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(Episode 6-10)

Naomi hatte sich in den letzten Tagen beruhigt, Seto hatte keine fragen mehr gestellt und scheinbar war alles schön. Doch hinter Naomis und Setos Rücken war die Ohrfeige mitten im Schulflur das Gesprächsthema nummer eins. Eine kleine Gruppe Mädchen stand auf dem Schulhof unter einem Baum, darunter auch Ayane. Sie tuschelten und lachten, als Naomi jedoch hinzutrat verstummte das getuschel. "Was ist? Warum redet ihr nicht weite? habt ihr geheimnisse weiter zu tratschen, dann lasst euch doch nicht stören!" Naomi schaute die Mädels und besonders Ayane grimmig an. "Nein, wir waren sowieso gerade fertig mit reden!" versuchte Ayane sie zu besänftigen. Die anderen Mädels nickten einfach nur schauten Naomi jedoch nicht an. Ein leises rascheln aus dem Baum unter dem sie standen liesen die Mädchen hinaufblicken. Ayane konnte gerade noch einer schultasche, die gerade von diesem Baum fiel, ausweichen. Im nächsten moment sprang Seto von einem der Äste. "Lass dir keine Lügenmärchen auftischen." Naomi sah Seto verwundert an, die anderen mädchen geriehten ins Schwärmen wie elegant er doch von diesem Baum gesprungen ist und Ayane spielte sich auf weil sie fast erschlagen wurde. "Was meinst du damit?" wollte Naomi wissen, bereute die Frage im selbenmoment wie sie, sie ausgesprochen hatte jedoch sofort wieder. "Sie haben aufgehört zu reden, weil sie dir nicht unter die Nase reiben wollen das wir gesprächsthema nummer eins sind." Seto kam Naomi wieder sehr nahe und flüsterte ihr ins Ohr "Sie reden über uns, sie munkeln wir wären ein Paar." "Blödsinn!" Naomi holte mit ihrer Schultasche aus und wollte Seto damit treffen, der jedoch machte sich gekonnt aus dem Staub und ging in richtung Klassenzimmer. Die Mädels tuschelten wieder und schauten Naomi mit verliebten Blicken an. Ayane hielt sich zurück und dachte über Setos Worte nach. "Ist das wahr?" Fragend sah Naomi Ayane an, sie hoffte zu hören das Seto lügt. "Ja, er hat recht. Wir haben über euch geredet, aber ich dachte das würdest du bestimmt nich hören wollen." Naomi sah ihre Freundin mit einem traurigen Blick an. "Warum hast du das gemacht? Warum hast du mich angelogen? Es stimmt ich hätte es nicht gerne gehört das ihr heimlich über mich und Seto redet, aber es wäre tausend mal besser gewesen als das du mich anlügst!" "Naomi... lass mich erklären..." Aber Naomi drehte ihrer freundin den Rücken zu und verließ das Schulgebäude. Sie hatte sich angewöhnt, immer wenn ihr was über den Kopfstieg, in die Sporthalle zu gehen und zu trainieren. So tat sie es diesmal auch, alleine ging sie in die Sporthalle und trainierte alleine vor sich hin. Somit Schwänzte sie, wie desöfteren, den eigentlichen Unterricht. "Naomi Kusakabe würdest du mir bitte erklären warum du nicht am Unterricht teilnimmst?" Naomis Klassenlehrerin stand auf einmal hinter ihr. "Ich ähm..." Naomi fiel keine anständige begründung ein. Sie konnte ihrer Lehrerin ja schlecht sagen das sie den Unterricht schwänzte weil ihr irgendwelche dinge auf die Nerven gingen. "Naomi wenn du trainieren willst dann nutze deine Freizeit dazu oder den Spotunterricht, aber du kannst nich einfach in der schulzeit trainieren." "Ich möchte die Weltmeisterschaft unbedingt für unsere schule gewinnen!" Eigentlich wollte sie dir Weltmeisterschaft aus ganz anderen Gründen gewinnen aber dies lies sich jetzt sehr gut als Ausrede verwenden. "Naomi das ist ja sehr schön, aber ich möchte nicht das du andere Unterrichtsfächer deswegen vernachlässigst. Der Unterricht ist jetzt sowieso vorbei. Bitte geh jetzt nachhause und schwänze nicht weiter den Unterricht!" Naomi räumte stumm die Trainingsgeräte wieder weg und verließ mit ihrer KLassenlererin die Turnhalle. "Es tut mir leid Frau Pallkalamau." Mit gesenkten Kopf lief Naomi nach Hause und wartete gar nicht ob ihre Lehrerin ihr noch etwas zu sagen hatte. Naomi verließ gerade das Schulgelände als sie vor sich Ayane, Seto und, sie glaubte es kaum, Toya vor sich stehen sah. "Was macht ihr denn noch hier?" "Wir ham auf dich gewartet." Sagte Ayane mit leiser Stimme, sie klang unsicher und traurig. Toya stand einfach nur stumm neben Seto und hielt Karten in der Hand. "Das ist echt lieb von euch, aber hätte nicht sein müssen." Naomi ging an Seto und den andern einfach vorbei, doch im vorbeigehen packte Seto sie am Arm. "Toya wollt dich noch was fragen." Naomi sah Seto giftig an, der ließ sofort ihren Arm wieder los und deutete auf Toya. "Was hast du denn? Willst du mir eine Standpauke halten weil ich den Unterricht mal wieder geschwänzt hab?" Toya stand da mit hoch roten Kopf und streckt die Karten in Naomis richtung. "N-N-Nein, ich... ähm... also" "Was er damit sagen will ist, das er Freikarten für den Vergnügungspark hat und fragen wollte ob wir mit ihm dahin gehn." viel Seto ihm ins Wort. Naomi lächelte matt, der Vergnügungspark, der Ort wo sie so gerne mit Ryo gewesen war. "Wann willst du denn mit uns dahin gehn?" "Ähm, die Karten sind nur für heute..." Naomi lächelte ihn an, diesmal mit einem ehrlichen lächeln. "Okay dann gehn wir eben heute." Ayane sah dieses lächeln und vergass ihre Traurigkeit, sie vergass den vorvall in der Schule und freute sich Naomi so lächeln zu sehen, auch Seto hatte ein lächeln auf den Lippen. Und Toya, der freute sich das jemand mit ihm in den Vergnügungspark gehen wollte. Naomi lief freude Strahlend vor den anderen her. Ayane Seto und Naomi liefen kurz nach hause um sich umzuziehen und trafen sich dann vor dem Vergnügungspark mit Toya wieder. Naomi trug ein schwarz rotes kleid, mit einwenig gelben Hihgliths, Seto war sichtlich begeistert udn Ayane und Toya standen angenervt neben den beiden und sahen machtlos zu wie Seto vergebens Naomi komplimente machte und Naomi so tat als hätte sie nichts gehört. Ayane schien genervt "Könn wir dann endlich? Oder wollt ihr hier draußen bleiben?" Naomi lächelte auf einmal und umarmte Ayane.
"Auf gehts, ab in den Vergnügungspark!"
Ayane war überrascht über Naomis plötzliche gute Laune. War jedoch sehr erfreut darüber. Glücklich gingen die beiden Mädchen voran und ließen die Jungs hinter sich. Ayane steuerte einfach wild durch den Park, doch Naomi wusste ganz genau wo sie hinwollte. Als sie Ayane aus den Augen verlor, weil sie ein wenig geträumt hatte, schlug sie eine andere richtung ein. Bis sie vor dem Karussell stand das ihr so vertraut schien, das sie schon so oft gesehn hatte. Alles in dem Park war neu oder Renoviert worden. Nur dieses Karussel war das alte, es war das auf dem Naomi so oft saß. In gedanken versunken stand sie davor. Als sie plötzlich merkte das jemand neben ihr stand.
"Und möchtest du eine Runde mitfahren?" Seto stand neben ihr und grinste sie an. "Wo sind Ayane und Toya?" Naomi wollte schnell vom Thema ablenken, es war ihr peinlich das Seto sie so vorfand. Stand sie da und starte dieses dumme Karussell an, Seto musste sonst was von ihr denken. Sie rappelte sich wieder zusammen und ignorierte Seto. Sie ging weiter. "Nein, ich wollte doch nicht Karussellfahren, ich ähm..." Sie schaute sich suchend um, um irgendwas zu finden das sie machen wollte, das erste was ihr ins Auge fiehl war des Gruselkabinett. "Ich wollt in das Spukhaus, mich ham... ähm die klein Kinder fastziniert."  Seto lächelte sie an "Okay, komm dan gehn wir ins Spukhaus." Naomi war wenig begeistert, sie hatte nicht vor wirklich ins Gruselkabinett zu gehen, doch nun musste sie. Verlegen lächelnt ging sie hinter Seto her. In dem Spukhaus ließ sie sich nicht anmerken das sie sich nicht wohl fühlte. Tapfer lief sie durch die verschiedenen Gänge und war bemüht Seto abzuschütteln. Nach dem sie abwechselnt mal rechts und mal links, mit schnellen Schritten, lang ging hatte sie Seto abgehängt. Nun ging sie langsam diesen scheinbar absolut leeren gang entlang. Als sie um eine ecke biegen wollte hörte sie eine Stimme. "Naomi..." Jemand flüsterte ihren Namen. "Naomi... so allein?" Sie drehte sich um und sah ein Bild, auf dem ein kleines Mädchen zu sehen war. "So allein, in den tiefen der dunkelheit? Du hast angst im dunklen, nicht wahr? Angst davor allein zu sein, klammerst dich an jene die sich deine Freunde schimpfen, Aber wo sind sie jetzt? Du bist allein! Allein in der dunkelheit! Und du würst es immer bleiben" Naomi konnte nicht von dem Bild weggucken, sie sah das kleine Mädchen und erinnerte sich an ihre eigene Kindheit, sie war oft abends allein gewesen und konnte im dunklen nicht einschlafen. Ja, sie hatte angst und sie war allein. Sie war schon immer allein und sie sollte immer allein sein. Immer mehr glaubte sie an die Stimme die ihr zuredete sie sei allein. "In dieser Welt hast du keine Freunde, komm zu mir. Du musst nicht allein sein." Naomi wollte sich dagegen wehren, sie war nicht allein. Sie hatte Teshi und Ayane, Seto, obwohl sie in verbindung mit ihm sofort wieder an Ryo denken musste. Leise begann sie vor sich hinzumurmeln. "Nein... ich bin nicht allein..." Die Stimme flüsterte nun nicht mehr sondern wurde lauter. "Du bist einsam und allein. Verbittert und nicht fähig zu lieben, geboren um zu hassen!" Naomi erinnerte sich an den Kampf mit der Puppe von Satomi, der Dämon in der Puppe hatte das selbe gesagt. Ihr schoßen bilder durch den Kopf, sie als kleines Mädchen, mit einem Nachtlicht weil sie sich vor der dunkelheit fürchtete. An die Nachtwanderung, wie Seto sie an die Handnahm und sie sich wohl fühlte, danach schoßen ihr die Bilder der Ohrfeige mitten im Sculflur durch den Kopf. Und immer und immer wieder sah sie dieses Bild vor Augen, Seto der sich die leicht errötete Wange hielt und mit niedergeschlagenem Blick Naomi hinterher sah. Sie wollte die Bilder aus ihrem kopf verdrängen. "Nein... lass mich inruhe! NEIN!" Naomi sank in die Knie und hielt sich die Hände vors Gesicht, ihr rannen Tränen übers Gesicht, sie bereute diese Ohrfeige, nur weil er ihr zunahe kam, weil sie angst hatte ihn zu nahe an sich heran zu lassen? Naomi kauerte vor dem Bild als sie schnelle Schritte näher kommen hörte. "Naomi?" Seto stand am anderen ende des Ganges und Naomi schaute erschrocken zu ihm. Schnell wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht. "Alles okay? Ich hab dich schreien gehört?" Naomi wischte sich flüchtig übers gesicht und zwängte sich ein künstliches Lächeln auf. "Was ich hab geschrien? Oh, naja ich hab mich verlaufen und du warst auch nich mehr da." Naomi lachte verlegen und versuchte ihre Angst zu überspielen. Seto jedoch bemerkte ihre wässrigen Augen und die roten wangen. Er nahm sie an die Hand und lief mit ihr richtung Ausgang, Naomi schallte diese Stimme ein letztes mal im Kopf "Du bist allein, komm zu mir!" sie schüttelte die Stimme ab und klammerte sich an Setos Arm. Seto schaute sie verwundert an, freute sich jedoch über diesen Körperkontakt. Als die beiden wieder draußen waren klammerte Naomi immer noch und Seto führte sie einfach eine weile durch den Vergnügungspark. Sie waren vor einem Riesenrad angekommen und Seto schlug vor eine Runde zu drehen. Naomi war begeistert, da gab es nun echt nichts wovor sie sich fürchten müsste. Sie stiegen in die Gondel und noch bevor es los ging fing Seto schon wieder an fragen zu stellen. Ehe die Gondel sich überhaupt bewegt hatte, hatte Naomi es bereut eingestiegen zu sein, hier konnte sie Seto nicht ausweichen oder einfach davon laufen. "Naomi, beantwortest du mir eine Frage?" "Kommt drauf an..." Naomi wollte die frage gar nicht hören, die Gondel bewegte sich langsam und Naomi schaute sturr aus dem Fenster. "Ich bin ein wenig verwirrt, immer hin hast du mir vor ein paar Tagen eine Ohrfeige verpasst und heute... naja du hast so gute Laune und vorhin hast du dich so... naja freiwillig an mich geklammert..." Naomi hatte befürchtet das so oder in der Art eine Frage kommen musste.
Seto und Naomi saßen in einer Gondel des Riesenrades. Naomi schaute verlegen auf den Fußboden und wusste nicht wirklich was sie Antworten sollte. "Das war nur so eine Laune, gewöhn dich lieber nicht dran." Naomi konnte Seto nicht in die Augen schaun. "Und was war dis bei der Nachtwanderung, als Ayane dich erschrocken hat? Auch so eine Laune?" "Wie du gerade so schön fest gestellt hast, das war weil Ayane mich erschreckt hat." Naomi versuchte sich rauszureden. "Und davor? Wo du das gleichgewicht verloren hast und ich dich gefangen hab? Ich hab gesehn das du rot geworden bist und ohne dich dagegen zu wehren durfte ich deine Hand den rest des Weges halten." "Das war nur weil..." Naomi versuchte ausflüchte zu finden, jedoch vergebens. "Ich muss mich vor dir nicht rechtfertigen für des was ich tue!" Wieder schaute sie sturr auf den Boden und wagte es nicht Seto ns Gesicht zu schaun. Seto hielt für einen moment lang inne, Naomi hoffte schon er würde es aufgeben. "Von wem erwartest du eigentlich Post? Von mir ja scheinbar nicht, zumindestens hast du dich nicht über meinen Brief gefreut." Naomi erinnerte sich an die kleine Karte, die Seto ihr in den Briefkasten gesteckt hatte."Das geht dich nichts an und ich möchte auch keine weitere Post von dir bekommen!" "Naomi ich will dich doch nur verstehen! Dir helfen, dich beschützen oder dir zur Seite stehen." "Du kennst mich überhaupt nicht, misch dich nicht in mein Leben ein!" Seto saß Naomi gegenüber und guckte sie unentegt an, er hatte kein Siegessicheres Lächeln auf dem Gesicht, er schaute sie ernst an. "Dann möchte ich dich eben kennenlernen, aber du lässt ja niemanden an dich ran." Naomi nam die Hände aus ihem Schoß und legte sie nebensich, zur Faust gebalt, auf den sitz. sie senkte den Kopf damit Seto ihre Tränen nicht sehen konnte. "Das ist der einfachste weg für mich, es ist leichter einen Menschen zu verlieren der dir wenig bedeutet, als ein Menschen zu verlieren der dir viel bedeutet." "Du hast also ledigtlich angst, jemanden so sehr zu lieben das du nicht mehr loslassen kannst?" Seto sah wie Naomi eine Träne auf ihr Kleid fiel. Er wusste nicht wie er reagieren sollte, vielleicht wäre es besser gewesen er hätte ihr nicht so viele Fragen gestellt, aber er wollte unbedingt etwas über sie heraus finden. "Woher soll ich wissen was Liebe ist... wenn mir immer nur Hass beigebracht wurde, mir immer nur das gefühl, das ich überflüßig bin, vermittelt wurde." In einem Ausbruch ihrer Gefühle, sprach Naomi das erste mal Seto gegenüber aus was sie wirklich Fühlte. "Es ist einfacher einen menschen erst gar nicht soweit an sich heran zu lassen, den es kommt der Zeitpunkt der Trennung..." Naomi führte ihren Satz nich, doch Seto beendete ihn als würde er ihre Gedanken lesen. "... und der Zeitpunkt kommt immer, irgendwann kommt immer der Augenblick der Trennung. Glaub mir nicht nur du hast ein geliebten Menschen verloren." Naomi sah Seto ins Gesicht, sie war sich nicht sicher ob er einfach ihren Satz beendet hatte, wie er dachte das sie ihn beendet hätte, oder ob er wirklich wusste wovon er spricht. Als sie in sein Gesicht sah, sah sie nicht dieses Siegessichere Lächeln wie sonst auf seinen Lippen. Er schaute mit leeren Blick aus dem Fenster. Sie wusste nicht was sie von ihm halten sollte, wusste er wirklich was in ihr vorging? Wie es ist ein geliebten menschen zu verlieren? Naomi wurde aus ihren Gedanken gerißen als die Gondel apprupt stehen blieb. Naomi schaute sich panisch um und bemerkte das nach und nach überall die Lichter im Park ausgingen. "Was ist den jetzt los?" Sie versuchte sich ihre angst nicht anmerken zu lassen, plötzlich bemerkte Naomi Teshi, den kleinen Engel, vor der Scheibe der Gondel. Aufgeregt zeigte sie zu der Dachklappe der Gondel. "Ist bestimmt nur ein Stromausfall." sagte Seto kühl. "Genau. Am besten wir bleiben ganz ruhig sitzen und sagen kein Ton." Seto willigte ein udn so leise wie möglich versuchte Naomi aus der Gondel zu klettern. Durch ihr fast tägliches Training war das eine der leichtesten übungen für sie. Aufgeregt erzählte Teshi ihr das in dem Bild des kleinen Mädchens ein Dämon versteckt ist. "Das hab ich mir gedacht..." "Dann mal los, möge das Spiel beginnen!" Mit der Göttlichenkraft die Aka-Tenshi verliehen wurde, gab sie Naomi die Kraft sich in BlackRosè zu verwandeln. Ohne zu zögern sprang Naomi von der Gondel, noch im Flug verwandelte sie sich und kam sanft auf dem Dach des Steurungscentrums des Riesenrades auf. Mit flinken Schritten huschte sie zum Grusellkabinett. Wieder stand sie vor dem Bild, diesmal hatte das Mädchen ein dämonisches Lächeln auf den Lippen. "Die Stille der Nacht ist mein Schild, der glaube an Gott ist meine Kraft! Black Rosè ist hier, die gesannte des Herrn!"  Naomi alias BlackRosè stand vor dem Bild, wieder begann der Dämon ihr einzurden sie wäre einsam, nicht fähig zu lieben, ängstlich und verletztlich. "Diese Dinge mögen stimmen, aber es ist nur natürlich das man vor etwas angst hat! Um gegen die ängste zu kämpfen muss ich mich ihnen Stellen. Hier bin ich, allein in der Dunkelheit. Und ich hab keine Angst." Plötzlich gingen auch die kleinen Notlampen aus und Naomi stand in der fölligen Dunkelheit, wieder kroch die Angst udn Panik in ihr hoch. Mit hastigen Blicken sah sie sich um, als würen unsichtbare geschoßen auf sie einschießen, wurde sie von allen seiten angegriffen. Sie sank zu Boden. Als plötzlich ein Bummerrang an ihr Vorbei geschoßen kam, es schien als würde er ein riß durch die Dunkelheit ziehen. Naomi wurde plötzlich klar das die Dunkelheit nur einbildung war, es war nicht dunkel, das Bildete sie sich nur ein. Der Bummerrang flog ein zweites mal und diesmal riß er das Bild an der Wand in zwei, Naomi nutzte ohne zu Zögern die Chance und setzte ein Schachmatt ein. Wieder fing Aka-Tenshi die nun entstandene Schachfigur. BlackRosè drehte sich um und suchte nach demjenigen der den Bummerrang geworfen hatte, der jedoch wollt egrade gehn, sie sah nur noch seinen weißen Umhang. "Warte!" befahl Naomi. Mit dem Rücken zu ihr blieb der unbekannte stehn. "Wer bist du?" der unbekannte drehte sich nicht um, antwortete jedoch. "Nenn mich Koibito, Kaito Koibito!" Mit dieserkurzen Antwort verschwand er. Naomi sah Teshi an. "Koibito? Geliebter? Kaito Koibito... Geliebter der Diebin? Was soll das?" "Ich hab keine Ahnung Naomi, is doch egal, lass ihn doch!" Naomi fiel ein, das sie ja eigentlich in der Gondel hätte sein sollen. So schnell sie konnte machte sie sich auf den weg zurück in die Gondel. Gerade hatte sie sich wieder hingesetzt und das Band in ihrem Haar gelöst, wodurch sie sich wieder in Naomi verwandelte, als das Licht in der Gonel wieder an ging. Naomi udn Seto saßen sich wieder gegenüber und Seto starrte immer noch aus dem Fenster. "Siehst du nichts passiert." Sagte Seto ruhig. Naomi lächelte. "Ja, lass uns wenn wir hier raus sind schnell Ayane und Toya suchen." Seto zuckte nur mit den Schultern. Nach dem sie die Gondel verlassen hatten und nach ein paar Minuten sinnlosen hin und herlaufens auch Ayane und Toa gefunden hatten gingen die vier nach Hause, Toya verabschiedete sich vor dem Park, da er in eine andere Richtung musste. Naomi und Seto liefen schweigend nebeneinander her und Ayane stellte dauernd fragen. "Wo wart ihr?" nachdem ihr keiner von beiden Antwortete gab sie auf und als sie beim Hochhaus angekommen waren und mit dem Fahrstuhl hoch gefahren waren verabschiedete sie sich von den beiden. Ayane war schon in ihrer Wohnung verschwunden, Seto und Naomi gingen immer noch langsam nebeneinander her, Seto wollte gerade in seine Wohnung gehen als Naomi neben ihm stehen blieb. "Seto" mit hoch rotem Kopf hielt Naomi Seto am arm fest, so das er nicht in die Wohnung gehen konnte. "Ich würde gerne mal mit dir zusammen essen." Seto schüttelte sich liebe voll los, gab Naomi ein Kuss auf die Stirn und ging dann in seine Wohnung. "Mein Angebot steht noch, ich Koch uns was schönes, aber nicht heute." Naomi sah erleichtert aus. Sie ging in ihre Wohnung, machte wie immer ihre Kerzen an und legte sich auf ihre Couch, glücklich kam Teshi angeflattert. "Naomi du hast es begriffen, toll, du hast es akzeptiert." "Was soll ich kapiert haben?" Teshi sah beleidigt aus. "Na das du die Auserwählte bist um die Dämonen zu bannen!" "Wie oft soll ich es dir noch sagen, ich stehle nur zu meinem eigenem Vorteil!" "Aber das Bild heute..." "Weißt du wer dieses Bild gemalt hat... Richtig, Ryo. Er hat dieses kleine Mädchen gemalt, was glaubst du warum dieses Mädchen mir so ähnlich sieht. Er hat viele Bilder von mir gemalt, er hatte das Talent und konnte mich altern oder jüngern lassen." "Schade, ich dachte du hast es endlich eingesehn..." Naomi schwelgte in Erinnerungen und lächelte den ganzen Abend.
Nach dem Besuch im Freizeitpark sah Naomi immer viel erholter und glücklicher aus. Sie lächelte erlich und beteiligte sich viel an gesprächen und am Unterricht. Ayane und Toya sprachen viel darüber und grübelten was im Freizeitpark wohl passiert war das Naomi plötzlich immer so strahlte und Seto sein sieges Sicheres Lächeln verloren hatte. Naomi langweilte sich, trotz neuem Lebenswandel im Geschichtsunterricht und sah unauffällig zu Seto rüber, der schaute bedrückt aus dem fenster. Naomi sah das und  blickte stumm auf ihren Tisch, ihr kam eine Idee, schnell griff sie nach einem Stift und schrieb eine kurze Nachrricht auf einen Zettel und schob ihn unauffällig zu Seto rüber. "Heut bei dir oder bei mir?" Seto lass den Zettel und sah Naomi entgeistert an, diese grinste und schrieb auf ein weiteren Zettel das Wort "Essen". Seto unterdrückte ein lächeln und legte die Hand so auf den Zettel das nur noch "bei dir" zu lesen war und zeigte ihn Naomi. Ayane, die hinter den beiden saß und nur die hälfte mitbekommen hatte versuchte vergeblich den Zettel zu lesen. Nach dem der Unterricht beendet wurde griff sich Naomi schnell die Zettel und steckte sie weit nach unten in ihre Tasche. Sie lächelte Seto nochmals an und ging dann mit Ayane nach Hause. Denn ganzen weg ließ Ayane Naomi nicht in ruhe, Seto wusste schon warum er weiter hinten lief, weil er nicht auch noch ausgequetscht werden wollte. "Jetzt sag schon, was habt ihr so wichtiges zu klären gehabt, das ihr Zettelchen schreiben müsst!" "Wie gesagt, es war echt nichts wichtiges." Verteidigte sich Naomi. "Dann sags mir doch wenns nich wichtig war!" "Okay..." "Echt?" Unglaubig schaute Ayane ihre Freundin an. "Ja echt, also ich hab ihn gefragt ob er mir aushelfen kann, weil mein Kühlschrank absolut leer ist!" Skeptisch schaute Ayane Naomi an, sie wusste zwar das Naomis Kühlschrank öfter mal leer war, weil sie zu faul war einzukaufen, aber normaler weise Fragte Naomi immer sie ob sie nicht zum Essen rüber kommen konnte. Ayane schaute auf ihre Füße und kickte ein Stein vor sich her. Im Eingang des Hochhauses angekommen spielte sich das gleiche Bild wie jeden Tag ab. Naomi stellte sich vor den Briefkasten, atmete Tief durch und schaute dann hinein. Jedoch zuckte sie diesmal nur mit den Schultern als der Briefkasten leer war und lächelte Ayane an. Diese stand bereits, wie immer mit Seto neben Naomi. Sie stiegen zu dritt in den Fahrstuhl. Als sie in der 7. Etage angekommen waren stieg Seto zu erst aus, mit eiligen Schritten ging er auf seine Wohnung zu um nich auch noch ins Kreuzverhör von Ayane zu geraten. Dies gelang ihm jedoch nicht, sie klammerte sich an seinen Arm und hielt ihn somit fest. "Was haltet ihr denn davon wenn wir zu dritt etwas Kochen?" Naomi wollte dem gerade zustimmen, als Seto für sie antwortete. "Wie kommst du darauf das wir Kochen? Mein Kühlschrank ist leer, ich hab keine Zeit zum Kochen!" Er schüttelte sich los und ging in seine Wohnung, Naomi stand wie vor den Kopf geschlagen da und wusste nicht was sie sagen sollt. Ayane war scheinbar auch verwirrt, sah aber Naomis verletzten Blick und entschuldigte sich bei ihr. "Entschuldigung, hab ich was flasches gesagt?" Naomi rannte an ihr vorbei und stürmte in ihre Wohnung. Sie schmieß die Tür hinter sich zu und Teshi die auf dem Wohnzimmertisch saß viel fast hinunter. "Was ist denn mit dir?" "Wie konnte ich nur so blöd sein, da hab ich dch tatsächlich gedacht er meint es ernst!" Teshi wusste sofort worum es ging und kam auf Naomi zugeflogen. "Ich hab dir von anfang an gesagt du sollt ihm nicht vertrauen!" "Lass mich inruhe!" Naomi schleuderte teshi ein Kissen entgegen, da die wiedersprechen wollte. Eine weile lag Naomi einfach nur auf ihren Bett, starrte an die Decke und überlegte warum er das gesagt hatte. Hatte sie etwas Missverstanden? Betrübt stand sie auf und ging zum Kühlschrank, ihr magen hing ihr in den Kniekehlen. Als sie den kühlschrank öfnette viel ihr wieder ein das ja wirklich nichts drin war. "Och nö... Teshi ich geh einkaufen." Mit diesen Worten verließ Naomi die Wohnung und zog die Tür hinter sich zu, Teshi wollte ihr eigentlich folgen, jedoch wurde ihr die Tür vor der Nase zugeschlagen. Naomi ging den Flur entlang, immer noch in gedanken vertieft. Auf einmal rempelte sie jemanden an, sie wollte sich gerade entschuldigen als sie bemerkte wen sie angerempelt hatte. Seto stand vor ihr, Naomi sah ihn böse an, ohne ein weiteres Wort zu verlieren. Seto hielt sie fest. "Wo willst du hin? Ich denke wir wollten kochen?" Naomi sah in mit einem so bösartigen blick an das Seto kurz zusammen zuckte. "Bitte was? Ich denke du hast keine Zeit zu Kochen?" Eingeschnapt riß Naomi ihren Arm los und ging an Seto vorbei. Der lief ihr hinterher in den Fahrstuhl. "Bist du sauer wegen vorhin?" "Was ich sauer? Nein! War mir von anfang an klar das du das nicht ernst meinst!" Naomi verschrenkte die Arme und sah Seto nicht an. Seto seufzte laut und stellte sich dann direkt vor Naomi. "Ich dachte WIR wollten Kochen! Hätte ich Ayane vorhin die wahrheit sagen sollen? Dann hätten wir sie an der Backe gehabt... ich wollt doch mit dir alleine Kochen." Wieder näherte sich Seto langsam, Naomi war verwirrt, sollte sie ihm jetzt noch glauben? Als sie seinen Atem schon im Gesicht spürte schubste sie ihn von sich weg und stieg aus dem Fahrstuhl. Seto ließ nicht locker und folgte Naomi "Und wo willst du jetzt hin?" Naomi ließ auf die Glastür des Einganges zu. "Ich geh einkaufen, mein Kühlschrank ist leer!" "Okay dann komm ich mit, schließlich wollt ich ja Kochen!" "Stimmt ja dein Kühlschrank ist ja leer, du hast keine Zeit zum Kochen!" "Naomi hör mir doch mal zu! Ich hab das doch nur gesagt weil ich mit dir ALLEINE Kochen wollte." Naomi beachtete Seto gar nicht weiter und ging zielgerichtet auf die Geschäfte zu in denen sie einkaufen wollte. Sie ging ziemlich zügig durch die Regal und packte alles in den Korb was sie mochte und brauchte, was sie nicht mitbekam, Seto legte noch einige Sachen mithinzu. Nach einer weile, ohne das sie ein weiteres Wort mit Seto gewechselt hatte war Naomi fertig mit ihren einkäufen. Voll beldaen mit den Einkaufstüten stapfte sie nach hause. Seto lief ihr immer noch hinterher. "Wenn du mir schon hintrherläufst, dann kannst du mir ruhig mal tragen helfen. Hast du keine Manieren?" Naomi guckte Seto giftig an, der guckte genauso giftig zurück. "Du hättest dir sowieso nicht helfen lassen wenn ich gefragt hätte!" Bockig drückte Naomi ihm einige Tüten in die Hand und lief mit noch zügigeren Schritten vor ihm her. Selbst im Fahrstuhl sprachen sie nicht mit einander, Seto trug die Tüten bis vor Naomis haustür, dort drückte sie ihm auch noch die restlichen Tüten in die Hand um ihren Schlüßel zu suchen. "Da du ja jetzt schön eingekauft hast kann ich uns ja was kochen!" Naomi wusste nicht so recht was sie sagen sollte, eigentlich hatte sie sich ja darauf gefreut, anderer seits war die Absage vorhin eindeutig gewesen. Stumm schloß sie die Wohnungstür auf und wartete ab wie Seto reagierte. "Soll ich dir die Tüten noch reintragen?" Naomi nickte und schloß vorsichtig die Tür hinter sich, Seto ging vorsichtig in die Wohnung. "Ähm, gibts hier auch Licht? Damit ich wenigtens sehe wo ich hin muss?" "Du musst vorne gleich links, warte ich mach die Vorhänge auf." Erst als Naomi die dunklen schweren Vorhänge vor den Fenstern, die bis zum Boden reichten, aufzog erkannte Seto das das komplette Mobilia komplett schwarz war. Er ging in die Küche und stellte die Tüten auf den Küchentisch und wollte gerade wieder die Küche verlassen. Naomi stand im Türrahmen und verspehrte ihm somit den weg, verblüft blieb er stehn. "Was würdest du mir denn leckeres Kochen wollen?" Seto strahlte plötzlich wieder. "Ich hab da so einiges bei dein Einkäufen gesehn woraus ich was tolles zaubern könnte." Naomi lächelte kurz. "Dann fang mal an." Naomi zeigte oder reichte ihm alles was er brauchte und wärend er anfing zu kochen räumte sie ihre einkäufe weg. Naomi setzte sich auf einen Stuhl und beobachtete Seto. Nach einer weile war fast alles fertig und Seto bat Naomi kurz raus zu gehen, sie wusste nciht was er vorhatte aber sie tat ihm den gefallen. Als er sie an der hand wieder in die Küche führte merkte Naomi wie sie rot wurde. Seto hatte scheinbar die ganze Küchen durchsucht nur um den Tisch schön zu dekorieren. Neben der schwarzen Rose standen nun auch zwei schwarze Kerzen und zwei Teller. Die Teller waren gefüllt mit duftendem Essen und schön dekoriert mit Gewürzen. Die beiden aßen und Unterhielten sich das erste mal länger als 10 Minuten ohne sich zu streiten. Nachdem beide mit essen fertig waren lehnte Naomi sich zurück. "Oh gott so gut hab ich lange nicht mehr gegessen, ich bin eindeutig zu faul zum Kochen!" "Naomi dürfte ich dein Bad mal benutzen oder soll ich rüber gehen?" "Ach is schon in ordnung. Gleich im Flur rechts, ich wasch dann schon mal ab." Seto ging aus der Küche und um wieder in den Flur zu kommen musste er durchs Wohnzimmer das jetzt von der Untergehenden Sonne in ein rotes Licht getaucht wurde. Er sah sich einwenig um und ihm fiehlen auf einem Regal einige Fotos auf, darunter war ein schönes Foto von Naomi auf einer weißen Couch, ein Familienfoto, wodrauf Naomi noch ganz klein war. Er betrachtete die Fotos, neben dem Foto von Naomi lagen noch ein paar Fotos umgeklappt. Er hob gerade eins an um drunter zu schauen, als Naomi aus der Küche rief. "Hast dus gefunden?" Schnell warf Seto ein blick unter das Bild, er erkannte nur Naomi, mit schwarzen Haaren und einen Jungen, den er nicht kannte. Sie sahen glücklich aus und trozder Rabenschwarzen Haare sah Naomi glücklicher aus als jetzt. "Ja ich habs schon gefunden danke." Das war zwar gelogen aber Seto begab sich jetzt wirklich auf den weg zum Bad. Er half Naomi zum abschluß des Abends noch beim Abwasch und ging dann auch rüber in seine Wohnung. Naomi zog die Vorhänge wieder zu, machte einige Kerzen an und schaute auf die Fotos, ihr viel sofort auf das, das Foto was mit dem Gesicht nach unten lag verschoben war. Sie stand auf und stellte das Bild wieder richtig hin, noch bis tief in die Nacht hinein starrte sie das Erinnerungsfoto von sich und Ryo an. In gedanken versunken verglich sie, ganz ohne es zu wollen Seto imme mehr mit Ryo.
Naomi war glücklicher als Ayane sie je gesehen hatte. Sie freute sich für ihre Freundin, jedoch war ihr auch klar warum Naomi so glücklich war. Ayane hatte es eingesehn und sich Seto aus dem Kopfgeschlagen. Sie wollte den beiden bei ihrem Glück auf keinem Fall im wege stehen. Naomi tänzelte den ganzen weg zu Schule und Ayane lief gelangweilt hinterher.
"Ayane was guckst du den so niedergeschlagen? Was ist denn los mit dir?" Ayane war total in gedanken versunken und schaute erschrocken auf. Sie zwängte sich ein lächeln auf. "Ach ich hab nur shclecht geschlafen, ich bin müde!" Naomi schaute ihre Freundin noch mal Prüfent an, dann viel ihr auf das sie mal wieder viel zu spät waren. Naomi nahm Ayane an die Hand und rannte mit ihr die Straße entlang. Gerade noch pünktlich setzten die beiden sich auf ihre Plätze. Sofort viel beiden auf das einer in der Klasse fehlte. Ayane tippte Naomi auf die Schulter. "Wo ist denn Seto?" Naomi zuckte mit den Schultern, traurig schaute sie auf den leeren Platz neben ihr. Sie überlegte ob er vielleicht krank sei? Aber es war doch erst gestern abend das sie zusammen gegessen haben. Naomi konnte sich im Unterricht nicht wirklich konzentrieren um so glücklicher war sie als sie hörte das sie die letzten zwei Stunden ausfall hatten. Sie wollte eigentlich so schnell wie möglich nach Hause, Ayane jedoch überredete sie noch ein wenig Shoppen zu gehen. Nach einem ausgiebigen Shoppingtrip wollten sie sich anschließend noch in ein Cafè setzen, Naomi war die ganze zeit leicht abwesend und träumte vor sich her. Als Ayane sie plötzlich nach unten zog und sich halb auf den Boden kauerte und auf das Cafè deutete. Naomi wusste erst nicht was los war, erst als sie näher hin sah erkannte sie was Ayane meinte. "Was zur Hölle?" Sie konnte es nicht fassen, Seto saß dort seelenruhig mit einem gut aussehendem Mädchen. Naomi hatte si noch nie zuvor gesehen. Warum schaute sie ihn so verliebt an, wer war sie, warum schwänzte er einfach die Schule, nur um sie zu treffen? Naomi starte mit offenem Mund immer noch zum Tisch an dem die beiden saßen, Ayane Kochte mitlerweile schon vor zorn. Sie schlichen sich näher ran um die beiden belauschen zu können. Das einzigste was sie jedoch sehen oder hören konnten war, das das Mädchen mit tränen in den Augen aufsprang und Seto anschrie. "Seto ich liebe dich doch! Ich bin deine Verlobte, wie kannst du mir das antun?" Naomi ring nach Luft, dieser Satz schien ihr die Kehle zuzuschnüren. Ayane stand auf und gab ein empörten schrei von sich, das Mädchen die Seto nun gegenüberstand schaute Naomi und Ayane böse an. Ihr rannten tränen über die Wangen, sie schaute Seto noch einmal an und lief dann davon. Seto sah ihr traurig hinterher, er legte Geld auf den Tisch und ging, mit dem Blick immer nach unten gerichtet, nach Hause. Ayane setzte an und wollt eihm hinterherlaufen, blieb jedoch kurz stehen als sie bemerkte, das Naomi in die andere richtung rannte. Ayane wusste nicht so recht wem sie hinterher laufen sollte und als sie sich entschied Naomi nach zu laufen war die schon hinter der nächsten Ecke verschwunden und Ayane verlor sie aus den Augen. Auch Seto hatte sie durch ihre lange überlegung verloren und ging nun alleine nach Hause. Naomi rannte ohne hinzusehen über voll befahrene Straßen, lief quer durch die Menschenmasse und kam letztendlich da an wo sie hinwollte, zum Friedhof. Sie war in letzterzeit weniger her gekommen. Seto hatte sie dermaßen an Ryo erinnert das sie vollkommen vergass ihn auf dem Friedhof zu besuchen. Sie ging nun langsamer und atmete wieder ruhiger, wieder stand sie vor dem Grab das sie nun schon fast täglich seit einem Jahr besuchte. Die Tränen rannen ihr wieder unaufhörlich übers Gesicht. Sie schloß ihre Hände als würde sie Beten, ihre Tränen fielen auf ihre festumklammerten Finger und wieder strich ein starker Wind ihr surchs Haar. "Kamikaze, der Göttliche Wind, es ist Gott er ruft dich und er beschützt dich." Teshi, der kleine Engel tauchte plötzlich auf und setzte sich auf den Grabstein. "Gott kann mich nicht beschützen! Sonst hätte er nicht zugelassen das ich diesem Mistkerl glaube. Gott kann nur drei dinge! Lebenschaffen! Über das Lebenwachen... und den Wind wehen lassen. Gott kann niemanden beschützen!" Naomi schlug die Hände vors Gesicht um ihre Tränen zu verbergen und rannte davon, nicht mal mehr hier hatte sie ihre ruhe. Sie lief nach Hause, ging unter die Dusche und ließ das kalte wasser einfach nur über ihr warmes Gesicht laufen. Anschließend zog sie sich ihre bequemsten Klamotten an und ging auf ihren Balkon. Sie atmete die kalte nachtluft ein und genoß den herlichen ausblick aus dem 7. Stock und schaute hinauf in den Himmel zu den Sternen. "Sie strahlen heut Nacht noch heller nicht wahr?" Naomi erschrack, nebenan auf dem Balkon stand Seto. Sie war drauf und dran nach drinnen zu gehen "Du willst sicher wissen wer sie ist oder? Du glaubst ich hätte dir meine gefühle nur vorgespielt oder?" Naomi gab sich mühe ihre trauer nicht zu zeigen und machte ein uninteressiertes Gesicht. "Es interessiert mich nicht wer sie ist! Sie ist deine Verlobte und deine Gefühle habe ich dir nie abgekauft." "Diese Verlobung wurde mir aufgezwungen, lass es mich erklären!" Naomi schüttelte mit dem Kopf. "Du bist mir keine erklärung schuldig, ich an deiner Stelle hätte mir auch nichts von einer Verlobten erzählt, sonst hättest du es nie geschaft so nah an mich heran zu kommen um mich dann noch mehr zu verletzen!" Naomi rannte zurück in ihre Wohnung schmiß die Balkon Tür zu und hockte sich auf ihr Bett. Seto verschrenkte die Arme auf der Balkonbrüstung und legte seinen Kopf darauf ab, kurze zeit später stellte er sich gerade hin und schlug mit voller wucht mit seiner geballten Faust gegen die Wand. "Ich bin so ein Idiot!" Auch er ging zurück in seine Wohnung, beide lagen noch eine weile wach in ihrem Betten und dachten über ihre Wahren gefühle nach, Naomi weinte sich in den schlaf und schwor nie wieder jemanden so nah an sich heran zu lassen. Seto plagte noch eine weile das schlechte gewissen und er überlegte wie er es ihr am betsen erklären konnte. Und Ayane lag ebenfalls wach und überlegte wie sie Naomi am besten wieder aufmuntern sollte, ihr war sofort klar das sie dieses ehrliche lächeln auf Naomis Lippen nun nicht mehr alt zu bald zu Gesicht bekommen würde.

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