naomi mein Schatz, es tut mir schrecklich leid das wir dich so alleine lassen, aber du bist ein großes Mädchen, ich bin mir sicher du bist tapfer und meisterst dein Leben. Ich bin mir nicht sicher wie lange ich diese Scheinehe noch aushalten, aber selbst wenn es zur Scheidung kommt. Ich und dein Vater werden dich weiterhin Finanziell unterstützen." Naomi ließ ein Glas fallen das sie sich gerade nehmen wollte und rannte in den Flur, zum Telefon. "Mum?" "..." Naomi klammerte den Telefon Hörer fest, doch als nächstes hörte sie nur noch die Freizeichen, die Signalisierten das ihre Mutter aufgelegt haben musste. Langsam lies sie den Hörer hinunter gleiten und legte erst Minuten später auf. Wie in Trance ging sie zurück in die Küche, räumte die Scherben auf und sprach nicht mal mit Teshi die wenige Augenblicke später in die Wohnung geflattert kam. Ohne ihr auch nur ein Blick zu würdigen ging Naomi in der Wohnung hin und her und räumte auf, oder sah sich alte Fotos an, suchte ein schwarzes Kleid heraus und verließ die Wohnung. Teshi blickte ihr ungläubig hinterher, machte jedoch keine anstallten ihr zu folgen. Naomi machte wie üblich in der Einganshalle noch ein Abstecher zu den Briefkästen, ohne von der Person die noch in der Eingangshalle war, Notiz zu nehmen. Mit leerem Blick und ohne überhaupt mit Post zu rechnen sah sie in den Briefkasten. Als sie den, wie vermutet leeren, Briefkasten wieder schloss und sich umdrehen wollte um hinaus zu gehen, stand plötzlich jemand vor ihr und drückte sie wieder gegen die Briefkästen. “Hallo schönes Kind, so ganz allein?“ “Toya?“ Naomi sah ihn ungläubig an. Was machte er hier? Warum drückte er Naomi so unsanft gegen die Wand und woher nahm er dieses Selbstbewusstsein? Toya war doch immer der ruhige schüchterne Typ. Doch diesmal schien er überhaupt nicht schüchtern oder zurückhaltend, stattdessen kam er Naomi nur noch näher. “Was hältst du davon wenn wir beiden was schönes Essen gehen?“ Naomi versuchte sich irgendwie an ihm vorbei zu schlängeln, doch er stellte sich ihr jedes Mal in den Weg. “Toya, lass mich bitte durch. Ich habe keine Zeit.“ Auf einmal verschwand das Matcholächeln, das Naomi auch nicht von Toya kannte, auf seinem Gesicht und er wurde ernst. Er packte sie an den Handgelenken und drückte sie nun fest an die Wand. "Ich habe dir so eben angeboten dich aus deiner Einsamkeit zu befreien! Ich weiß wie einsam du bist und ich weiß das du Angst im Dunklen hast!“ Er drängte Naomi immer weiter in eine Ecke und kam mit seinem Gesicht ihrem immer näher, Naomi erkannte den lieben, fürsorglichen und hilfsbereiten Toya nicht wieder und bekam einwenig angst vor ihm. “Toya... Bitte lass mich...“ Toya wollte sie gerade Küssen, Naomi kniff die Augen zu und drehte den Kopf weg, als sie merkte das Toya mit einem ruck von ihr weggerissen wurde. Naomi rutschte an der Wand hinunter und hockte auf dem Boden, erst dann öffnete sie die Augen. “Hast du nicht verstanden! Sie will nicht mit dir essen gehen!“ Seto stellte sich schützend vor Naomi und ein Stück weiter hinten konnte sie Toya erkennen der sich gerade wieder aufrichtete und wütend Seto anstarrte. Ohne weitere Worte verließ er das Haus und Seto drehte sich zu Naomi um. “Alles okay bei dir? Was war denn mit dem los?“ Naomi richtete sich immer noch einwenig benommen auf. “Türlich ist alles in Ordnung bei mir! Ich muss jetzt aber los... Danke!“ Seto schaute Naomi traurig hinterher, ließ sie jedoch gehen ohne ihr zu folgen. Naomi ging da hin wo sie immer hin ging wenn sie Probleme oder Kummer hatte. Mit ihrem schwarzen Kleid, den zusammen gebundenen Haaren und wie immer einer schwarzen Rose stand sie vor dem Grab von Ryo. Eine weile verweilte sie dort, dachte über Teshis Worte nach und über Toyas komisches verhalten. Spät am Abend ging sie müde und von vielen Gedanken geplagt nach hause. Am nächsten Tag in der Schule schien wieder alles normal, sie und Ayane kam wie immer erst auf den letzten drücker ins Klassenzimmer, wo starker lärm her kam. Doch sie fanden nicht wie bewohn Seto, umringt von vielen Mädchen, sondern eine große Scharr Mädchen in einer hinteren Ecke des Zimmers. Ayane und Naomi sahen erst sich, dann Seto fragend an. “Was denn mit den los?“ Ayane deutete auf die große Anzahl von wild herum gackernden Mädchen. Seto zuckte kurz mit den Schultern. “Weiß nicht, seit er keine Brille mehr trägt ist er scheinbar total der Überflieger.“ Naomi sah nachdenklich in Toya‘s Richtung. Scheinbar wars gestern nicht nur Einbildung, Toya benahm sich seltsam. Naomi war im Unterricht nicht wirklich anwesend, viele Gedanken plagten sie, sie wusste nicht mehr an was sie zuerst denken sollte, was sie mehr mitnahm. In der großen Pause war sie so abwesend das sie Ayane und Seto aus den Augen verlor die ein stück vor ihr liefen und sich unterhielten. Als sie bemerkte das sie völlig allein auf dem Schulhof bewegte, suchte sie sich ein ruhiges Plätzchen im Schatten einer Treppe. Sie lehnte sich gegen die kalte Wand und hatte das Gefühl das ihr Kopf platzen würde. Aus heiterem Himmel trat jemand aus den Schatten, Naomi hatte gar nicht bemerkt das noch jemand an diesem ziemlich abgegrenzten Ort war. “Endlich krieg ich dich allein zu Gesicht. Jetzt wird uns keiner stören.“ Naomi erschrak, wieder kam Toya mit diesem siegessicherem Lächeln auf sie zu. Sie sah sich rasch um, aber er hatte recht es war niemand in der nähe. Naomi musste sich an der Wand abstützen, plötzlich überkam sie ein stechender Schmerz im Kopf, sie hatte kein gefühl mehr in den Beinen und ihr wurde schwarz vor Augen. Sie wich ein paar Schritte zurück, da Toya ihr unaufhaltsam näher kam. Kurz bevor Naomi das bewusstsein verlor sah sie ein Schatten der Toya erneut von ihr weg zog. Naomi plagten alpträume, in ihrem Traum sah sie Seto, der sich in Kaito verwandelte, als sie ihm nach laufen wollte riss es ihr den Boden unter den Füßen weg und sie viel in ein tiefes schwarzes Loch. Als Naomi schweiß gebadet wieder zu sich kam lag sie in ihrem Bett, neben ihr ein Zettel.
Wenn du Probleme hast, dann sprich mit jemandem darüber, wenn nicht mit mir, dann wenigstens mit Ayane, wir machen uns große Sorgen!

Seto...
Naomi warf den Zettel bei seite und schaute sich um, draußen war es bereits dunkel, sie schaute sich verwirrt um. Was war passiert wie kam sie hier her? Als ob Teshi ihre Gedanken lesen konnte antwortete sie auf ihre Fragen. "Du bist in der Schule zusammen gebrochen, Seto und Ayane haben dich nach Hause gebracht." Naomi fasste sich an den Kopf, sie hatte Kopfschmerzen. "Was ist bloß mit Toya los?" "Er war von einem Dämon besessen, weißt du noch das Bild aus dem Vergnügungsparkt?" "Ja aber daraus hab ich den Dämon doch schon gebannt..." "Es gibt ein gegenstück, du hast "Das kleine Mädchen in der Dunkelheit" Toya besaß aber auch noch "Die Dunkelheit im Herzen" es wundert mich das er zwei Bilder mit Dämonen hatte." "Ich erinnere mich, ich kenne die beiden Bilder, ich will es haben wo ist es?" Naomi wollte sichaufsetzen, ihre Beine gaben jedoch bei dem Versuch aufzustehen nach und sie viel wieder aufs Bett. "Spar dir die Mühe, Kaito hat es sich schon geschnappt." "Nein... nicht schon wieder, was will er mit den Bildern, sie haben doch für ihn gar nicht so eine Bedeutung wie für mich." "Naomi, es geht ihm nicht um die Bilder, sondern um die darin schlummernden Dämonen und ihre Macht."
Naomi ließ sich auf den Rücken ins Bett fallen und schloß die Augen, warum fühlte sie sich so Kraftlos, warum konnte sie die Werke von Ryo nicht beschützen? Und warum kam ihr immer wieder das Bild von Kaito und Seto. Sie bekam gar nicht mehr mit das Teshi ihr erneut die ganze Geshcichte erzählte warum sie die Dämonen Bannen musste und warum sie Kaito aufhalten sollte. Kraftlos und traurig schließ sie ein, erneu hatte sie eine Erinnerung an Ryo verloren. Sie hoffte nur das mit dem Dämon auch Toyas grusseliges Selbstbewusstsein verschwunden war.

| Ende |


| Episode 15 |
Und das alles wegen mir?

Naomi's Grusel vor Toya verflogt am nächsten Schultag, wo alles so war wie immer. Die Mädchen versammelten sich wieder um seto, um ihn anzuhimmeln und Toya saß stumm in einer Ecke des Klassenzimmers. Als er bemerkte das Naomi und Ayane in den Klassenraum gestürtzt kamen zuckte er zusammen. Mit auf den Boden gerichteten Blick ging er auf sie zu. Vor Naomi blieb er stehen und stotterte vor sich hin. "Was ist denn Toya? Willst du mir was sagen, dann mach den Mund auf!" Ayane stand mit offenem Mund hinter ihr, seit wann war Naomi so agressiv? Aber scheinbar half es Toya, denn nun sprach er ohne zu stottern. "Ich weiß zwar nicht was gestern mit mir los war, aber es tut mir leid." Er verbeugte sich höfflich vor ihr udn als er Seto's bösen Blick sah verkroch er sich ganz schnell wieder in seine Ecke. "Was war denn gestern?" Wollte Ayane neugierig wissen. In diesem Blick kam ihre Klassenlererin ins Zimmer. "Fräulein Kusakabe, Fräulein Todai, würden Sie sich bitte setzen!" Der Unterricht verstrich nur langsam, doch schon nach der ersten Stunde hatte Ayane ihre frage wieder vergessen und Naomi musste keine unangenehmen Fragen mehr beantworten. Zu Naomis unglück fiel auch noch das Training aus, sodass sie sich nicht ablenken konnte von ihren Gedanken die sie plagten. Zusammen mit Toya und Seto gingen die beiden Mädchen nach Hause, Ayane klebte wie immer wie eine Klette an Seto, der immer nett lächelte udn ihr zustimmte. Toya ging schweigend und den Kopf hängen lassent neben ihnen her. Naomi ging zu ihm. "Hey, warum lässt du denn immer den Kopf so hängen?" Toya zuckte zusammen und hob abwehrend die Hände. "Schon gut du musst nciht mit mir reden..." "Nein so ist es nicht, es ist nur, ich weiß nich was in mich gefahren ist, wie ich dich so bedrängen konnte. Ich hab dir sicher angst gemacht." Naomi lächelte ihn an und blieb stehen. "Nein so leicht macht man mir keine Angst, e ist schon in orndnung, es ist doch nichts passiert, vergessen wir das ganze einfach!" Doch Toya wusste das sie ihm was vorspielte, damit er nicht so niedergeschlagen war, so wie sie es immer tat. Er konnte sich ganz genau an ihren ängstlichen udn hilfe suchenden Blick erinnern, auch wenn er sonst nicht wusste was geschehen war, diesen Blick konnte er nicht vergessen. Er kannte ihn nicht von Naomi. Sie gingen jetzt schon sehr lange zusammen in die selbe Klasse und immer hatte sie ihn vor den anderen in Schutz genommen oder ihm Mut zugesprochen. Doch nie hatte sie sich vor etwas gefürchtet, sie hatte ihre Angst oder trauer nie gezeigt oder zugegeben. Naomi ging schnell weiter und nahm Toya im vorbei gehen an die Hand. "Komm schon, Ayane und Seto ham uns bald abgehängt." Ihr fliegendes Haar flog ihm ins Gesicht. Nachdem sie die zwei anderen an der nächsten Ecke eingeholt hatten musste Toya erst mal nach Luft schnappen. Nun fing es auch noch an zu regnen, Naomi und Ayane verabschiedeten sich von Toya und rannen nach Hause, Seto schaute ihn bloß böse an und wartete auf die Mädchen. Als sie in der Einganshalle des hochhauses ankamen versuchten sie erst mal ihre Klamotten halbwegs zu trocknen. "Wo kam der Regen denn plötzlich her, es wurde doch schön Wetter angesagt?" Ayane, die sich immer auf den Wetterbericht verließ war entsetzt. "Tja das Wetter ist genauso unberechenbar wie ihr Mädels." Seto grinste hönisch und die Mädchen schauten ihn beleidigt an, Naomi warf ihm, beim umdrehen, ihre nassen Haare ins Gesicht. "Ayane, machen wir nachher die Geschichtshausaufgaben zusammen?" "Ja klar, du kannst auch gleich zum essen mit rüberkommen, meine Mum fragt schon immer nach dir!" "Ja okay, ich zieh mir nur schnell was trockenes an!" Sie gingen in den Fahrstuhl und ohne auf Seto zu warten ließen sie die Tür schließen, im letzten Moment drängte er sich noch mit rein. "Hey und wer hilft mir bei den Geschichtshausaufgaben?" Naomi und Ayane lachten. "Du hast es doch selber gesagt, wir sind unberechenbar..." began Ayane und Naomi beendete ihren Satz. "...Wer weiß, nachher erzählen wir dir was falsches." Seto verschränkte die arme vor der Brust und zog ein Schmollgesicht. "Besser als wenn ich gar keine hab." Naomi und Ayane kamen aus dem lachen nicht mehr raus. Oben angekommen ging jeder zu sich um sich trockene Sachen anzuziehen und dann bei ayane Hausaufgaben zu machen. Naomi stürmte in die Wohnung, beachtete Teshi nicht und bemerkte auch nicht die leuchtende Lampe an ihrem AB. Sie zog sich trockene Sachen an, und schnappte sich ihr Geshcichtsbuch. Sie flitzte wieder in den Flur und stolperte über ihre eigenen Schuhe. Erst jetzt bemerkte sie die Lampe. Sie guckte abwertend auf den apperat, dann drückte sie auf die Taste, als wüsste sie was kommen würde zog sie sich ihre Schuhe an und griff nach ihrer Regenjacke.
"Naomi, ich und dein Vater haben beschloßen das eine Ehe kein sinn mehr macht. Wir lassen uns nächste Woche scheiden. Wer das sorgerecht übernimmt wissen wir noch nicht. Aber du wirst ja bald 18. da brauchen wir uns ja eigentlich kein Kopf machen. Leb dein Leben wie es dir gefällt, aber begeh nicht den selben Fehler wie ich und schaff dir ein Kind an!"
Naomi hatte zwar mit diesem Anruf gerechnet, doch er traf sie doch härter als sie dachte! Sie zog sich ihre Jacke über und rannte hinaus, sie knallte die Tür so heftig hinter sich zu das sie wieder ein Stück aufging. Seto kam gerade aus seiner eigenen Haustür und würde förmlich von Naomi umgerant. Ayane, die den lärm hörte schaute auch aus der Tür. "Wo will sie hin?" Seto zuckte mit den Schultern. "Lauf ihr nach und schau wo sie hin will." Ayane folgte der Aufforderung und schnappte sich shcnell Jacke und Schuhe und lief ihr nach. Seto ging rüber in Naomis Wohnung. Er schaute auf den AB der immer noch 1 neue Nachricht anzeigte. Er hörte sich die Nachricht an und ihm wurde klar was mit Naomi los war. Er rannte die Treppen hinunter und draußen vor der Tür des Hochhauses traf er Ayane wieder. "Ich hab sie aus den Augenverloren. Was ist nur los?" "Der Regen ist ihr egal, sie ist doch schon angeschlagen, wir müssen sie finden, allein kommt sie nicht zurück!" Ayane schaute Seto verwirrt an. Wovon redete er? "Ruf Toya an, er soll uns helfen sie zu suchen!" Ayane vertraute einfach darauf das seto schon wusste was er tat. Sie drückte ihm ihren Schirm in die Hand. "Ich warte hier auf Toya und erklär ihm alles, naja das was ich weiß. Geh du Naomi suchen, wenn jemand sie nach Hause bringen kann, dann du!" Seto nickte ihr zu und rannte los, er wusste nicht wo er suchen sollte und rannte planlos durch die Straßen. Erst als er am Vergnügungspark vorbei lief viel es ihm wie Schuppen von den AUgen. Sie liebte diesen Ort, irgendwo hier musste sie sein. Und tatsächlich, vor einem alten Karussell fand er sie, sie stand im Regen und starrte auf das Karussell. Er ging zu ihr und hielt ihr den Schirm über den Kopf. "Komm ich bring dich nach Hause, hier draußen holst du dir nur den Tod." Naomi war glücklich das es regnete, dadurch konnte Seto ihre Tränen nicht vom Regen unterscheiden. "Ich find den Weg allein nach Hause danke!" Naomi schnappte sich den Schirm und wollte davon stolzieren, doch schon bei dem zweiten Schritt brach sie zusammen. Als sie wieder zu sich kam befand sie sich in einem Krankenzimmer. Sie versuchte sich zu erinnern, kam aber nur bis zu der stelle als sie ihren AB abhörte. Wenige Minuten nachdem sie wach wurde klopfte es an der Tür. "Mensch Naomi hast du uns ein schrecken eingejagt." Ayane stürzte ins Zimmer und nahm ihre Freundin in den Arm. Nach ihr kamen Seto und Toya hinein. "Was ist passiert?" "Du bist zusammen gebrochen, wir haben dich hier her bringen lassen. Du sollst dich ausruhen, mehr essen udn auf dein Blutdruck achten." Naomi legte sich zurück in ihre Kissen, ihr war immer noch schlecht. "Du sollst noch ein Tag zur beobachtung hier bleiben, dann kannst du wieder nach Hause, aber noch nicht wieder in die Schule." Naomi schloß die Augen. "Tut mir leid, ich wollt euch kein Kummer bereiten." Seto lächelte. "Das sind wir doch von dir gewöhnt." Naomi nahm ein Kissen und warf es nach ihm, in diesem Moment kam der Arzt hinein. "So, ich möchte Fräulein Kusakbe jetzt noch mal durchcecken, wenn ihr dann bitte später wieder kommen würdet." Der Arzt schaute gezielt Seto an und auch er schaute den Arzt böse an. Er Untersuchte Naomi und erzählte ihr das gleiche wie ihr zuvor Ayane erzählte. Naomi sah sich gelangweilt um, erst jetzt bemerkte sie die Blumen und den klein Engel Teshi der daneben saß und sie anlächelte. "Von wem sind die Blumen?" Der Arzt lächelte. "Von einer Person der du sehr ans Herz gewachsen sein musst Naomi, wenn er selbst zu MIR kommt um dir zu helfen." "Wie darf ich das verstehen?" "Sie sind von meinem Sohn, der sich meinem Willen wiedersetzt hat, seinem Versprechen entzieht und sein eigenes Leben lebt." Bevor Naomi weitere Fragen stellen konnte schwang die Tür auf und Seto kam nochmal hinein. "Das reicht jetzt! Genug Familien geplauder!" Naomi sah verwirrt zwischen Seto und dem Arzt hin und her. Der Arzt nickte ihr zu, also könnte er Naomis Gedanken lesen. "Ich hab dir ein paar sachen vorbei gebracht Naomi." Der Arzt verließ das Zimmer und ließ Naomi mit Seto allein. "Das ist dein Vater?" "Ja, aber ich bin nicht stolz drauf." Naomi schaute empört. "Wieso nicht stolz? Was hat er dir getan, warum wendest du dich von ihm ab?" "Ich möchte nicht darüber reden klar! Du sprichst auch nicht mit mir über deine Eltern." Diese Worte trafen Naomi und sie drehte sich von ihm weg, aber sie verstand was er meinte. "Danke für die Sachen, aber ich bin müde, stört es dich wenn ich schlafe?" "Nein, ich will sowieso so schnell wie möglich wieder raus hier." Seto ging und Naomi, die erschöpft war schlief wirklich. Jetzt plagten sie noch mehr Gedanken. Doch sie war froh das Seto sie gefunden hatte und er sie scheinbar wirklich verstand.

| Ende |


| Episode 16 |
Nur die halbe Wahrheit

Naomi wurde aus dem Kankenhaus entlassen, durfte jedoch noch nicht wieder zur Schule. Der Arzt hatte ihr strenge Bettruhe befohlen. Ayane trottete langsam den Schulweg entlang, bisher war sie dieses Weg nur gerannt, da sie mit Naomi Grundsetzlich zu spät war. Wie immer war sie viel zu früh aufgestanden und aus gewohnheit auch gleich losgegangen. Doch heute musste sie nicht auf Naomi warten. Ayane hatte einwenig bammel, bislang war sie immer mit Naomi zusammen gewesen in der Schule. Die Mädchen akzeptierten sie zwar, aber nur weil Naomi sie von anfang an in ihre Obhut genommen hatte. Scheinbar hielten alle viel von Naomi, oder waren aus irgendeinem, Ayane nicht bekannten Grund, mit absicht so nett zu ihr.Zum ersten mal sah sich Ayane die Umgebung etwas genauer an, es war eine Tolle Stadt, friedlich, sauber, viele kannten sich und grüßten auch. Sie sah Toya, dernur wenige Schritte vor ihr lief. "Guten Morgen Toya!" Sie lief auf ihn zu, bei ihm war sie sich sicher das er sie als Ayane akzeptierte udn nicht als Naomis Anhängsel. Er drehte sich erfreut um. "Dir auch ein Guten Morgen. Muss Naomi noch zu Hause bleiben?" "Ja, der Arzt hat gesagt sie soll sich noch ausruhen." Zusammen gingen sie den restlichen Weg zur Schule. Sie unterhielten sich über die Schulaufgaben, Black Rosè ihre letzten Streifzüge, wobei es Ayane gefiel wie interessiert Toya ihr immer dabei zuhörte. Als sie in der Schule ankamen war das Klassenzimmer zu Ayanes erschrecken noch ziemlich leer. Nur ein paar von den Mädchen die Naomi imme rhinterher liefen waren da. Sobald sie Ayane und Toya erblickten, versammelten sie sich um Ayanes Platz und löcherten sie mit Fragen. "Wo ist Naomi?" Wollt die eine wissen. "Warum seit ihr nicht zusammen gekommen?" Wollte eine andere wissen. "Was läuft zwischen dir und Toya? Und läuft was zwischen Naomi und Seto?" Ayane wurde am frühen Morgen noch nie von so vielen Fragen gelöchert. Doch sie merkte wie sie rot anlief als die Frage zu ihr und Toya kam. Sie erklärte den mädchen, dass zwischen ihr und Toya nichts lief, dass Naomi Krank ist und dass sie nicht wüsste wo Seto steckt. Ayanes Befürchtungen waren umsonst gewesen, die Mädchen unterhielten sich genauso viel wie sonst auch mit ihr, mit dem kleinen Unterschied, das Naomi diesmal Gesprächsthema nummer eins war und niemand angst haben musste sie würde jederzeit um die Ecke kommen. "Sag mal Ayane, erzählt Naomi dir eigentlich viel?" Ayane wusste nicht so recht was sie auf diese Frage antworten sollte, sie hatte noch nie darüber Nachgedacht, klar sie lässterten gerne zusammen und haben schon über vieles gelacht. Aber über Naomis Vergangenheit, über ihre Hobbies, über ihre Geheimnissvolleart hatten sie nie gesprochen, Ayane wusste so gut wie nichts von Naomis Familie und ihrer Vergangenheit. Klar wusste sie das naomis Eltern im Ausland arbeiteten, aber was wusste sie noch, nichts. "Sie spricht nicht gerne über ihre Vergangenheit..." Gab Ayane offen zu. "Naja Verständlich, soetwas zu verarbeiten ist nicht leicht, sie ist sicherlich immer noch nicht drüber hinweg, deshalb lässt sie Seto auch so abblitzen." Die Mädchen nickten sich, gegenseitig zustimmend, zu. ayane saß nun, noch verwirrter als vorher, den Mädchen gegenüber und konnte mit dieser Bemerkung nichts anfangen. "Was soll das heißen? Was denn verkraftet?" Die Mädchen schauten bedrücktAyane an. "Stimmt ja du Lebst ja noch gar nicht so lange hier, du weißt ja gar nichts was vor einem Jahr passiert ist." "Was ist denn passiert?" Wollte Ayane wissbegierig erfahren. Doch genau in diesem Augenblick klingelte es zum Unterricht. Ayane bekam auch keine gelegenheit mehr die Mädchen noch mal auf ihre Bemerkungen anzusprechen, sie gingen ihr förmlich aus dem weg. In einer Freistunde schnappte sie sich Toya. "Toya du musst mir helfen, gibt es in der Schulbibiothek noch alte ausgaben der Zeitung?" Toya schaute sie verwundert an. "Guck nicht so, ich muss wissen was vor einem Jahr passiert ist!" "Ich weiß das in der Bibiothek alte zeitungen gelagert werden, aber ob so alt?" Ayane packte ihn am Arm. "Egal ich muss es herausfinden!" Sie rannten zur Bibiothek und Ayane fragte die Bibiothekarin wo sie allte Zeitungen finden könnte. Mit dem Ergebniss war sie jedoch mehr als unzufrieden, mit so vielen Zeitungen hatte sie nicht gerechnet. "Da weiß ich ja gar nicht wo ich anfangen soll!" "Was suchst du den?" Ayane nahm sich einige von den Büchern, in denen die Zeitungsartikel ordentlich aufbewahrt wurden. "Ich suche ein schreckliches Ereignis, das sich vor einem Jahr abgespielt hat." "Das kann vieles sein, etwas genauer bitte!" Auch Toya nahm sich nun einige Bücher und wälzte sie auf der Suche, nach etwas von dem er nicht wusste was er suchte. "Ein Ereigniss, das naomi so verändert hat." Toya hörte auf zu blättern. "Wie kommst du darauf das sie sich verändert hat?" Ayane blätterte hastig weiter. "Am anfang des Schuljahres hab ich mir die Jahrbücher angesehen, bis zum letzten Jahr war Naomi häufig als Ehrenschülerin oder mit auszeichnungen überhäuft worden. Dieses Jahr nicht, sie nimmt an kein außerschulischen Projekten teil, außer am Turn Unterricht." Toya schaute Ayane dabei zu wie sie die Seiten überflog. Er selbst gign zielstrebig auf ein Buch zu, auf dessen Einband das Datum kaum noch zu erkennen war und schob es unauffällig zwischen die anderen. "Komm lass uns lieber ein paar Bücher mit nach Hause nehmen, hier alle szu überfliegen bringt nichts, du weißt nicht mal wonach du suchst!" Er drückte ihr den Stabel Bücher in die Hände und begab sich richtung Ausgang. Ayane stellte die Bücher die sie bereits durch geblättert hatte wieder zurück. Als die beiden die Bibiothek verlassen hatten setzten sie sich auf eine Bank. "Sag mal Toya, wie lange lebst du eigentlich shcon hier?" Toya zuckte zusammen. "Ähm naja... eigentlich schon ziemlich lange... aber ich kenn mich hier nicht so gut aus... und..." Wieder begann er rumzustottern, Ayane rollte mit den Augen und stand auf. "Ach vergiss es, war nur sone Idee." Ayane trottete lustlos zum nächsten Unterrichtsraum, zum glück war es die letzte Stunde für heute, ihr war nie aufgefallen wie ruhig es um sie herum war wenn Naomi und Seto sich nicht neben ihr Zofften. Auch wenn sie es als sehr angenehm entfand sich mit Toya zu Unterhalten, besonders weil er interessiert zuhörte wenn sie über Black Rosè sprach, er war doch eine ziemliche Schlaftablette im Gegensatz zu dem aufgeschloßenem und Charmanten, kein Blatt vor den Mund nehmenden Seto. Jetzt erst viel ihr auf das es doch sehr sltsam war das auch Seto fehlte. Sie ging nach dem Unterricht ein Stück mit Toya zusammen nach Hause, bedankte sich nochmal für seine hilfe und kaum zu Hause angekommen wälzte sie die, aus der Bibiothek ausgeliehenden, Bücher. Sie hatte fast alle durch und vergas darüber hinaus vollkommen Naomi anzurufen oder mal vorbei zuschauen um zu sehen wies ihr geht. Bevor sie jedoch zu dem Buck kam, das Toya unter die anderen gemischt hatte schlief sie ein.

| Ende |


| Episode 17 |
Traurig aber wahr!

Am nächsten morgen war Ayane schlauer, da sie nicht wusste ob Naomi schon wieder zur Schule kam oder nicht, ging sie alleine los, jedoch nicht so früh wie sonst. Gemütlich trottete sie den Weg zur Schule entlang. Plötzlich hörte sie vertraute Stimmen hinter sich, sie drehte sich um und sah Naomi und Seto die den Weg entlang rannten. "Ayane warum hast du nicht auf mich gewartet?" Naomi blieb völlig aus der Puste neben ihrer Freundin stehen. "Ich wusste doch gar nicht das du heute wieder kommst! Wie kommts das du so pünktlich bist?" Naomi blickte kurz verlegen zu Seto, der sie rechtzeitig geweckt hatte und sogar Frühstück für sie gemacht hatte. Schaute dann jedoch schnell auf ihre Füße. "Naja ich schaff es halt auch mal pünktlich!" Ayane schaute verdutzt zu Seto, der ruhig hinter den Mädchen stand und zuhörte. Er zuckte, gelangweilt, mit den Schultern und lief an den beiden vorbei. Auch Naomi ließ den Kopf bei dieser Reaktion hängen. Gemeinsam gingen sie, zur abwechslung mal, entspannt zur Schule. "Es tut mir leid das ich gestern nicht angerufen habe! Wir hatten sowieso nur Vertretung oder Ausfall, also was wichtiges gabs nich!" Entschuldigte sich Ayane. Naomi schaute, ohne das Ayane es merkte, Seto an und lächelte einwenig. "Das ist nicht schlimm, ich habe mich gut erholt!" Seto schaute sie nur stumm an, ohne ein lächeln. Naomi verging ihre gute Laune wieder, warum schaute er sie mit einem so leeren Blick an? Warum machte er nicht wie sonst einen seiner blöden Witze oder ließ irgendein Matcho spruch los? Hatte sie etwas falsches gesagt oder getan? Sie konnte sich nicht erinnern. Es war doch gestern alles so gut gelaufen zwischen ihnen. Ayane bemerkte die angespannte Situation und schaute verwirrt von Naomi zu Seto und von Seto zu Naomi. "Alles Okay bei euch?" Seto antwortete ruhig. "Ja wieso?" Ayane zuckte mit den Schultern. "Naja ihr streitet euch gar nicht, das ist unheimlich!" "Ich hab heut kein nerv dafür." Mit dieser Antwort ließ Seto die Mädchen stehen und ging mit etwas zügigeren Schritten zur Schule. Wärend der ganzen Schulzeit sprach Seto kein Wort mit den beiden, er hatte weder ein Siegeslächeln auf den Lippen, noch machte er irgendwelche Mädelz an, so wie sonst. Nach dem der Unterricht vorbei war, war Seto der erste der verschwunden war. "Ist Seto schon nach Hause gegangen?" Fragte Ayane Naomi ungläubig. "Ja scheint so!" Die beiden Mädchen ließen die Köpfe hängen und gingen nach Hause. Ayane ging schnurstrags und mit schnellem Schritt in richtung Heimat. "Ayane warte mal. Ich muss noch einkaufen, kommst du kurz mit?" "Tut mir leid Naomi, ich bin verabredet und muss mich beeilen." "Achso, dann geh ich eben allein, bis morgen!" Sie winkten sich zum Abschied und dann trennten sich ihre Wege. Naomi ging in einen ihrer Lieblingsläden und nebenbei schaute sie in die Schaufenster ob ihr irgendwas gefiel. Und wärend sie so beim trödeln war machte sie auf dem Rückweg ein spaziergang durch den Park. Im Park sprach sie plötzlich ein Mann an. "Wenn mich nicht alles täuscht ist das doch das Fräulein Kusakabe?" Naomi drehte sich verwirrt um, der Arzt, der sie im Krankenhaus untersuchte, stand nun hinter ihr. "Oh! Hallo." "Ich hatte doch verordnet das sie sich ausruhen sollen." "Sagen sie ruhig Naomi." Sie lächelte als hätte sie seine anspielung nicht gehört. "Schön, wies aussieht geht es dir besser Naomi?" "Ja es geht mir wieder gut, ich fühle mich Fit!" Sie gingen eine weile nebeneinander her. "Entschuldigen Sie wenn ich frage, aber wie ist ihr verhältnis zu Seto?" "Es ist schwierig, ich weiß nicht wie ich dir das erklären soll. Wieviel weißt du über Seto und seine Familie?" Naomi wirkte überrascht, sie wusste nichts über Setos Familie, genauso wie sie selbst blockte er bei diesem Thema immer ab. Ehrlich gab sie es zu. "Ich weiß leider nichts über ihn, er redet nicht gerne darüber und blockt immer ab." "Er hat es noch nicht verkraftet, aber ich hoffe mit deiner Kraft wird er es schaffen." "Was schafen?" Naomi wurde immer neugieriger jemehr sie über dieses Thema sprachen. "Heute ist der Todestag seiner Mutter, er hat ihren Tod nie verkraftet und mir immer die Schuld dafür gegeben." Naomi sagte nichts mehr, sie hatte vieles erwartet, aber das nicht. "Nun ja, ich hatte gehoft das du ihn zur vernunft bringen könntest." "Wieso zur vernunft?" "Da er mir die Schuld für den Tod seiner Mutter gibt, will er natürlich auch nicht das Familienerbe antreten, er sollte das Krankenhaus Leiten. Das er die Verlobung mit Mirai nicht einhalten will kann ich ja vertsehen, und ich will euch keine Steine in den Weg legen, aber ich weiß nicht wem ich das Krankenhaus sonst anvertrauen sollte, wenn nicht meinem eigenem Sohn." "Ich ähm... also..." Naomi war rot angelaufen und stotterte nun rum. "Ich habe nichts mit der Verlobung von Seto und mirai zu tun, ich kann versuchen ihn zu überzeugen das Familien erbe anzutreten, aber das er die Verlobung nicht will damit hab ich nichts zu tun!" Setos Vater lächelte, worauf Naomi nur noch verlegender wurde. "Du bist ein liebes Mädchen, einwenig zu bescheiden, aber ein starkes Mädchen, du weißt was du willst und du kämpfst für deine Ziele, das ist es wahrscheinlich was Seto so an dir mag." Naomi bat ihn damit aufzuhören doch Setos Vater zählte ihr immer mehr Gründe auf, weshalb Seto sie toll finden könnte. Sie waren unterdessen an dem Hochhaus angekommen indem Naomi wohnte. "Nun ja ich muss dann nach Hause, ich hab noch viel zu tun!" "Angenehme nachtruhe Naomi Kusakabe." Sie verabschiedete sich und fuhr mit dem fahrstuhl nach oben. Auf den weg in ihre Wohnung fragte sie sich warum er so gehoben sprach? Stempelte den Gedanken jedoch mit der Tatsache ab das man als Arzt wahrscheinlich so gesteltzt reden musste. An gekommen in ihrer Kalten leeren Wohnung, schmieß sie ihre Schulsachen in eine Ecke, zog ihre Schuluni aus und zog sich bequeme sachen an. Sie machte ihre Zöpfe auf, die sie sich am Morgen geflochten hatte, weil Seto es so niedlich fand. Sie suchte in der Wohnung nach Teshi, fand sie jedoch nicht. Sie räumte ihren Einkauf in den kühlschrank und machte den Fernseher an, wärend sie Abendbrot aß schaute sie ihre Lieblingsserie, die sie eigentlich oft mit Ayane zusammen geschaut hatte. Sie hatte ihre Freundin gar nicht gefragt mit we sie eigentlich verabredet gewesen war, aber naja das würde sie ihr schon noch erzählen. Sie ging in die Küche und wusch ihr Geschirr ab, in der ganzen Wohnung gab es nichts zu tun, Seto hatte am vorherigen Tag ganze arbeit geleistet. Die Wohnung war aufgeräumt und sauberer als je zuvor. Naomi ließ sich gelangweilt auf ihre Couch fallen, als sie sich einbildete Stimmen vom Balkon zu hören. Sie lauschte, konnte jedoch nur ein gemurmel verstehen, sie ging auf den Balkon und bemerkte Seto der auf seinem Balkon stand und in den Sternenhimmel blickte. "Was machst du hier draußen so allein?" Naomi sah sich um, auf der suche nach jemandem von dem die andere Stimme gekommen sein könnte, sah jedoch niemanden. "Ich schau mir die Sterne an." "Sie sind wunderschön." Seto nickte, drehte sich dann um und lehnte sich gegen die Balkonbrüstung. "Hat mein Alter dich schön um den Finger gewickelt, damit du mir auf der Tasche liegst ich soll doch das Familienerbe antreten?" Naomi reagierte keines wegs überrascht, sie hatte genau gesehen das Seto sie beobachtet hatte als sie sich vor dem Haus mit seinem Vater unterhielt. "Ja hat er, aber ich werde es nicht tun." Seto war überrascht. "Wieso nicht?" "Du würst schon deine Gründe haben, warum du das nicht machen möchtest. Und die kenn ich nicht also misch ich mich nicht ein!" Seto lächelte, sein stolzes Siegeslächeln war zurück. "Er hat es dir also erzählt, sonst würdest du nach hacken wieso ich es nicht möchte. Aber du tust es nicht, weil du es weist und mich nich unnötig verletzen willst." Naomi schaute ihn an und musste lächeln. "Du hast recht. Ich weiß es, und ich werde dir in deiner Entscheidung nicht reinreden, ich wollte dir auch jetzt nur noch mal danken für gestern!"  Seto richtete sein Blick wieder zu den Sternen. "Er hat sie einfach sterben lassen, hat sie nicht mal esucht. Ich versteh es nicht, warum nimmt Gott uns die Menschen die uns am wichtigsten sind?" "Wenn man einen Menschen Liebt, dann muss man nicht bei ihm sein um ihn zu sagen das man ihn liebt, egal was passiert, der jenige weiß es. Deine Mutter wusste wie sehr dein Vater sie gelibet hat, desshalb brauchte sie ihn am Sterbebett nicht, sie wollte nicht das das letzte was er von ihr in erinnerung hat dieses Bild sein sollte. Ich glaube dein Vater hat deine Mutter sehr geliebt." Seto sagte nichts mehr, er ließ den Kopf in seine verschränkten arme sinken und atmete einpaar mal tief ein und aus. Dann ging er zurück zu seiner Balkontür. "Du bist ihr so ähnlich, ich habe verstanden was sie mir damals sagen wollte. Und ich werde nie aufhören dich zu lieben Naomi, auch wenn ich weiß das du mir eines Tages genommen wirst. Bis dahin werde ich nicht aufhören dir zu beweisen das ich dich Liebe." Seto verschwand in seine Wohnung und zog die Vorhänge zu. Naomi stand auf ihrem Balkon und schaute in die Ferne. Sie dachte an ihre Eltern und wurde traurig, doch sie wusste das sie sich glücklich schätzen konnte das sie noch beide hatte. Dann lächelte sie und ihrem Kopf halten immer wieder Setos worte. Insgeheim gestand auch sie sich endlich ein das sie ihn Liebte.

| Ende |


| Episode 18 |
Alles Lüge?

Die Tage vergehen und Naomi und Seto verstehen sich immer besser, mal wieder sind sie Gesprächsthema nummer eins in der Schule. Doch diesmal stört es Naomi nicht, ganz offensichtlich schmeißt sie sich an Seto ran und bleibt absichtlich in seiner nähe wenn neugierige Blicke sie verfolgen."Mädels was haltet ihr davon wenn wir heute abend zusammen essen gehen?" Bot Seto Ayane und Naomi an. "Ach ne geht mal lieber alleine, ich will euch nicht stören." Ayane lies den Kopf hängen und schländerte davon. "Toya kommt doch sicher auch mit oder?" Naomi liebäugelte Toya zu und dem blieb gar nichts anderes übrig als ja zu sagen. Seto grinste Toya an. "Also haben wir ein doppel Date ja?" Ayane und Toya schauten sich an und liefen rot an, verlegen schauten sie gleichzeitig wieder von einander weg und auf ihre Füße. Seto und Naomi lachten, Ayane schaute Naomi grimmig an, die streckte ihr nur die Zunge raus und lief dann mit eiligen Schritten zurück ins Klassenzimmer. Ayane rannte ihr hinterher und rief ihr dinge hinterher die Naomi nicht wirklich verstand. Sie lief achtlos um eine Ecke und stieß mit jemandem zusammen. Ein großer, gutaussehender, junger Mann half ihr auf. "Alles in ordnung?" Naomi war verwirrt, sie hatte ihn hier noch nich gesehen. Auf die Schule konnte er nicht gehen, dafür war er sicherlich zu alt. Lehrer? Davon wüsste sie doch wenn sie neue bekamen. Ihr schoßen soviele fragen auf einmal durch den Kopf das sie gar nicht bemerkte das der Mann immer noch ihre Hand hielt. Ayane und die beiden Jungs kamen nun auch um die Ecke. Aus ihren gedanken gerissen zog sie ihre Hand zurück. "Ähm ja, nichts passiert, alles in ordnung. Entschuldigung." Sie verbeugte sich und ging schnell weiter. Irgendwie war ihr der Mann unheimlich. "Wer war das?" Wollte Ayane neugierig wissen. "Ich hab keine ahnung." Gab Naomi offen zurück. "Und warum hat er deine Hand so festgeklammert?" Wollte Seto misstrauisch wissen. "Wasn Eifersüchtig?" Warf Toya achtlos ein. Seto schaute ihn verärgert an. "Auf den da? Quatsch nich!" Toya zuckte bei dem agressiven Ton den Seto anschlug zusammen und hielt sich wieder im hinterhalt. Seto schmollte vor sich hin und schaute Naomi vorwurfsvoll an. Sie tätschelte ihm wie einem kleinem Jungen die Wange. "Komm schon, ich kenn diesen Mann nicht. Wir sehen ihn doch bestimmt nicht nochmal!" Naomi schaute Seto fragend an, wartete auf seine Reaktion. Er hielt es bei diesem flehendem Blick nicht lange aus und hörte wieder auf zu schmollen. Es hatten sich wärendessen viele Schüler auf den Fluren gesammelt und alle liefen umher um in ihre Klassen zu kommen. Seto lächelte siegessicher. Packte Naomis Handgelenk und zog sie an sich. "Du bist meins!" Sagte er im scherz, spielerisch schupste sie ihn weg und streckte ihm die Zunge raus. "Ich bin kein Objekt das irgendjemandem gehört!" Nun nahm sie wieder die Beine in die Hand und rannte den Flur entlang zum Unterricht. Der Unterricht verging schnell und wie immer gingen Naomi und Ayane, im schlepptau mit Seto und Toya, zusammen nach Hause. Seto sprach gerade mit Toya noch mal über das Essen als Ayane plötzlich ein Handy hervor holte. "Ayane, ich dachte du magst diese Dinger nicht?" Naomi sah sie merkwürdig an. "Das ham mir Dad's Kollegen gegeben, damit informieren sie mich wenn Black Rosè eine Warnung geschickt hat." Jetzt wurde Naomi einiges klar, deshalb war Ayane immer am Einsatzort obwohl ihr Vater dagegen war. "Oh nein, sie hat eine Warnung geschickt, tut mir leid ich muss mich beeilen, ihr müsst ohne mich essen gehen." Sie rannte los, Naomi blieb verdutzt stehen, warum wusste sie mal wieder nichts davon? Vom weiten sah sie Teshi, die auf sie zu flog. Als sie fast bei ihr war, blieb Seto mit einem mal ruckartig stehen und stellte sich vor Naomi. Der kleine Engel konnte so shcnell nicht bremsen und wich zur seite aus und flog genau in ein nahe gelegenes Gebüsch. Naomi verfolgte mit den Augen den Absturz von Teshi. "Was ist da?" Erkundigte sich Seto, sie schüttelte den Kopf und wante sich nun wieder ihm zu. "Ach nichts, was ist den?" Er legte ihr einen Arm um die Schulter und flüsterte ihr etwas ins Ohr. "Ich hab ganz vergesse das mein Vater mcih heut unbedingt sehen wollt. Ich hatte ihm dir zu liebe zu gesagt. Tut mir leid ich geh einander mal mit dir essen!" Er küsste sie auf die Stirn und verabschiedete sich von Toya. Naomi stand immer noch an der selben stelle und starrte böse ins Gebüsch. Toya kam zu ihr. "Ich gehe nicht davon aus das du mit mir alleine essen gehen willst, oder?" Naomi riß ihren Blick von dem Gebüsch. Traurig schaute sie Toya an. "Tut mir leid, mir ist die lust vergangen." Sie gab ihm einen kleinen Kuss auf die Wange und winkte ihm zum abschied. Ohne darauf zu warten das Teshi sich aus dem Gestrüp befreite rannte sie den weg nach Hause. Dort angekommen wartete sie auf Teshi, die nur wenige Minuten nach ihr durchs Fenster geflattert kam. "Warum hast du nicht auf mich gewartet?" Naomi drehte sich empört von ihr weg. "Warum fragst du mich nicht bevor du einfach Warnungen verschickst?" Sie schauten einander böse an und Teshi spielte sich wie immer als Moralapostel auf und hielt Naomi eine standpauke das sie ihre Mission nicht vergessen soll. Naomi rollte mit den Augen, sie hatte keine lust sich diese Standpauke weiter anzuhören. Sie stellte den Fernseher ein, in der hoffnung sie würde Berichte über Black Rosè Warnung finden und tatsächlich auf einem Nachrrichtensender fand sie einen Bericht. Als sie auf den Monitor starrte und sah was sie stehlen sollte wurde sie traurig, sie vergaß die Zankerei mit Teshi. Sie starrte auf das Bild, ein in Flammen stehendes Herz, die eine Seite in dunkle Schatten gehült, die andere in helles Licht. "Schatten unserer Herzen" Murmelte sie. "Was?" Wollte Teshi verwundert wissen. "Wovon redest du?" "Mit diesem Bild stimmt was nicht? Da ist ein Dämon drinn? Sicher?" Teshi nickte, begeistert darüber das Naomi ihre Aufgabe scheinbar enst nahm. Naomi schaute stumm auf den Bildschirm, warum? Warum waren es immer Bilder oder Kunstwerke von Ryo? Sie beschloß nicht weiter drüber nachzudenken sondern sich das Bild unter den Nagel zu reißen, bevor Kaito es tat. Entschloßen schaltete sie den Fernseher aus und ging zur Tür. "Nun komm schon, oder glaubst du Kaito und Kuro warten auf uns?" Teshi's Augen begannen zu funkeln, sie mochte es wenn naomi so bestimmend und Siegessicher in den Kampf zog. Naomi war Felsenfestüberzeugt, das sie sich das Bild holen würde, niemals würde sie auch noch dieses Bild an Kaito verlieren. Der Diebstahl war einfach, wie Naomi fand zu einfach. Es waren zwar Polizisten vor Ort, aber niergends entdeckte sie Ayane. Naomi schnappte sich das Bild und verwandelte es wie alle anderen die sie von Dämonen gereinigt hatte in eine Schachfigur. Sie wollte sich über den Hinterhof des Gebäudes verdrücken. Doch auf einmal stand sie mitten auf dem Stark beleuchteten Hof. Warum war überall Licht? Was sollte das? Eine Falle? Ayane stand auf dem Balkon des Gebäudes. "Du hast doch nicht gedacht das ich dich so einfach entkommen lasse?" Durch das blendende Licht wurde Naomi's Orientierung leicht durcheinander gebracht. Sie drehte sich um sich selbst. Wo kam Ayane's Stimme her, wo musste sie hin? Sie wollte gerade ein Schritt vor machen als ein Stein vor ihre Füße flog und somit ein Netz, das über den Boden gespannt war, auslöste. Zögernd setzte sie ein Schritt zu rück, dann hörte sie Ayane fluchen. "Nein! Wer war das?" Nun zerschoßen auch kleine Steine die Scheinwerfer, als sich Naomis Augen an die Dunkelheit gewöhnten huschte sie durchs Gebüsch davon. Immer noch hörte sie Ayane schreien und fluchen. Naomi verkroch sich auf einen hohen Baum, sie hörte Polizisten die wild durch die Gegend rannten udn nach ihr suchten. Wärend sie versuchte ihren Artem zu beruhigen und die Ohren nach Polizisten offen hielt, bemerkte sie ein geräusch weiter oben im Baum. Erschrocken drehte sie ihren Kopf nach oben, verlor das gleichgewicht und rutschte von dem Ast auf dem sie stand. "Naomi!" Jemand griff nach ihrer Hand, Was? Schon wieder, jemand hatte ihren Namen gerufen obwohl sie Black Rosè war. Wer... dann sah sie ihn, er zog sie hoch und hielt sie immer noch am Handgelenk fest. "Ich will das du aufhörst. Weißt du überhaupt was du tust?" Naomi versuchte sich los zu reißen, doch Kaito Koibito hielt sie zu fest am Handgelenk. "Ich weiß genau wa ich tue! Ich lass mir von jemandem wie dir nichts sagen! Geh mir aus dem weg!" Sie versuchte sich mühsam los zu winden udn an ihm vorbei zu kommen. Er drückte sie fest ansich. "Ich kenne die Wahrheit, vertrau mir!" Was meinte er damit? r kennt die Wahrheit? Die ahrheit über sie? Auf einmal Küsste er sie, Naomi war wie gelämt und wusste erst nicht was sie tun sollte? Schockiert hob sie die Hand und verpasste ihm eine Ohrfeige, dabei riss sie ihm ausversehen das Tuch ab, es machte kein großen Unterschied, aber jetzt erkannte sie das Gesicht. Kaito blieb geschockt stehen und bot Naomi somit die Idiale Gelegenheit seine Identität heraus zu finden. Naomi wusste nicht ob es klappen würde, aber wenn sie ihr Haar öffnet verwandelt sie sich zurück, warum nicht auch er. Schnell und zielsicher griff sie nach seinem Band was er im Haar trug. "Nein!" Sie stieß ein entsetzten schrei aus und atmete schwer. "DU?" Sie starrte in Seto's erschrockenes Gesicht. Sie konnte es nicht fassen, sie sprang von dem Ast auf dem sie standen und rannte davon, er rief ihr wieder ihren Namen hinterher. Nun war sie sicher, er hatte ihren Namen gerufen und er kannte ihre Wahre Identität. Warum tat er das? Warum hat er sie nicht darauf angesprochen? Waren seine gefühle nur eine Lüge, nur gespielt um sie zu überzeugen mit dem Stehlen aufzuhören? Naomi platzte fast der Kopf und mit Tränen in den Augen rannte sie die Straße entlang nach Hause. Sie schmiß sich auf ihr Bett und wollte nichts mehr sehen oder hören. Warum tut er das? Warum tut er mir das an? Diese Gedanken liesen sie nicht los.

| Ende |


| Episode 19 |
Ich könnte wenn ich wollte...

Naomi hatte ihre dunklen, schweren, schwarzen Vorhänge überall in der Wohnung zugezogen. Ihr Anlage im Wohnzimmer hatte sie voll aufgedreht, um das klingeln, des Telefons zu übertönen. Egal wie laut sie ihre Musik jedoch aufdrehte, das Gesicht von Seto verschwand nicht aus ihrem Kopf. Immer wieder verwandelte sich sein Gesicht in des von Kaito und zurück. Warum tat er das? Warum wollte er sie vom stehlen abhalten? Er wusste doch genauso gut wie sie, dass sie nicht wirklich klaute sondern die Dämonen bannte. Hatte Teshi recht gehabt? Hätte sie ihm von anfang an nicht vertrauen dürfen? Aber waren seine Gefühle wirklich gelogen? Sie wusste nicht weiter, sie bekam Kopfschmerzen vom vielen nachdenken, sie musste raus, an die frische Luft. Naomi drehte die Musik runter und schnappte sich eine Regenjacke, es sah nach starkem Regen aus. Kaum hatte sie die Tür geöffnet um rau zu gehen schob Ayane sie wieder in ihre Wohnung. "Gott, Naomi, na endlich, ich dachte du machst mir gar nich mehr die Tür auf!" Naomi war überrumpelt, sie hatte es anscheinend nicht gehört das Ayane geklingelt hatte. "Hat ich auhc nich vor." Naomi nuschelte diesen Satz einwenig. "Hast du was gesagt?" Ayane drehte sich um und schaute Naomi fragend an? Die winkte mit der Hand ab udn schüttelte den Kopf. Ayane kam auf Naomi zu. "Naomi ich brauch dringend deine hilfe!" Naomi, die eigentlich im moment ganz andere Sorgen hatte, lief in der Wohnung hin und her. Sie wollte, oder konnte nicht mit Ayane reden. Ayane stellte sich Naomi, die immer noch ziellos durch die Wohnung lief, in den Weg. "Was ist den mit dir los? Ist irgendwas passiert?" Naomi gab sich einen ruck, noch wusste sie zwar nicht wie sie Ayane erklären sollte das sie Streit mit Seto hatte, den wahren Grund konnte sie Ayane nicht sagen, jedoch wollte sie zumindestens sich shcon mal mit Ayanes Problem auseinander setzen. "Ach nichts ich suche nur was, wobei brauchst du meine hilfe so dringend?"  Ayane erinnerte sich scheinbar erst in diesem Moment wieder daran das sie Naomi um hilfe gebeten hatte. "Naomi, ich brauch dringend was zum anziehen!" Naomi schaute ihre Freundin mit offenem Mund an. "Wie du brauchst was zum anziehen?"  "May, ein Mädchen aus der Paralellklasse schmeißt ne riesen Party. Es werden viele von unsere Schule da sein, uns hat sie auch eingeladen, also eher dich, sie hat mir aber gesagt ich darf auch gerne mitkommen. Naja udn da guck ich grad in mein KLeiderschrank... und naja..." Naomi fiel ihr ins Wort. "Ja du kannst gerne mal bei mir gucken, abe rich komm nicht mit." Ayane war shcon dabei in Naomis Schrank zu wühlen als sie Naomis Antwort realisierte. "Wie du kommst nicht mit?" "Weiß ncih, ich hab keine lust auf Party!" Naomi dachte an alte Zeiten zurück, sie verstand sich früher gut mit May, ihre Partys hatten ihr immer sehr gefallen und Naomi war auch gern gesehen da, May's Party's waren immer ein erfolg und Naomi war gerne bei ihr gewesen. Seit dem Unfall jedoch zog Naomi sich total zurück, sie sprach nicht mehr viel mit May und auf einer ihrer Party's war sie schon lang nicht mehr. Sie war verwundert das May sie auch Eingeladen hatte, obwohl sie doch eigentlich nicht mehr so den Kontakt wie früher hatten. Ayane hielt ein Kleid in die höhe. "Schau mal, das hattest du noch nie an, es steht dir bestimmt super! Komm mit und trag es okay?" Naomi wurde aus ihren Gedanken gerissen, May's Party's waren immer toll udn sie war schon so lange nicht mehr da, vielleicht sollte sie einfahc hingehen, das würde sie auf andere Gedanken bringen. "Wie kommst du darauf das ich es noch nie anhatte! Das stimmt gar nciht!" Verteidigte sie sich peinlich berührt. Ayane grinste frech. "Das Preisschild is noch dranne! Außerdem bist du zu feige es zu tragen!" Naomi sah erst jetzt das Presischild in Ayane's Hand baumeln. Wie kam sie darauf das Naomi zu feige wäre es zu tragen. Naomi griff nach dem Kleid, hielt es sich an den Körper und betrachtete sich im Spigel. Nun ja, es war wirklich gewagt, es war kurz, schwarz und hatte einen tiefen Ausschnitt. "Porbier es an, es sieht bestimmt klasse aus!" Ayane drängte Naomi dazu das Kleid anzuprobieren und suchte für sich selber weiter im Kleiderschrank nach einem schönem Kleidungsstück. Als Naomi das Kleid anhatte und sich skeptisch im Spigel betrachtete stellte Ayane sich hinter sie. "Es sieht toll aus, bitte tu mir den gefallen komm heut mit auf die Party. Ich kenn die ganzen Leute da doch gar nicht so wirklich." Naomi steckte sich flüchtig mit ein paar Haarspangen die Haare hoch. "Warum gehst du dann auf die Party, wenn du niemanden kennst?" Ayane schaute etwas geknickt und überflog die Sachen in Naomis Schrank nochmal. "Das wäre die Chance für mich endlich mal einen netten Typen kennen zu lernen, bilde ich mir zumindestens ein." Naomi drehte sich zu ihrem Kleiderschrank udn Ayane um und fing an etwas im Schrank zu suchen, Ayane gign ihr aus dem weg und setzte sich auf ihr Bett. Naomi hilt weißen Stoff in der Hand und strahlte ayane an. "Da bist du bei May's Party genau richtig! Sie läd auch lieber Jungs ein, es werden heute abend eine menge da sein, hier zieh das an!" Sie warf ihr das weiße etwas zu und Ayanes Augen strahlten. Es war das selbe Kleid das Naomi anhatte, bloß in weiß. "Warum hast du das Kleid in zwei verschiedenen Farben?" Naomi fing an zu lachen. "Kaufrausch. Außerdem kann ich so immer wareieren." Die beiden Mädchen mussten lachen udn mehr und mehr entschied sich Naomi doch mit zu gehen, immer hin mussten sie ja ihren Partnerlook präsentieren und Ayane würde es sicher auch mehr selbstvertrauen geben. Ayane stolzierte durch Naomis Wohnung und Naomi lief ihr lachend hinterher, irgendwann drehte Ayane sich um und musterte Naomi feindseelig. "Du siehst in dem KLeid viel besser aus!" Naomi versicherte Ayane das auch sie super aussah und fing dann an ihre Haare ordentlich Hochzustecken. Ayane trat hinter sie und schaute ebenfalls in Naomis Spigelbild. "Wollen wir rübergehen und Seto fragen ob er mit kommt?" Naomi lies vor entsezen eine Haarsträhne, die sie gerade fest stecken wollte, fallen. Das hatte sie ja ganz vergessen, Ayane dachte zwischen den beiden wäre alles in Ordnung. Schnell überlegte sie sich eine Notlösung. "Lieber nicht, du weißt doch wie er ist. Wenn ein Typ, den er nicht leiden kann, mit dir Flirtet, wird er sofort dazwischen gehen. So wirst du sicher niemanden finden der dir gefällt, wenn Seto wie ein Wachhund ein Auge auf dich wirft." Gespannt schaute sie Ayane an, schluckte sie diese absolut blöd Ausrede? Ayane fing an zu grinsen. "Du hast recht, ohne Kerle weg zu gehen macht sowieso viel mehr spaß. This is Lady's Night!" Naomi atmete auf, also sollte es doch ein schöner Abend werden. Gemeinsam gingen sie zu May, das wäre Ayanes zweites Problem gewesen, sie wusste nicht wo May wohnt. Als die beiden ankamen war die Party schon voll im gange, May's Eltern waren wie immer nicht zu Hause, also war die Musik viel zu laut aufgedreht und May hatte alle Hände voll  damit zu tun darauf zu achten das nichts kaputt ging. Naomi drängte sich durch die Massen, dicht gefolgt von Ayane, viele grüßten sie und lächelten sie an, desöfteren fragte sie nach May, aber irgendwie schien jeder ihr eine andere Richtung zu sagen. Irgendwann hatte sie schließlich auch Ayane verloren, die sich in einer kleinen Gruppe von Jungs wieder fand, da sie glücklich aussah und sich scheinbar gut Unterhielt, ließ Naomi sie einfach da wo sie war. Sie shcob sie weiter durch die Massen, auf der suche nach May, als sie sie schließlich gefunden hatte Unterhielten sie sich kurz. Es war nicht wie früher, aber ihre Beziehung zu einander war Gott sei dank auch noch nicht unterkült. Naomi brach das Gespräch aprupt ab, als ihr ein Partygast auffiel der sie aus einer Ecke des Raumes beobachtete. Er kam auf sie direkt zu und sie versuchte sich durch die Massen zurück zu Ayane du drängeln, um ihr zu sagen das sie gehen wollte. Sie war gerade an der Treppe, die hoch zu May's Zimmer führte (ihre Eltern besitzen ein Einfamilienhaus), angekommen, als jemand ihr Handgelenk packte, sie dicht an sich zog und ihr ins Ohr brüllte, damit sie ihn verstand. "Bitte, lass uns reden!" Naomi schaute in seine hellblauen Augen, die nicht so Siegessiche wie sonst, sondern eher traurig und verletzt wirkten. Seto schaute sie mit einem Dackelblick an, dem selbst sie nicht wieder stehen konnte. "Aber nur kurz, ich wollte gerade gehen!" Brüllte sie Seto ebenfalls ins Ohr, damit er sie verstand. Er sah sie dankend an und zerte sie am Handgelenk die Treppen hinauf. Er öffnete eine Tür, als wäre es seinHaus und schob Naomi in das Zimmer. "Wir könn doch nicht einfahc in ein Zimmer gehen!" Beschwerte sich Naomi, die das ganze etwas grusellig fand. "Ich habe mit May gesprochen, hier oben müssen wir uns nicht so anbrüllen." Naomi schaute Seto verwundert an. "Du kennst May?" Er war doch erst dieses Schuljahr auf ihre Schule gegangen, wieso kannte er May schon so gut, das sie ihm erlaubte in ihr Zimmer zu gehen. "Sie hat auch erst zugestimmt als ich ihr sagte, ich wolle mit dir etwas klären! Ihr wart mal eng befreundet?" Naomi setzte sich auf May's Bett, sie war schon öfter mal hier gewesen, aber es hatte sich viel verändert. "Deswegen wolltest du bestimmt nicht mit mir reden, komm zum Punkt!" Seto zog sich ein Sessel, der mitten im Zimmer stand, zum Bett und setzte sich Naomi gegenüber. "Okay... wo fang ich an. Ich verstehe das du sauer bist, weil ich dir die Sache mit Kaito verschwiegen hab, aber du hast mir auch nich erzählt das du Black Rosè bist!" Naomi Kontert bei der ersten Luftholpause die Seto machte. "Du wusstest das ich Black Rosè bin, warum hast du nicht gleich mit mir geredet? Warum willst du das ich aufhöre zu Stehlen, stehlen kann man nicht sagen, du weißt genau was mein eigentlicher Auftrag ist!" Naomi merkte das ihre Stimme begann zu zittern, warum? Warum beschäftigte diese Sache sie so. "Ich hab dir nichts gesagt weil du mir nicht glauben würdest!" In diesem Moment kam Ayane in das Zimmer. "Seto du bist auch hier? Das is ja schön! Ich kann mir denken das ihr gerne alleine wärt aber ich würde gerne mit Naomi tanzen, darf ich sie kurz entführen?" Ayane stand fragend im Türrahmen, sie strahlte über beide Ohren und Naomi wusste genau das Ayane nicht tanzen wollte sondern mit ihr reden. "Ich komme gleich runter!" Ayane tänzelte aus dem Zimmer und Naomi stand auf um zu gehen. Seto stand ebenfalls auf und stellte sich ihr in den weg. "Können wir irgendwann nochmal reden?" Naomi versuchte ihn beiseite zu shcieben. "Ich denke es ist alles gesagt, wenn du davon aus gehst das ich dir sowieso nicht glaube!" Seto ging ihr niedergeschlagen aus dem weg. "Ich könnte, wenn ich wollte sicher nochmal mit dir reden, aber ich befürchte du vertraust mir nicht!" So ließ sie Seto allein in dem Zimmer stehen, ging hinuter zu Ayane und feierte, tanzte und lachte mit ihr, auch wenn dies alles ohne wirkliche freude passierte. Für außenstehende sah es zumindestens so aus.

| Ende |


| Episode 20 |
Alte - Neue Bekanntschaft

Wie jeden Morgen trottete Naomi, total vershclafen und noch gar nicht richtig bei sich, Ayane hinterher, auf dem Weg zur Schule. Ayane war seit May's Party ziemlich aufgekratzt. Sie hatte Naomi am gleichen Abend noch erzählt wie toll die Party gewesen sei und das sie ihr so dankbar für das Kleid war. Sie hatte Naomi jeden einzelnen Spruch nochmal aufgezählt, den irgendein Junge zu Ayane gesagt hatte. Naomi war wie jeden Morgen müde und ihre Beine wollten und konnten nicht so schnell laufen wie Ayane ihre. "Ayane, lauf nicht so schnell. Ich kann nciht mehr!" Ayane lief nur noch schneller, scheinbar wollte sie schnell in die Schule um zu schauen wenn sie von der Party wiedererkannte. Als si endlich in de Schule angekommen waren, hatten sie anders als sonst, sogar noch ein paar Minuten Zeit. Naomi schlenderte langsam durch die große Eingangshalle. Plötzlich legte ihr jemand den Arm um die Schulter. "Guten Morgen! Heut shcon so früh in der Schule?" Seto grinste sie frech von der Seite an. "Nimm deinen Arm von mir weg!" Naomi befreite sich mit einer gekonnten Drehung aus Seto's Griff und stellte sich ein paar Schritte weiter weg. "Tja auch ich bin halt mal Pünktlich!" Seto kam ihr wieder näher. Er lächelte sie unendwegt an. Dann stellte er sich direkt vor sie, legte wieder ein Arm um ihre Schulter und hielt sie so fest, das er ihr ins Ohr flüßtern konnte. "Ich will dir nur helfen. Wie willst du Ayane erklären warum wir Stress haben? Willst du ihr die Wahrheit sagen? Sicherlich nicht! Spiel einfach mit. Wenn wir ihr heile Welt vorspielen muss sie nie was von deinem Geheimnis erfahren." Naomi sah Seto finster an. "Du würdest doch nicht..." Sie konnte ihren Satz nicht beenden. "Wenn ich gewollt hätte, hätte ich es ihr schon viel früher sagen können. Aber ich habe es nicht! Und jetzt rate mal wieso!" Naomi ballte ihre Hände zu Fäusten, warum war sie so sauer auf Seto. Weil er ihr ein Rätzel war? Weil sie nicht wusste was sie fühlen sollte? Naomi hörte plötzlich das Stundenklingeln und ihr wurde bewusst das sie immer noch nicht in der Klasse saß. "Toll, wegen dir komm ich doch noch zu spät!" Zusammen rannten sie zum Geschichtsunterricht. Sauer lief Naomi achtlos die Flure der Schule entlang, da kam sie einmal pünktlich udn dann hielt Seto sie solange auf das sie doch noch zuspät kam. Völlig außer Atem rannte sie um die letzte Ecke die zu ihrem Klassenzimmer führte, mit viel schwung wollte sie die Tür noch halb im rennen öffnen, jedoch öffnete sich die Tür sowieso in diesem Moment. Naomi stürzte ins KLassenzimmer und verlor das Gleichgewicht. Sie sah sich shcon wie sie sich genau vor der Klasse lang legen würde, doch jemand schien sie aufzufangen. "Na, na, na, nicht so stürmisch!" Naomi schaute verwirrt auf, sie hörte ein verliebtes "Ohhh" von fast allen Mädchen aus ihrer Klasse. Der gut aussehende, junge Mann den Naomi vor einigentagen angerempelt hatte, stand nun vor ihr und hielt sie mit einem Arm fest, damit sie sich nicht lang legte. Seto drängelte sich ungehalten an Naomi vorbei und versuchte dabei die beiden von einander zu lösen. Er nahm Naomi am Arm und schleifte sie mit zu ihrem Platz. "Entschuldigung das wir zu spät sind." Sagte er gereizt. Der junge Mann lächelte immer noch und wante den Blick nicht von Naomi, die schaute Seto böse an. "Aber sonst gehts dir gut ja?" Beide sahen sich mit bösen Blicken an, keiner von ihnen schaute weg, bis sich der junge Mann, vorne im Klassenzimmer, wieder meldete. "Nun ja, beruhigt euch wieder. Wie ich bereiz, vor dieser kleinen Unterbrechung, erwähnt hatte bin ich euer neuer Geschichtslehrer." Ein lautstarkes murmeln ging durch die Klasse, doch den neuen Lehrer schien es nicht zu stören, er setzte sich auf seinen Lehrertisch und lächelte der Klasse entgegen. Er nahm sich das Klassenbuch zur Hand und rief einige Namen auf und stellte den Schülern die sich daraufhin meldeten einige fragen. Dieses spiel trieb er solange bis Naomis name aufgerufen wurde. Nun schaute Naomi nicht mehr Seto so finster an sondern richtete ihren Blick nach vorne zum Lehrertisch. "Ich bin Naomi Kusakabe!" Dem Lehrer huschte ein merkwürdiges lächeln übers Gesicht. "Nun ja, ich sehe heute ausnahmsweise von der Verspätung ab, aber nicht das es zur gewohnheit wird. Nun denn Naomi, erzähl mir etwas über dich." Naomi war überrascht, warum sollte sie etwas über sich erzählen, was sollte sie erzählen? Verunsichert blickte sie sich im Klassenzimmer um. Jeder schien gespannt darauf was sie zu erzählen hätte. "Ähm... nun ja mein Namen wissen sie ja bereiz und normalerweise komm ich pünktlich zum Unterricht. Ich ähm..." Der Lehrer lächelte immer noch vor sich hin und shcien ihr aufmerksam zuzuhören, er machte keine anstalten sie aus dieser Peinlichen stille zu befreien. "Ich wiß nicht was ich noch über mich sagen soll, ich weiß nicht was sie interessieren könnte." Brachte sie mühsam hervor und war dabei sehr bedacht niemanden dabei anzusehen. Nun endlich unterbrach der Lehrer die Stille. "Nun gut, ist ja jetzt auch egal. Dies sollte nur einwenig zur Auflockerung der Situation dienen. Ich hab mich ja selbst noch gar nicht weiter vorgestellt. Mein Name ist Shikaidou. In meinem Geschichtsunterricht möchte ich mich auf nichts spezielles Specialisieren. Vielleicht erzählt mir ja einer von euch bei welchem Thema ihr gerade wart udn dann entscheiden wir zusammen mit was wir fortfahren." Wieder ging ein gemurmel duch die Klasse und wieder schien es dem jungen Lehrer nichts auszumachen. Er rief Toya auf der ihm doch bitte erzählen sollte wie weit sie bisher im Geschichtsunterricht gekommen waren und Toya antwortete kurz aber aussage kräftig. Naomi zwirbelte nervös ihre Haare zwischen zwei Fingern. auch wenn der Unterricht so viel angenehmer war, Herr Shikaidou war ihr aus irgendeinem Grund unheimlich. Dieses ständige lächeln, egal wie unruhig es in der Klasse war. Er war ruhig und gelassen, das musste sie zugeben, vielleicht weil er neu war, aber er hatte ihren Namen so vertraut vorgelesen. Als würde er sie kennen. Er hatte sie direkt angeschaut, ohne wissen zu können das sie Naomi Kusakabe ist. Vielleicht redete sie sich das auch nur ein, sie blickte nach vorne, die Klasse war nun so laut als wäre kein Lehrer anwesend, weil alle durcheinander riefen was sie gerne im Geschichtsunterricht machen würden. Naomi lief ein kalter schauer über den Rücken, wo war das nette lächeln das ihr neue Lehrer die ganze Zeit hatte. Herr Shikaidou starrte sie genau an, kein lächeln war mehr zu sehen, mit einem Anklagenden blick durchbohrte er sie förmlich. Um sie herum schien alles dunkel zu werden, nur noch dieser angsteinflösende Blick und umrisse von Herrn Shikaidou waren zu sehen. Dann wurde sie aus ihren gerissen, jemand Tippe ihr auf die Schulter. Naomi blinzelte heftig und schaute über die Schulter. Ayane grinste sie frech an. "Die Stunde ist vorbei! Genug geglotzt. Komm jetzt beeil dich!" Naomi war verwirrt, sie blickte wieder nachvorne. Dort saß er wieder, ihr Lehrer, mit dem selben lächeln das er shcon den ganzen Tag hatte. Er unterhielt sich mit ein paar aufgeregten Mädchen die wie ein wild gewordener haufen Hühner um ihn rumstanden. Naomi sah im Augenwinkel das Ayane drauf und drann war zu gehen. "Warte doch auf mich Ayane!" Sie stopfte schnell ihre restlichen Sachen zurück in ihre Tasche und lief Ayane hinterher. Auf den vollen Fluren unterhielten sie sich über ihren neuen Lehrer. Ayane klang total begeistert. "Soviel spaß hat mir Geshcichtsunterricht noch nie gemacht! Ich schätze dieses Jahr kriegen wir alle gute Noten! Herr Shikaidou ist echt total cool!" Naomi rollte mit den Augen. "Übertreib nicht, ich find ihn irgendwie unheimlich, einfach zu ruhig und gelassen." Ayane piekste Naomi spielerischmit dem Ellenbogen in die Seite. "Hey gib's doch zu, er gefällt dir. Wie er dich heute früh aufgefangen hat, das sah total süß aus und du warst auch total rot." Naomi protestierte heftig. "Er gefällt mir überhaupt nicht. Ich habe dir doch gerade erzählt das ich ihn Unheimlich finde! Und das er mich heute früh aufgefangen hat, da war ich nur so rot weil... also ähm." Wieder wurde Naomi rot und Ayane lachte laut los. Sie stellte sich vor ihre Freundin und mussterte sie Prüfend. Dann lächelte sie wieder frech. "Sag mal... warum seit ihr heut früh überhaupt zu spät gekommen?" Naomi wusste erst nich was Ayane meinte und vergass das sie ihr böse war, wegen der Behauptung sie würde ihren neuen Lehrer mögen. Ayane schien zu merken das Naomi nicht recht wusste was sie meinte. "Warum du und Seto heute früh zu spät in den Unterricht geplatzt seit?" Fügte sie erklärend hinzu. Naomi hätte beinahe aus Wut Ayane die Wahrheit gesagt, das Seto sie aufgehalten hatte weil er mal wieder versucht hatte ihr alles zu erklären. Sie entschloß sich jedoch sein Angebot anzunehmen und so zu tun als würde es kein Streit zwischen ihnen geben. "Ach wir ham uns nur nen bisschen über Mai's Party unterhalten." Ayane schmunzelte. "Aja alles klar... Unterhalten!" Sie betonte das Wort "Unterhalten" besonders und grinste ihre Freundin über beide Ohren dabei an. "Ja natürlich Unterhalten." Naomi verschränkte die Arme und zog einen Schmollmund. "Ja genau Naomi, so siehts aus!" Ayane fing an zu lachen und rannte den Flur entlang. Diesmal war es Naomi die ihrer Freundin fluchend hinterher lief. "Hey was denkst du denn von mir!" Naomi hatte Ayane bald ein und schmollend lief sie neben ihr her. Den ganzen Tag lang zog Ayane sie noch damit auf und Naomi, die innerlich vor Wut auf Seto kochte, lies es stumm über sich ergehen.

| Ende |


| Episode 21 |
Wahrheit oder böser Traum?

Schwere, schnelle Schritte halten durch die nassen Straßen. Panisch drehte Naomi sich um und schaute über die Schulter. Sie wurde verfolgt, ohne zu wissen wohin sie wollte lief sie durch den Regen. Der Wind peitschte ihr kalte Tropfen ins Gesicht. Ihre Atemwege und ihre Lunge taten schon weh. Sie blieb kurz stehen um inne zu halten, sie atmete tief durch und schaute sich um. Alle Straßen sahen gleich dunkel und unheimlich aus. Sie entschied sich gerade in welche Richtung sie jetzt laufen wollte als plötzlich Herr Shikaidou vor ihr stand. Erschrocken drehte sie sich um und prallte genau gegen eine Wand, die vorher nicht da war. Sie vernahm ein leises "klingelartiges" Geräusch. Die dunklen Straßen verschwommen langsam vor ihren Augen und auch Herr Shikaidou verschwand in den Schatten. Langsam wachte Naomi auf und bemerkte das sie geträumt hatte. Ein böser Traum, alles nur ein Traum, jedoch der Schmerz in ihrem Kopf war echt. Sie hatte sich im schlaf so hin und her gewälzt, das sie sich den Kopf an der Wand gestoßen hatte. Nun hörte sie das Klingeln, ihrer Wohnungstür laut und deutlich. Naomi hatte mal wieder verschlafen. In windeseile machte sie sich für die Schule fertig und rannte, wie gewöhnlich, mit Ayane zur Schule. Sie erzählte ihrer Freundin lieber nichts von dem merkwürdigem Traum, da sie ihn 1. selber nicht recht verstand und 2. Ayane immer noch total begeistert von ihrem neuen Lehrer war. Naomi verstand nicht was Ayane so toll an ihm fand. "Naomi hast du schlecht geschlafen? Du hast deine Uniform total falsch zugeknöpft!" Ayane deutete, wärend die beiden an einer roten Ampel warten mussten, auf Naomis Knöpfe. Naomi knöpfte genervt ihre Jacke auf und ordentlich wieder zu. Dieser Traum, der doch eigentlich ein normaler Alptraum war, schien sie wirklich ziemlich aus der Bahn zu werfen. Sie hatte von anfang an ein merkwürdiges Gefühl gehabt und das seit der aller ersten Begegnung im Schulflur. Dann diese komische, immer wiederkehrende, Tagtraum immer im Geschichtsunterricht. Und nun dieser Alptraum, Naomi graute es schon wieder vor dem heutige Geschichtsunterricht. Aber noch mehr grauste es ihr davor, so zu tun, als wäre zwischen ihr udn Seto alles in Ordnung. Denn das war es nicht, ganz und gar nicht, aber Naomi machte auch keine anstalten Seto zuzuhören geschweigeden überhaupt zu Wort kommen zu lassen. Ganz gekonnt ging sie ihm ständig aus dem weg. Ayane und Naomi waren unterdessen bereiz im Klassenzimmer angekommen. Ayane plauschte kurz mit einigen Mädels und ließ sich dann auf den Platz hinter Naomi nieder, Naomi seufzte und legte ihre Tasche, als wäre es eine Bariere, zwischen sich und Seto. So beiläufig wie es ihr möglich war legte sie sämtliche Schulsachen als kleine Trennung zwischen sich und Seto. Doch Seto hatte es scheinbar aufgegeben Naomi in der Schule auf ihr kleines Problem anzusprechen, er wusste genau das er so nicht weiter kommt. Naomi versuchte sich dn ganzen Unterricht lang nciht auf ihre Tagträume oder den Alptraum zu konzentrieren und bekam somit kaum etwas vom Unterricht mit. Als es zum Stundenende klingelte und Naomi gerade ihre "kleine Barikade" wieder einsteckte, bat Herr Shikaidou sie noch ein bisschen im Klassenzimmer zu bleiben, er müsse mit ihr reden. Naomi warf Ayane einen flehenden Blick zu, doch die zwinkerte ihr grinsent zu und verkrümmelte sich aus dem Klassenzimmer. Naomi überkam ein seltsames Gefühl, sie hätte sich gewünscht, das Seto der seine Tasche nur ganz langsam zusammen Packte und Herrn Shikaidou finster anstarrte, noch etwas länger im Klassenzimmer blieb, aber schließlich verließ auch er das Klassenzimmer und sie war allein. Allein in einem immer dunkler werdenden Raum, bildete sie sich das ein? Träumte sie schon wieder? Sie kniff die Augen zu, atmete tief durch und hoffte das alles nur Einbildung gewesen war. "Naomi? Alles in Ordnung?" Naomi riss die Augen auf, sie musste stark blinzeln, da das Sonnenlicht das voll in den Klassenraum schien sie blendete. Ihr Lehrer stand besorgt vor ihr und schaute sie liebevoll an. "Ja es ist alles in Ordnung, ich bin nur einwenig Übermüdet." Naomi rieb sich einwenig die Augen dann schaute sie ihren Lehrer fragend an. "Warum haben sie mich gebeten noch hier zu bleiben?" Herr Shikaidou setzte sich wieder auf die Kante seines Schreibtisches, wie er es des öfteren tat. "Mir ist aufgefallen das du nicht immer bei der Sache bist in meinem Unterricht. Hat das bestimmte Gründe?" Naomi konnte ihrem Lehrer ja schlecht ins Gesicht sagen das sie Alpträume von ihm hatte, also Log sie schnell. "Ich habe zur Zeit einige Probleme die mich ziemlich mitnehmen, es tut mir leid das sich dies auf ihren Unterricht auswirkt. Ich werde es sicher ändern. Darf ich jetzt gehen?" Herr Shikaidou schien zu merken, das Naomi es eilig hatte aus dieser Situation entfliehen zu können. "Das war nicht der einzigste Grund weswegen ich dich gebeten hatte noch zu bleiben Naomi, ich darf doch Naomi sagen?" Naomi nickte zustimmend und er redete weiter. "Als ich am ersten Tag hier dein Namen gelesen hatte wusste ich doch das er mir bekannt vorkommt! Kusakabe... dein Vater ist Architekt nicht war?" Naomi blieb fast der Mund offen stehen vor entsetzen, er kannte ihren Vater. "Ja..." Brachte sie mühsam hervor. "Ich arbeitete früher einmal, im Ausland, mit ihm zusammen. Er hat mir viel über seine Tochter erzählt." Naomi wurde mit jedem Wort trauriger, warum erzählte ihr Vater diesem Mann etwas über sie, aber rief sie selber nie an um sie zu fragen wie es ihr geht? Warum schickte er ihr nicht mal eine Postkarte, warum Probierte er es nicht nochmal mit ihrer Mum, warum konnten sie nicht eine Familie seien? "Stimmt etwas nicht?" Naomi die bereits mit den Tränen kämpfte sah erschrocken auf. "Alles okay, ich muss jetzt aber wirklich zum nächsten Klassenzimmer, sonst komm ich zu spät." Naomi lief Hals über Kopf aus dem Klassenzimmer und rannte beinahe ein paar Schüler um. Sie beachtete Ayane, die eine Ecke weiter auf sie gewartet hatte, überhaupt nicht und rannte zum Ausgang. Sie hörte noch wie ihre Freundin ihr hinterher rief, das sie den Unterricht nicht einfach Schwänzen könne und wa sie denn den Lehrern erzählen solle. Naomi beachtete es nicht, beachtete auch nicht die Blicke von Mitschülern die sich Fragend anschauten und tuschelten wärend Naomi vorbei rannte. Sie lief zu erst nach Hause, warf ihre Tasche in eine Ecke, beachtete Teshi überhaupt nicht und ging Duschen. Nachdem sie sich eine weile kalt Wasser übers Gesicht laufen lies ging es ihr besser. Sie zog sich ein bequemes Kleid an und ging dann wieder los, ohne ein Wort mit Teshi gewechselt zu haben. Die blieb beleidigt in der Wohnung und schaute weiter ihre lieblings Fernsehserie. Naomi lief zielgerichtet durch den Park, am Vergnügunspark vorbei und zum Friedhof. Sie ging ohne sich umzusehen auf ein Grab zu, erst als sie fast davor stand bemerkte sie das sie nicht allein war. Doch es war ihr egal, sie sank vor dem Grab in die Knie und fing heftig an zu schluchzen, sie schlug sich die Hände vor's Gesicht und aus ihrem schluchzen wurde ein weinen. Sie merkte das ihr jemand eine Jacke um die Schultern legte. Er wollte gerade wieder seine Hände von ihren Schultern weg ziehen, als Naomi sie selbst festhielt. Seto, der scheinbar genau wusste das Naomi hier her kam und auf sie gewartet hatte, schien überrascht. Er hockte sich zu ihr hinunter, sagte jedoch nichts. Sie hockten eine weile stumm nebeneinander und Naomi beruhigte sich langsam wieder und schluchzte nur noch leise. Mit ihren vom weinen geröteten Augen schaute sie Seto an, warum war er hier? Hatte er auf sie gewartet? Wollte er sie nur trösten... warum hatte sie ihm nie zugehört? Ihre Gefühle überkamen sie und sie warf sich ihm um den Hals, so das sie beide beinahe nach hinten kippten. "Es tut mir leid." Schluchzte sie ihm ins Ohr, er fand sein Gleichgewicht wieder um umarmte Naomi vorsichtig. "Ich hätte dir zuhören sollen, dir eine Chance geben sollen..." Er legte ihr einen Finger auf den Mund um ihr zu bedeuten das sie nichts sagen brauchte. "Das kannst du immer noch tun, ich bring dich erst mal nach Hause und wenn du willst kannst du mir erzählen was dich bedrückt." Naomi richtete sich, von Seto gestützt, vorsichtig auf, sie zitterte am ganzen Körper. Langsam begriff sie, das sie sich selber damit fertig machte, indem sie ihre Probleme und ihren Frust imme rin sich hinein frass. Sie blickte noch ein letztes mal, über die Schulter, auf das Grab zurück und lächelte leicht. Mit Seto zusammen ging sie nach Hause. Dort angekommen setzte er sie auf die Couch, brachte ihr eine Decke zum einkuscheln und machte ihr wie immer ein Tee. "Hast u wegen mir auch die Schule geschwänzt?" Seto reagierte auf die frage nicht, sondern setzte sich stumm neben sie. "Ich... also... ich hör dir zu..." Schweigend saßen sie wiede nebeneinander. Bis Seto das schweigen brach. "Was hat dieser dreckskerl mit dir gemacht?" Naomi bemerkte erst jetzt das Seto seine angestaute Agression nur schwer zurück halten konnte. "Was meinst du?" Fragte sie unbeholfen nach. "Unser achso toller neuer Lehrer." Naomi schwieg kurz, dann entschied sie sich Seto von dem Gespräch zu erzählen. Was sie bedrückte und das es ihr leid tat. Sie hatte ihm fast Wörtlich das Gespräch wieder gegeben. Doch er saß nur mit gerunzelter Stirn da und schien zu überlegen."Seto es tut mir leid..." Dies schien ihn aus seinen Gedanken zu reißen. "Was?" "Das ich dir nicht zugehört habe, ich habe dich so unfair behandelt und trozdem standest du an diesem Grab und hast auf mich gewartet. Wieso?" Seto stand auf, ein besänftigendes lächeln im Gesicht. "Das hab ich dir doch schon mal gesagt. Weil ich dich Liebe und das werd ich dir solange sagen, zeigen bis du mir glaubst!" Er legte ihr eine Hand behutsam auf den Kopf und streichelte ihn. "Lass uns morgen reden okay? Schlaf dich aus. Morgen ist Samstag, da brauchst du nicht zur Schule. Ich hol dich ab okay?" Er streichelte ihr kurz übers Gesicht, wischte somit die letzten Tränen weg und ging. Leise, aber glücklich murmelte Naomi vor sich hin.
"...Ich glaube dir...
...danke..."

| Ende |


| Episode 22 |
Verzweifelte Suche nach der Wahrheit

Naomi schlief nicht viel in dieser Nacht, sie wurde von Alpträumen und viele Fragen geplagt. Sie gab es früh auf zu versuchen, zu schlafen. Ziellos lief sie in ihrer Wohnung auf und ab. In den frühen morgen Stunden wachte auch endlich Teshi auf, die von ihrem Nächtlichen "Streifzügen" (so nannte sie es immer) erst spät in der Nacht zurück kehrte. Als der kleine Engel endlich aufwachte, war sie auch schon wieder schwer damit beschäftigt Naomi auf schritt und tritt zu folgen und ihr davon abzuraten mit Seto zu sprechen. "Naomi wie oft soll ich dir das noch erklären? Er ist nicht der für den er sich ausgibt! Er benutzt dich, dich und deine Macht. Er arbeitet für den bösen König! Er will nur deine Kraft benutzen um den bösen König zu stärken." Naomi scheuchte Teshi immer wieder mit einer angenervten Handbewegung weg. "Und wie oft soll ich dir noch sagen, das ich weiß wer er ist und ich ihn nur einmal alles erklären lassen will! Ob ich ihm dann glaube steht auf einem anderen Blatt! Glaub mir ich weiß schon was ich tue." Teshi schaute grimmig drein und flatterte Naomi weiter hartnäckig hinter her, sie diskutierte, meckerte und fluchte. Irgendwann platzte Naomi der kragen. Blitzshcnell packte sie Teshi an ihren kleinen Flügeln und steckte sie in ihre Glasschüssel die auf dem Wohnzimmertisch stand und machte den Deckel zu. "Ich weiß zwar nicht warum du versuchst mich aufzuhalten, aber ich finde es echt unfair von dir. Ob du es willst oder nicht! Ich werde ihm zuhören!" Naomi tat es einwenig leid, den kleien Engel einfach in die Glasschüssel zu sperren, aber sie würde sie ja gleich wieder raus lassen, erst mal machte sie sich in ruhe fertig. Ging ins Bad, Frühstückte ausgibig und als sie fertig war um mit Seto zu sprechen öfnete sie den Deckel, der Glasschale, vorsichtig. Teshi war wieder eingeschlafen und schlief nun leise atmend in der Glasschale, Naomi lächelte sie an. Dann ging sie in den Flur, zog sich ihre Jacke an, nahm ihren Schlüßel und schloß leise die Haustür hinter sich. Bevor sie gegangen war, hatte sie alle Fenster geschloßen, nicht um Teshi einzusperren, nur um zu verhindern, das sie es doch schaffen könnte Naomi davor abzuhalten mit Seto zu reden. Nervös spielte sie mit dem Schlüßel in ihrer Hand, wärend sie vor Setos Wohnungstür darauf wartete das er hinauskam. Sie wusste nicht was sie ihn zu erst fragen sollte, sollte sie ihn vielleicht erst von allein erklären lassen oder gleich fragen warum er an "diesem" Grab gewartet hatte. Sie legte sich den Gesprächsablauf gerade im Kopf zurecht, als Seto aus der Tür trat. Er schien wenig erstaunt sie schon vor seiner Haustür anzutreffen. Naomi jedoch war sehr erschrocken und lies aus nervosität ihren Schlüßel fallen. Sie wollte sich danahc bücken, aba Seto war schneller und reichte ihn ihr mit einem zufriedenem lächeln. "Ich habe dein Schlüßel klappern hören und hab mich gewundert, hätte nicht damit gerechnet das du shcon so früh auf bist." Naomi lächelte verlegen. "Ich... ich konnte nicht schlafen." Sie wunderte sich über sich selbst, warum Stotterte sie so einen unsinn zusammen. Seto jedoch lächelte und deutete auf das Fenster am ende des Flurs. "Sieh nur es ist wunderbares Wetter, wollen wir nicht einwenig im Part spazieren. Um diese Uhrzeit sind noch nicht soviele Leute unterwegs, dann ist es noch schön ruhig im Park." Naomi nickte nur zustimmend, bevor sie wieder anfing zu Stottern. Dann lief sie unsicher Seto hinterher. Warum war sie so nervös, warum ging sie nur schweigend hinter ihm her. Sie hatte sich das Gespräch so schön im Kopf zurecht gelegt, warum konnte sie es jetzt nicht umsetzen. Dann viel ihr wieder ihre Frage ein die sie die ganze Nacht beschäftigte. "Warum standst du an diesem Grab... warum hast du dort auf mich gewartet... was weißt du über ihn..." Die frage schoß einfach aus ihr heraus. Genauso erstaunt wie Naomi über sich war, war Seto über diese Frage. "Ich.. also ich habe dich shcon oft vor diesem Grab stehen sehen.Meine neugierde hat mich überwältigt und ich habe einwenig Nachgeforscht, es tut mir leid das ich in deiner Vergangenheit geschnüffelt habe. Aber ich habe es jetzt verstanden und ich sehe ein, das deine gefühle wohl noch eine weile ihm gelten werden." Naomi lies den Kopf hängen, es störte sie nicht das Seto in ihrer Vergangenheit, über die sie mit niemandem sprach, geschnüffelt hatte. Früher oder später musste er es ja rausbekommen, außerdem hatte sie schließlich auch in Setos Vergangenheit geshcnüffelt, indem sie seinen Vater ausfragte. Sie traute sich nicht zu fragen aus welchem Grunde er auf dem Friedhof war, weil sie sich dachte das da Grab seiner Mutter wohl auch auf diesem Friedhof sein musste. Schweigend liefen die beiden eine weile durch den Park. Sie setzten sich auf eine Bank und Nomi verschrenkte die Arme in ihrem Schoß, bemüht ihre nervösität nicht zu zeigen. Seto lehnte sich zurück und schloß die Augen. "Warum stiehlst du Naomi? Für wen... was hat Teshi dir gesagt ist ihr Auftrag?" Naomi schaute langsam auf und schaute Seto an, ganz gelassen saß er auf der Bank, die Augen immer noch geschloßen. "Ich stehle für niemanden, ich hole mir nur zurück... was mir gehört!" Seto öffnete die Augen und schaute Naomi verwirrt an. "Du holst zurück was dir gehört?" Naomi atmete tief durch. "Ich denke du hast in meiner Vergangenheit gestöbert, anscheinend nicht gründlich genug. Ryo... war ein Künstler, alle Objekte die ich bisher gestohlen hab waren von ihm!" Seto lehnte sich wieder zurück und schloß die Augen. "Und findest du es nicht seltsam, das immer genau in diesen Objekten Dämonen stecken?" Naomi dachte kurz über diese Theorie nach, wusste jedoch nicht worauf Seto hinaus wollte und Konterte mit einer gegenfrage. "Und warum willst du mich vom stehlen abhalten?" Seto hielt die Augen geschloßen und antwortete langsam. "Weil du für die falschen Stiehlst, ob nun bewusst oder unbewust." Naomi's nervösität machte langsam ihrer Wut platz, warum sagte er ihr nicht einfach worauf er hinaus wollte. Warum schaute er sie nicht an und sprach so gelangweilt. Sie sprang mit einem ruck von der Bank auf und bäumte sich vor Seto auf, der durch den Schatten den sie nun auf ihn warf erschrocken die Augen öffnete. "Worauf willst du eigentlich hinaus? Willst du mir etwas sagen, dann tu es endlich! Ich habe gesagt ich werde dir zuhören, aber scheinbar willst du mir ja gar nicht erklären wieso du mich vom stehlen abbringen willst! Teshi hatte recht, du nutzt mich nur aus um dem bösen König zu stärken! Du hast mich die ganze zeit benutzt, meine gefühle dafür genutz um mich als Kaito besser im Kampf um die Dämonen besser schlagen zu können. Ich habe dir vertraut, ich habe wirklich geglaubt das du etwas für mich empfinden könntest... doch das war alles nur Show, einzig und allein um mich zu verwirren, mich durch meine eigenen Gefühle zu schwächen!" Nachdem Naomi ihre Wut einfahc aus sich raus platzen ließ schien es ihr besser zu gehe, sie atmete zwar shcnell und hecktisch da sie dies alles in einem Atemzug aus sich heraus gebrüllt hatte, doch sie war froh und stolz auf sich selbst das sie es entlich geschafft hatte Seto ihre Meinung zu sagen. Seto saß verblüfft auf der Bank, er schaute Naomi erschrocken an, mit so einem Gefühlsausbruch hatte er nicht gerechnet. Er richtete sich auf und packte Naomi bei den Schultern. "Das hat Teshi dir also erzählt? Das ich und Kuro für den bösen König arbeiten? Das ich dich nur benutze? Meine Gefühle für dich haben mit der ganzen Sache nichts zu tun! Du musst mir glauben! Kuro wurde geschickt um einen gefallenen Engel aufzuhalten, der sein unheil auf der Erde treibt." Naomi lies ihn nicht ausreden, sie wollte den rest nich hören. Wie sollte sie ihm Vertrauen, sie wusste nicht was sie glauben sollte. Teshi stand doch immer zu ihr, sie hat sie getröstet, sich ihre Probleme angehört und Nachts sogar neben Naomi geshclafen, damit sie nicht so alleine war. Jedoch wollte sie ihr auch immer wieder einreden das Seto sie nur benutzt, warum sollte er. Warum konnte sie keinen von beiden mehr glauben. Und welchen gefallenen Engel sollte Kuro aufhalten. Langsam setzte sie sich wieder auf die Bank, ohne es selbst zu merken fing sie an zu reden. "Seit dem Tag an dem ich sie traf, war sie immer bei mir, wir hatten keine Geheimnisse vor einander, als Engel wusste sie shcließlich alles über mcih. Ich fühlte mich endlich nicht mehr so einsam. Ich hatte jemanden gefunden dem ich alles erzählen konnte, meistens nicht mal brauchte weil wi runs so verstanden. Sie erzählte mir das der Herr sie geschickt hatte um die Person zu finden die im stande sein würde die Dämonen zu Bannen. Und sie hatte mich gefunden, eine reine Seele die die Macht Gottes in sich trägt. Und dann traf ich dich, ab dem ersten Moment hast du mich so an ihn erinnert..." Seto viel es wie Schuppen von den Augen. "Deshalb hast du ganz am anfang Ryo zu mir gesagt..." Naomi nickte und sprach wie in Trance weiter. "Du hast mein Leben auf den Kopf gestellt, ich wusste nicht ob ich dich mögen oder hassen sollte, oder ob ich mich dafür hassen sollte das ich dich mit ihm verglichen habe. Ich kann nicht glauben das du mich benutzt, immer wieder warst du für mich da, auch wenn du eigentlich nich wissen konntest was in mir vorgeht. Ich war immer wieder so abweisend zu dir und trotzdem hast du nicht aufgegeben mir zu zeigen das deine Gefühle echt sind. Teshi meint du bist nicht der für den du dich ausgibst. Aber wer bist du den dann? Ich weiß nich wem von euch ich glauben soll, Teshi hat mir gezeigt das ich nicht alleine bin udn keine Angst vor der Dunkelheit haben muss. Und du hast mir gezeigt das, man auch trotz Verletzung weiter Lieben kann. Ich..." Sie hielt inne, vergrub ihr Gesicht in ihren Händen und versuchte eine Lösung zu finden. Seto nahm sie an den Handgelenken und zog sie auf die Beine und zu sich. Er umarmte sie fest und flüsterte ihr leise ins Ohr. "Teshi ist nicht die..." Doch weiter kam er nicht, Naomi löste sich aus der Umarmung und Küsste ihn, um ihn zum schweigen zu bringen.Ihre warmen Tränen liefen erst ihr und dann ihm übers Gesicht. "Lass uns nicht mehr weiter drüber reden! Bitte, lass mich einfach meinen Auftrag beenden... und dann lass uns einfach nur noch zusammen sein. Als Naomi und Seto... Black Rosè und Kaito Koibito wirds dann nicht mehr geben, dann ist es vorbei, vorbei mit den Lügen." Seto schaute ihr eine weile in die Augen. Sie sah an seinem Blick das er nicht daran glaubte und nur schweren Herzens nickte er einwilligend. Naomi legte ihre Hände um seinen Hals und umarmte ihn einfahc nur. Seto Legte eine Hand auf ihren Hinterkopf und streichelte ihn behutsam, schaute jedoch hinauf zu einem Baum. Wo Kuro saß, der die ganze Zeit den beiden lauschte. Der kleine Schwarze Engel schüttelte den Kopf und flog davon. Seto neigte seinen Blick und schaute Naomi an. "Lass uns das ganze gemeinsam beenden!" Zusammen liefen sie weiter durch den Park, unterhielten sich jedoch nicht weiter über die Sache. Sie unterhielen sich über viele andere eigentlich Belanglose dinge. Seto lu Naomi noch zu sich zum essen ein und sie willigte freudestrahlend ein. Nach dem essen ging sie zurück in ihre eigene Wohnung, schon im Flur rief sie nach eshi, sie müsste shcließlich zuhause sein. Doch keine spur von dem kleinem Engel, Naomi stellte die ganze Wohnung auf den Kopf und lies sich zum schluß erschöpft auf ihre Couch fallen.
"Teshi wo bist du? Warum lässt du mich jetzt allein? Ausgerechnet jetzt?"

| Ende |


| Episode 23 |
Zickenwettbewerb

Auch die nächsten Tage tauchte Teshi nicht in der Wohnung auf, Naomi machte sich große Sorgen und Vorwürfe, weil sie Teshi eingespert hatte. Seto redete ihr immer wieder gut zu, das sie keine Schuld dafür tragen würde, früher oder später musste es soweit kommen. Doch Naomi glaubte ihm nich, sie wollte nicht glauben das Teshi sie verlassen hatte, sie gab sich die Schuld dafür. Kuro, der nun viel bei Naomi war, redete ihr nicht wie Seto gut zu, sondern sagte ihr immer wieder das es besser wäre das Teshi weg ist. Fast eine Woche war sie nun schon verschwunden und Naomi's Gefühle schwangten zwischen total glücklich, weil sie mit Seto einfür alle mal ihre Gefühle geklärt hatte, sie waren seit ihrem Gespräch im Park nun zusammen und mal schwankten ihre Gefühle zu total traurig, weil sie sich nicht erklären konnte wo Teshi ist und warum sie fort war. Am Freitag waren Naomi und Seto mit Toya und Ayane zum essen verabredet, sie hatten sich vorgenommen alle zusammen bei Seto zu kochen, nach dem Unterricht wollten sie zusammen einkaufen gehen und dann zu Seto. Nach dem Unterricht verließen sie also wie gewohnt zusammen das Klassenzimmer. Doch am Schultor erwartete sie eine Überraschung die ihren Plan durcheinander warf. "Seto!" Ein Mädchen mit Violettem Haar winkte Seto zu und viel ihm um den Hals, Naomi die sie sofort erkannte ging ein paar Schritte beiseite und schaute dem Specktakel genervt zu. "Liebling ich hab eine wunderbare idee, ich werde heute für uns kochen. Was hälst du davon?" Seto drückte das anhängliche Mädchen genervt von sich weg. "Gar nichts Mirai! Ich bin nciht dein Liebling und außerdem bin ich shcon zum essen verabredet." Er ging zu Naomi und legte ihr einen Arm um die Schulter. Er bedeutete Toya und Ayane auch mitzukommen und sie ließen Mirai einfach stehen. "Ich glaubs nich, die will für dich kochen? Wenn sie im kochen genauso shclecht ist wie bei der Rhytmischen Gymnastik dann wünsch ich dir viel spaß!" Naomi blieb erprupt stehen und Seto gerieht fast ins stolpern. "Wenn du es soviel besser kannst komm doch einfach mit und wir machen ein kleines Kochduel!" Mischte sich Ayane ein bevor Naomi überhaupt Luft holen konnte oder sich umdrehen konnte. "Du willst mich herausfordern?" Mirai und Ayane funkelten sich mit bösen Blicken an. Seto schüttelte nur den Kopf. "Okay Mädels, dann macht halt euren kleinen Wettkampf, hauptsache ich und Toya kriegen was zu essen!" Naomi rollte nur mit den Augen, Ayane funkelte Mirai herausfordernt an, doch die war shcon ohne eine Sekunde zu zögern zu Seto gerannt und umklammerte nun einen seiner Arme und lief neben ihm her als wären sie ein glückliches Pärchen. Seto schaute hilfesuchend über die Schulter zu Naomi die sich zu Ayane und Toya geselt hatte. Sie zuckte mit den Schultern, lächelte fies und äffte Mirai nach und klammerte sich an Ayanes Arm. Schon beim Einkauf stellte sich heraus das nur Mirai und Ayane gegeneinander zu konkurieren schienen. Sie stichelten sich gegenseitg shcon bei der Auswahl ihrer Zutaten an, Toya stellte sich die Stirn runzelnt zu Naomi. "Wolltest du nicht eigentlich etwas kochen?" Naomi lächelte ihn flüchtig an. "Nun ja, wenn die beiden daraus einen Konkurenzkampf machen... warum sollte ich dann noch ein drittes Gericht machen? Die beiden werden schon was ordentliches Zaubern!" Naomi packte Toya am Arm und lief mit ihm quer durch den Supermarkt. "Komm wir suchen den Nachtisch aus." Sie suchte mit Toya zusammen ein paar Früchte aus und fragte ihn ob er ihr helfen würde als Nachtisch einen Obstsalat vorzubereiten. "Warum fragst du nicht Seto?" Naomi schaute ihn traurig an. "Ich will nicht unnötigen zoff mit Mirai, sie ist zwar total zickig und ich kann sie nicht leiden, aber sie ist imme rnoch seine Verlobte und ich würde nur Streit heraufbeschwören wenn ich mich ihr in den Weg stelle. Das will ich nicht, als lass ich ihn einfahc in ruhe solange sie da ist." Toya schaute sie verständnisslos an, dann richtete er seinen Blick auf Mirai, wie sie um Seto herum schwirte und ihm scheinbar mit allem was sie sagte oder tat auf die nerven ging. "Okay, musst du ja selber wissen was du tust." Er drehte sich wieder zu Naomi um, die shcon halb auf dem Weg zur Kasse war. "Eben!" Nach dem höchst schwierigen Einkauf, machten die 5 sich auf den Weg zu Seto. Ayane und Mirai stürzten sofort in die Küche um loszulegen, Naomi, Toya und Seto ließen sich im Wohnzimmer nieder. "Puh ich hoffe die bleibt ne weile in der Küche!" Seto ließ sich geschafft aufs Sofa fallen. Naomi kuschelte sich gemütlich zu ihm auf das Sofa. "Oh geht sie dir auf die Nerven?" Witzelte Naomi und sie und Toya fingen herzhaft an zu lachen. Mit einwenig Augenklimpern überzeugte sie Seto das sie mit Toya den Obstsalat im Wohnzimmer vorbereiten durfte, sie wolte sich nicht zu Ayane und Mirai in die Küche gesellen. In der Küche ging es drunter und drüber, Ayane und Mirai riefen ständig nach Seto, der ihnen helfen sollte etwas zu finden. Irgendwann gab er es auf jedes mal zurück ins Wohnzimmer zugehen, den jedesmal wenn er sich setzte kam wieder ein ruf aus der Küche. Naomi und Toya bereiteten den Nachtisch vor und saßen danach gelangweilt vor dem Fernseher. Toya überwand sich irgendwann Seto in der Küche zu unterstützen, was Naomi die Gelegenheit gab nach Kuro zu suchen. Als sie ihn fand stupste sie ihn vorsichtig an, da er zu einem kneul zusammen gerollt, schlief. "Kuro, hey Kuro! Wach auf." Nervös drehte sie sich immer wieder um damit niemand sie sah. Der kleine Engel drehte sich mürrisch um und schaute Naomi verschlafen an. "Kuro kannst du mir ein gefallen tun?" Er schaute sie misstrauisch an. "Und was bitte soll ich tun?" Naomi schaute Kuro ernst in die Augen. "Ich möchte das du Teshi suchst!" Der kleine Engel schaute Naomi verwirrt an. "Bitte Kuro! Sie ist schon so lange weg. Hilf mir, such sie für mich!" Kuro setzte sich in einen Schneidersitz und verschränkte die Arme. Er war von dieser Idee gar nicht begeistert, Naomi setzte ihren Hundeblick auf, mit dem sie in den letzten Tagen alles bei Kuro erreicht hatte. Kuro war gerade kurz davor nachzugeben als Toya wieder ins Wohnzimmer trat und nach Naomi rief. Sie drehte sich rasch um um Toya zu antworten. Bevor sie zu ihm ging drehte sie ihren Kopf noch einmal zu Kuro und formte mit den Lippen das Wort "Danke". Sie ging zum Fenster und öffnete es ein Stück, damit Kuro nach draußenkonnte. Dann setzte sie sich zu Toya. "Wasn, hällst du es in der Küche nicht mehr aus?" Fragte sie und lächelte ihn herausfordernt an. "Ach Seto hat die Mädels schon ganz gut allein im Griff, damit sie sich nicht die Köpfe einschlagen!" Die beiden lachten und Seto sah aus der Küche hilfesuchend zu den beiden, die sich auf der Couch köstlich amüsierten. So träumend stand er mitten in der Küche und bemerkte zuspät das sich Mirai gerade mit einem heißen Topf schwungvoll umdrehte. Sie rempelte ihn an und verlor das Gleichgewicht. Genau in diesem moment drehte auch Ayane sich zu Seto, sie stieß mit ihrem Arm gegen den heißen Topf in Mirai's Händen, die heiße Soße die sich in ihm befand ergoß sich über Ayane's Arm. Seto reagierte blitzshcnell und ließ Mirai halb zu Boden fallen, packte Ayane's Arm und hielt ihn unter kaltes Wasser. Toya und Naomi im Wohnzimmer hörten nur noch den schmerzens Schrei von Ayane und den Topf laut zu Boden scheppern. Beide drehten sofort ihre Köpfe zur Küche, Naomi schwang sich mit einem satz über die Couch und lief zu Ayane. Toya war direkt hinter ihr. Naomi und Seto versuchten Ayane's Arm so gut es ging zu verarzten, doch Naomi ahnte schon das Ayane mit dem Arm morgen keinesfalls bei der Meisterschaft antreten konnte. Mirai wuselte die ganze Zeit um Seto rum. "Ist dir was passiert? ich bin direkt auf dich drauf gestürtzt?" Seto rollte mit den Augen, hatte sie nichts besseres zu tun als ihn jetzt zu nerven? "Hör zu statt hier blöde Fragen zu stellen könntest du lieber mal deine Sauerei in der Küche weg machen!" Seto schaute erstaunt auf, das hatte er zwar gerade gedacht, aber sicher nicht laut ausgesprochen. Toya stand neben ihm und sehr ziemlich gereizt aus. Mirai schaute Seto fragen an, als würde er sie verteidigen, doch der schickte sie mit einer Handbewegung weg. Beleidigt stolzierte Mirai zurück in die Küche. Und Naomi schaute Ayane mitfühlend an. "Ayane, mit dem Arm kannst du Morgen nicht mitmachen." Ayane schaute grimmig auf ihren Arm. "Das bisschen rot wird mich nicht aufhalten." Sie versuchte den Arm zu bewegen, lies es jedoch ganz shcnell wieder bleiben. "Das hat diese dämliche Kuh doch mit absicht gemacht!" Ayane kochte vor Wut und Naomi fühlte mit ihr, sie wusste wie sehr sich Ayane auf den Wettkampf gefreut hatte. "Mit so einer Verbrennung ist nicht zu scherzen, halt still ich mach dir nen Verband drum." Seto verarztete Ayane's Arm und langsam fand sie sich damit ab das der Wettkampf morgen für sie gestorben war. Nachdem Mirai in der Küche alles beseitigt hatte kam sie zurück ins Wohnzimmer zu den anderen. Sofort giftete Ayane sie an. "Und hast du erreicht was du erreichen wolltest, mich mit unfairen Mitteln aus dem Wettkampf schmeißen?" "Du hättest Morgen sowieso keine Chance gehabt!" Seto ging wie immer dazwischen und versuchte die Kampfhennen zu beruhigen. "Ich glaube es ist das beste wenn du jetzt gehst Mirai!" Sagte er bestimmend. "Nun gut, aber irgendwie trotzdem schad das es nicht DICH erwischt hat!" Mirai schaute Naomi angewiedert an. Seto erhob sich von der Couch und bäumte sich vor Mirai auf. "Schlimm genug das deine tollpatschigkeit Ayane verletzt hat und jetzt wünscht du es auch noch jemand anderes. Ich hab gesagt du sollst gehen!" Mirai drehte sich beleidigt um und etwas eingeschüchtert verließ sie die Wohnung. Seto ließ sich schwer atmend zu Naomi und Toya auf die ouch fallen. Er legte ein Arm um Naomi's Schulter und seufzte. "Dieses Mädel ist so anstrengend!" Er wand seinen Blick zu Ayane, die immer noch Wutentbrand neben der Couch stand. "Alles okay mit deinem Arm oder sollen wir dich zum Arzt bringen?" Langsam lies sie den Kopf sinken. "Nein ist schon okay." Naomi ging in die Küche und bereitete das essen zu. Gemeinsam assen die 4 und Ayane fand sich mit dem Gadanken ab das sie beim Wettkampf nur zugucken würde.

| Ende |


| Episode 24 |
Ist das wirklich das Ende? (Teil 1)

Am Tuniertag trainierte Naomi noch hart vor ihrem Auftritt. Ayane hatte sie gebeten für sie zu Gewinnen und Naomi hatte es ihr versprochen. Teshi war immer noch nicht wieder aufgetaucht, selbst Kuro hatte sie nicht gefunden. Naomi saß in der Trainingshalle auf einer Bank, sie machte sich gedanken um Teshi, wohin war sie verschwunden, warum kam sie nicht wieder und warum hatte sie Naomi nichts erzählt? Naomi saß noch eine weile einfach Stumm auf der Bank, dann nahm sie ihre Trainingsjacke, in der sie immer den Rosenkranz bei sich trug, und wa auf dem weg zu ihrer Kabiene. So völlig in gedanken versunken ging sie fast wie automatisch. Ein Hindernis in ihrem Weg riss sie aus ihren gedanken, sie lies ihre Trainingsjacke fallen und ihr Kreuz viel hinaus. Jemand bückte sich danach und schaute es sich an. "Ein wirklich schönes Kreuz! Du solltest es besser behandeln Naomi Kusakabe, es könnte dir noch von großen Nutzen sein!" Naomi schaute verwirrt in das Gesicht ihres Lehrers, es könnte ihr von großem Nutzen sein? Was meinte er damit. Schnell grif sie nach dem Kreuz "Danke. Ich werd gut drauf aufpassen!" Und dann machte sie sich schleunigst aus dem Staub. Hecktisch lief Naomi um eine Ecke und stieß mit dem nächsten zusammen, durch den Zusammenstoß taumelte sie zur Seite und knickte mit ihrem Fuß um. Es war genau der Fuß den sie sich schon einmal verletzt hatte, der schmerz schoß durch ihren gesamten Körper. Sie stützte sich an einer Wand ab und schaute nach wen sie den angerempelt hatte. "Alles okay bei dir? Was ist mit deinem Fuß?" Seto, der Naomi scheinbar gesucht hatte, schaute sie eindringlich an. Naomi richtete sich schnell auf und versuchte ihr schmerzverzehrtes Gesicht zu verbergen. "Ach ja ist alles okay! Ich hab mich nur erschrocken!" Naomi versuchte gequelt zu lächeln. Seto schaute zu Naomi's Fuß und drückte sie auf eine nahe stehende Bank. Erschrocken sah naomi ihn an, der Schmerz in ihrem Fuß wurde stärker. "Seto was soll das, du tust mir weh!" Seto schaute Naomi verärgert an. "Du hättest damit zum Arzt gehen sollen! Willst du dir deine Zukunft kaputt machen? Schau dir den Fuß doch ma an? Er ist jetzt shcon angeschwollen, wenn du damit bei dem Tunier antritst könntest du ihn dir für immer kaputt machen!" Naomi stand empört auf und zwang Seto damit ein paar Schritte zurück zu setzen. Sie ballte die Hände zu Fäusten, lies sie jedoch trotzdem an ihrem Körper herunter hängen. "Meinem Fuß geht es gut und ich werde am Tunier teilnehmen! Dafür habe ich ein Jahr lang trainiert. Ich werde den Sieg nicht diese Unfairen möchte gern Queen überlassen!" Seto war von dieser heftigen Reaktion zuerst wie paralysiert doch dann faste er sich wieder. Er drückte Naomi zurück auf die Bank, zog aus seiner Tasche etwas Verband's ähnliches und verband aomi damit den Fuß. "Es wird deinen Fuß nicht vor weiteren Schäden schützen, aber ihn zumindestens stützen. Ich versteh dich nicht! Es ist nur ein Tunier, das alle Jahre wieder kommt, deinen Fuß brauchst du noch eine ganze weile, warum willst du unbedingt Gewinnen? Du kannst Mirai auch nächstes Jahr noch schlagen!" Naomi saß reglos auf der Bank, betrachtete den Stützverband den Seto ihr gemacht hatte und kämpfte mit sich selbst um nicht loszubrüllen. Nach kurzem schweigen und tiefen durchatmen schaffte sie es ruhig weiter zu reden. "Es ist nicht irgend ein Tunier. Ich habe es Ayane versprochen, ich habe versprochen für sie zu kämpfen und zu siegen!" Sie lies den Kopf sinken und legte ihre Hände in den schoß und leise, fast flüsternt, sprach sie weiter. "Ich habe es ihm versprochen, es war sein wunsch das ich meinen Sport nicht aufgebe. Ich werde heute für ihn siegen." Wie hypnotisiert wiederholte sie diese Sätze. Seto gab es auf ihr das Tunier ausreden zu wollen, er drückte sie gegen die Wand und küsste sie. "Überanstreng dein Fuß nicht. Viel Glück du schafst das!" Naomi lächelte und umarmte Seto. "Danke!" Vorsichtig stand sie auf und durch den Verband merkte sie den schmerz in ihrem Fuß kaum noch. Sie warf Seto eilig einen Handkuss zu und machte sich dann wieder auf den Weg zu ihrer Tunierkabiene. Langsam wurde sie nervös, der große Augenblick war gekommen, das Tunier auf das sie sich ein Jahr lang vorbereitet hatte war nun zum greifen nahe und ihr Fuß schmertzte genau jetzt wieder. Sie baß sich auf die Lippe um den Schmerz zu unterbinden, den nun konnte sie die Sprecherin aus der Halle hören, die verkündigte das das Tunier in kürze beginnen würde. Naomi legte ihre Trainingsjacke zu ihren restlichen Sachen, behilt das Kreuz noch kurz in der Hand und betette.
"Bitte Teshi, komm zurück zu mir und schenk mir den Sieg!"
Schnell versteckte sie das Kreuz in ihrem Rucksack und dann ging sie in die große Tunierhalle. Es waren unglaublich viele Menschen gekommen, eine kleine gruppe Menschen saß vor den Turnmatten in einer Reihe, die Jury, Naomi schaute sich die Gesichter gut an, sie sahen eigentlich alle ganz freundlich aus. Endlich entdecke sie in einer Ecke der Halle Ayane, die neben ihrer Klassenlehrerin stand und Naomi mit ihrem gesunden Arm zuwinkte. Ohne sich weiter in der Halle umzublicken lief Naomi auf ihre Freundin zu, sie wollte nicht sehen wo Mirai stand und schon gar nicht ob Seto bei ihr war. Ganz aufgeregt kam Ayane auf sie zu. "Wo warst du den solange?" Naomi zuckte mit den schultern. "Ich musste mich konzentrieren, hier drinne sterbe ich vor Aufregung!" Log sie, eigentlich hatte sie bis zum shcluß gehoft das Teshi doch noch auftauchen würde. Ayane schien dis als Antwort zu reichen und schon redete sie weiter. "Jetzt hast du die Aufstellung verpasst, naja is sowieso egal, die trittst als letztes an und vor die Mirai." Naomi rollte mit den Augen. "Als letztes, das ist ja so gemein, dann muss ich alles überbieten was die anderen Vorgelegt haben." Ayane legte Naomi eine Hand auf die Schulter. "Ich weiß das du das schaffst! Mirai is vor die dran, du kennst ihre Wertung dann also schon und musst sie nur überbieten!" Naomi nickte ihrer Freundin Siegessicher zu. Naja Ayane hatte leicht reden, sie musste Naomi ja auch nur gut zureden, aber Naomi musste Mirai "nur" überbieten und das würde nicht so einfach werden. Erschwerent kam auch noch hinzu das der Schmerz in Naomi's Fuß fast unerträglich wurde. Naomi packte die neugier und nun schaute sie sich doch genauer in der Halle um. ach kurzer Zeit entdecke sie Mirai, die einwenig hin und her tippelte und scheinbar ihre Schritte noch mal im Kopf durchging. Jedoch war kein Seto bei ihr, Naomi atmete auf und sah sich weiter um, wo war er dann? Wenn nich bei Mirai oder ihr. Als sie die Zuschauerreihen durchging entdeckte sie ihn, er unterhielt sich mit Toya und als er sah das Naomi hinüber sah winkte er ihr. Naomi setzte sich auf eine Bank die für ihr Team bereitstand und ging auch die Reihenfolge ihrer Schritte noch einmal durch. Je mehr Teilnehmer schon dran waren um so nervöser wurde Naomi. Als Mirai dann auch noch dran war, war es mit Naomi's Siegessicherheit ganz vorbei. Mirai war einfahc klasse, jetzt wusste Naomi warum sie letztes Jahr den Pokal gewonnen hatte. Auch die Jury war begeistert und nur Führte Mirai mit einer beachtlichen Summe von Punkten. Naomi bekam von ihrer Manschaft noch mal gute zusprüche und dann war sie dran, auf dem Weg in die Mitte der Halle schaute sie noch mal ins Puplikum, auch Seto und Toya hielten beide Daumen hoch.  Naomi stellte sich in ihre Anfangsposition und als die Musik anfing, fing auch sie an zu tanzen. Doch shcon in den ersten paar Sekunden spielte ihr Fuß nicht mehr mit, Naomi stürtzte und durch die Halle halte ein lautes Stöhnen vom Puplikum. Naomi rappelte sich auf und stellte sich vor die Jury, den Schmerz in ihrem Fuß versuchend zu unterdrücken. "Entschuldigung, dürfte ich nochmal anfangen?" Ein kleiner, glatzköpfiger Mann aus der Jury schaute sich Naomis Fuß, mit dem Verband, genauer an. "Was ist mit ihrem Fuß? Sie wissen das sie mit einer Verletzung nicht Teilnehmen dürfen?" Naomi balte die Hände zu Fäusten, sie wollte unbedingt weiter machen, allen zeigen das sie es konnte. "Das ist keine Verletzung, das ist nur ein Glücksbringer, bitte lassen sie es mich noch einmal versuchen!" Die Jury guckte sich Stirnerunzelnd an, letztendlich liesen sie es Naomi jedoch noch einmal probieren. Die Musik spielte erneut ein und Naomi versuchte verbissen den Schmerz in ihrem Fuß zu unterdrücken, sie würde es Mirai nicht gönnen jetzt zu gewinnen. Sie hatte ihr siegessicheres Lächeln gesehen als Naomi gestürzt war. Sie war es zu vielen Leuten Sculdig zu gewinnen. Sie wollten für Ayane gewinnen, die durch Mirai's Missgeschick nicht Teilnehmen konnte, aber vor allem wollte sie für Ryo Gewinnen, er sollte sehn das sie für ihn weiter Lebt und weiter Kämpft. Ohne das Naomi es richtig merkte war sie auch shcon wieder fertig. Das Jubeln des Puplikums und die überzeugten Gesichter der Jury verrieten ihr das sie Gewonnen hatte. Sie hatte es geschaft. Sie drehte sich um und da kam auch shcon Ayane auf sie zugerant. Sie umarmte sie und beglückwünschte Naomi, die jedoch suchte nur nach einem. Im Puplikum saß er nicht mehr, also war er schon auf dem weg zu ihr. Überglücklich umarmte Naomi nun auch Ayane, erst jetzt merkte sie wieder den Schmerz in ihrem Fuß und musste sich leicht bei ihre Freundin stützen. Endlich sah sie ihn, Seto der am Eingang zur Halle stand. Sie wollte gerade zu ihm gehen, doch als sie genauer hinsah, hatte er schon Mirai im Arm, die sich bei ihm ausheulte.

| Fortsetzung Folgt |


| Episode 25 |
Oder nur ein neuer Anfang? (Teil 2)

Naomi traute ihren Augen nicht. Hatte er nichts besseres zu tun als jetzt Mirai zu trösten, nur weil sie nur zweiter geworden war. Naomi löste sich aus der Umarmung von Ayane und entshculdigte sich bei ihr. "Tut mir leid, ich muss nach Hause, ich hab da was vergessen! Ich ruf dich an okay!" Ayane schaute Naomi ungläubig an. Doch Naomi war schon auf dem Weg nach draußen. Durch einen anderen Ausgang aus der Halle verschwand sie ohne noch einmal einen Blick auf Seto und Mirai zu werfen. Sie lief so shcnell es ging in ihre Kabiene, shcnappte sich ihre achen und wollte gerade wieder raus rennen, da viel ihr auf das ihr Kreuz heraus gefallen war. Hastig hob sie es auf, schaute es jedoch eine weile an. Es blinkte ganz merkwürdig, das hat es vorher nie getan, warum blinkte es so, was hatte das zu bedeuten, Naomi hatte beinahe Teshi gefragt, doch die war ja nicht hier. War es ein hilfe ruf? Oder ein Zeichen das Teshi wieder da war? Naomi steckte es schnell zurück in ihren Rucksack und lief dann aus der Kabiene, auf halben Weg nach draußen begegnete ihr Kuro. Sie beachtete ihn nicht und rannte einfach an ihm vorbei. Er drehte um und Flog ihr hinterher. "Naomi wo willst du hin? Warum den so eilig ich denke du hast gewonnen?" Naomi antwortete nich, sie konzentrierte sich auf das Kreuz, warum es jetzt blinkt und dachte nur noch an Teshi. "Hallo, erde an Naomi?" Naomi schaute den kleinen Engel finster an. "Lass mich in ruhe! Geh lieber helfen die arme Veliehrerin zu trösten!" Kuro flog nun langsamer und lies Naomi weiter rennen. Er schien die Worte erst nich zu begrefen, machte sich jedoch dann schnellstmöglich auf den Weg in die Tunierhalle. Und wieder traf Kuro auf Gesellschaft, diesmal kam Seto ihm auf Halbenwege entgegen. Er rannte einfach an Kuro vorbei, der kleine Engel war genervt, hielt mitten im Flug an und Flog dann in die andere Richtung, also Seto hinterher, weiter. "Sagt mir mal einer was hier los ist? Warum habt ihr es denn so eilig?" Seto machte keine Anstalten ihm zu Antworten. "Hast du schon wieder scheiße gebaut?" Das traf shceinbar ein wundenpunkt bei Seto und er blieb erbost stehen. Kuro flatterte voll in ihn hinein und fiel zu boden. "Ich habe nichts getan! Ich kann doch nichts dafür wenn die mich plötzlich abfängt und anfängt mich voll zu heulen!" Kuro taumelte und flatterte wieder nach oben, auf Setos Augenhöhe. Er rieb sich einwenig den Kopf, der seit dem Absturtz schmerzte. "Naomi ist wutendbrannt hier raus gerannt, sie hat mich gar nicht beachtet, nur angeschrien hat sie mich." Seto ließ den Kopf hängen. "Los ab nach Hause, ich hab ihr etwas zu erklären!" Und wieder rannte Seto weiter ohne auf Kuro zu warten. Als sie bei dem Hochhaus ankamen musste Naomi gerade mit dem Fahrstuhl weg gewesen sein, den Seto stand ungeduldig da und wartete darauf das der Fahrstuhl wieder runter fuhr. "Sach ma, warum wartest du eigentlich auf den Fahrstuhl? Du bist ein Engel du kannst Fliegen!" Seto schaute Kuro genervt an. "Und was soll mir das bitte nutzen? Wenn du eh immer alle Fenster zu hast?" Seto schien geschlagen, das war ein schlagfertiges Argument. "Naomi hat garantiert immer da Fenster offen, sie wartet doch tatsächlich imme rnoch darauf das Teshi zurück komt." Kuro schaute traurig nach unten. "Armes Mädchen, sie glaub wirklich noch daran. Aber selbst wenn bei Naomi Fenster offen ist, was soll ich denn bei Naomi?" Seto wimmelte ihn ab. "Ist jetzt auch egal, ich glaub der Fahrstuhl kommt." Seto hatte recht der fahrstuhl war gerade wieder auf dem Weg nach unten und Naomi... Naomi shcloß gerade ihre Wohnungstür auf. Vorsichtig legte sie alle ihre Sachen ab udn namdas Kreuz in die Hand, es blinkte zwar nicht mehr aba nun leuchtete es. Naomi schaute es kurz an und warf dann einen Blick in ihr Wohnzimmer, sofort viel ihr Blick auf das Schachbrett, wo sie eigentlich die Figuren die sie nach ihren Raubzügen mitnahm, aufbewahrte. Es war leer. Naomi stürtzte ins Wohnzimmer.
"Teshi?" sie sah sich um udn dann sah sie sie. Teshi war auf dem Balkon und hielt eine leuchtende Kugel in der Hand. Naomi wollte gerade auf Teshi zulaufen, doch dann schaute sie genauer hin. Dieser ausdruck in Teshi's Augen, den kannte Naomi überhauptnicht, so finster und verbittert. Vorsichtig ging Naomi auf den Balkon zu. "Teshi?" Diesmal hörte Teshi das sie gerufen wurde und erschrocken drehte sie sich um. "Wo warst du?" Naomi wusste nicht recht was sie fragen sollte, traurig shcaute sie Teshi an. Sie hätte ihr doch so viel zu erzählen, warum klammerte sie nur diese leuchtende Kugel fest, statt ihr alles zu erklären? "Lässt du mich jetzt auch wieder allein?" Naomi kämpfte mit den Tränen, warum antwortete Teshi ihr nciht, warum schaute sie sie so an, so bemitleidend. "Es tut mir leid Naomi! Meine Aufgabe ist erfüllt, ich danke dir für deine hilfe! Ich werde zurück zu meinem Herrn kehren und dann kann ich ein richtiger Engel werden!" Naomi lief eine Träne über die Wange, sie wusste das es immer Teshi's wunsch war ein richtiger Engel zu werden. Doch nun, wo Teshi's Traum in erfüllung gehen sollte, konnte Naomi sich nicht freuen. Sollte das der Abschied für immer sein? Warum musste Teshi gehn? "Bitte Teshi... lass mich nicht allein!" Naomi wollte auf Teshi zugehen, doch die schwebte ein Stück rückwärts. Naomi rollte ine Träne über die Wange. "Naomi mach uns den Abschied bitte nicht so schwer." Teshi wa schon außa reichweite von Naomi, selbst wenn sie sich über die Balkonbrüstung gelehnt hätte, hätte sie eshi nicht mehr erreichen können. "Teshi warum gehst du weg? Warum lässt du mich so allein?" Naomi umklammerte imme rnoch fest das Kreuz in ihrer Hand. "Ich habs dir doch gesagt, mein Auftrag ist erfüllt. Ich werde ein richtiger Engel." Teshi flog immer mehr gen Himmel und Naomi stürtzte auf den Balkon und flehte Teshi an bei ihr zu bleiben. Sie lehnte sich viel zu weit über die Brüstung und verlor gerade das Gleichgewicht, als eine Hand sie an der Schulter packte und ihr halt gab. Naomi drehte sich um, Seto stand ohne ein Wort zu sagen hinter ihr und umarmte sie. Teshi war nun kaum noch zu sehen udn Naomi schaute ihr mit Tränen in den Augen hinterher, immer noch umklammerte sie das Kreuz, doch langsam shcien es kalt in ihrer Hand zu werden, erschrocken schaute Naomi das Kreuz an. Es war versteinert. Die letzte Möglichkeit sich zu Black Rosè zu verwandeln war nun auch dahin. Aber wenn Teshi's Auftrag erledigt war, würden doch auch keine Dämonen mehr erscheinen. Sollte Naomi's Kampf beendet sein? Warum war Kuro noch auf der Erde? Warum wurde Teshi so plötzlich zurück geholt, warum hatte sie Naomi nichts davon erzählt. Naomi schoßen so viele fragen durch den Kopf, erst jetzt realisierte sie das ihr Kreuz versteinert war, sie lies es fallen, erst jetzt wurde ihr klar das sie sich nicht mehr Verwandeln könnte. Sie riss sich aus Seto's Umarmung und lehnte sich gegen die Balkonbrüstung und rief Teshi in den Himmel hinterher.
"Teshi komm zu mir zurück! Lass mich nicht allein!"
Seto ging einen Schritt auf Naomi zu und Umarmte sie, sie rief noch ein paar mal wild irgendwelche Sachen in den Himmel, ab und zu fluchte sie auch, irgendwann schien ihr jedoch die Luft aus zu gehen. Den Schmerz den sie die ganze Zeit unterdrückt hatte, war bereits ihr ganzes Bein Hochgestiegen. Sie konnte sich kaum noch auf beiden Beinen halten, immer irgendwo abstützend schleifte sie sich durch ihre Wohnung. Sie wollte sich nicht von Seto helfen lassen, sie lies sich auf ihre Couch fallen und sagte sie wolle allein sein. Seto hatte erst gar nicht versucht sie zu überzeugen, sondern lies sie und ihre Gedanken und Fragen alleine. Naomi lag mit dem Rücken auf ihrer Couch und startte die Decke an, vor ihren Augen tauchte immer wieder Teshi's Gesicht auf. Viele Fragen quälten sie.
"Lass mich nicht allein... Ich habe angst davor allein zu sein!"
Mit einer beruhigedenden Melodi sang Naomi sich in den schlaf.

| Ende der 1. Staffel |

 

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